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Apple iPad Mini mit Retina Display im Test: Pixel, Pixel und noch mehr Pixel

Apple iPad Mini mit Retina Display im Test: Pixel, Pixel und noch mehr Pixel
Von , Armando Degá

Das Größte am neuen Apple iPad Mini mit Retina Display ist wohl sein Name – und die bis dato höchste Pixeldichte im Tablet-Segment. Wird das 7,9-zöllige Tablet damit dem großen Bruder namens Air gefährlich? Wir finden schon.

Das wirklich Neue am Apple iPad Mini mit Retina Display ist ... das Retina Display. Denn damit besitzt das kleine iPad erstmals dieselbe Auflösung wie der große Bruder, überflügelt diesen wegen der kleineren Bildschirmdiagonale allerdings deutlich bei der Pixeldichte. Mit aktuell unerreichten 324 PPI (Pixel pro Zoll) setzt sich das neue iPad Mini zudem die Krone in dieser Wertung auf. Wer nun aber denkt: Retina ist gleich Retina, der irrt. Zumindest verbaut Apple andere Panels im Mini als im Air, aber darauf kommen wir später noch einmal zu sprechen.

Neues iPad bedeutet wie immer auch eine neue Prozessor-Generation. Den Apple A7 haben wir aber bereits ausführlich in den Tests zum iPhone 5S und zum iPad Air behandelt. Die technische Ausstattung des Apple iPad Mini Retina ist quasi identisch zum aktuellen iPhone-Topmodell. Das bedeutet: Der A7-Chip taktet hier mit "nur" 1,3 GHz und der Arbeitsspeicher ist wie bei allen aktuellen iOS-Geräten ein GByte groß.

Optisch hat sich das neue Kleine von Apple gegenüber dem Vorgänger bis auf die Farbgebung nicht verändert. Sonst also alles beim Alten? Nicht ganz: Das iPad Mini Retina ist dicker, schwerer und teurer als sein Vorgänger – quasi gleich drei Rückschritte auf einmal. Statt 7,2 hat es nun eine Bauhöhe von 7,5 Millimetern. Beim Gewicht hat das neue iPad Mini etwa 20 Gramm zugelegt und wiegt jetzt 328 Gramm. Und den Preis hat Apple um satte 60 Euro nach oben korrigiert.

Zum Ausgleich gibt es jetzt auch eine 128-GByte-Version. Der Einstieg beginnt bei 16 GByte für 389 Euro. Jede Verdoppelung des Speichers schlägt sich mit zusätzlichen 90 Euro nieder, LTE kostet denselben Aufpreis. Macht in Summe stolze 780 Euro für das Top-Modell Apple iPad Mini Retina 128 GB Wi-Fi + Cellular. Da ist er wieder, der lange Name.

Die technischen Unterschiede zum großen Bruder Air sind äußerst gering. Lässt man die Größe und die minimal geringere Taktfrequenz des Prozessors außen vor, gibt es auf dem Papier keine Unterschiede. Daher verweisen wir an dieser Stelle auf den Test des Apple iPad Air.

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  • Petrillo , 18. Dezember 2013 12:17
    Leider wird auf die schwächere Darstellungsleistung des Mini-Retina gegen dem Air zwar kurz eingegangen, für mich war das aber bisher das KO-Kriterium für dieses Gerät.

    Irgendwo im Web sah ich ein vergleichendes Video und der geringere Farbraum des Mini macht sich schon deutlich bemerkbar, in dem Farben einfach flauer wirken.

    Nun wäre es mal sehr gut und wichtig zu wissen, ob Apple da momentan minderwertigere Displays verbaut, um das Mini-iPad überhaupt liefern zu können, oder ob es möglich wäre, die Displays softwaretechnisch zu tunen?

    Besteht dann die Chance, in naher bis mittlerer Zukunft Mini-iPads mit besserem Display zu bekommen?

    Oder will Apple die Kunden zum Kauf des iPad Air bewegen, damit vielleicht in ein bis zwei Jahren das iPad Mini3 dann mit verbessertem Display verkauft werden kann?

    Fragen, die ich mir bisher nicht beantworten konnte, vielleicht findet ein Journalist die Möglichkeit, die Antworten von Apple zu bekommen?
    Danke!
  • Tesetilaro , 18. Dezember 2013 17:49
    öhm, moment mal, für 780 € bekomme ich erheblich mehr leistung zumindest in anderen Formfaktoren - was soll daran bitte gut sein?

    ich verstehe es wirklich nicht... Ich meine für das geld bekomme ich ein brauchbares Smartphone in 4,3" UND ein kleines Notebook... ich glaub ich werde wirklich alt *seufz*

    p.s.: okay die Displayausflösungen von Notebooks sind aktuell gemessen am technisch bezahlbaren wirklich grausam...
  • tadL , 18. Dezember 2013 20:58
    bei apple nicht mit gesundem menschenverstand argumenntieren. einfach wie bei der wirtschaft das als religion betrachten und glauben. dann hat der verstand da auch nichts mehr verloren und es wird gekauft.

    ansonsten ein doch schon eher magerer test, computerbase qualität :( 
  • Big-K , 19. Dezember 2013 10:06
    ... das hat ne bessere Auflösung als die Wirklichkeit!