Apple iPad Pro: 12,9-Zoll-Display, massig Leistung und digitaler Stift

Kein Smartphone muss größer sein als vier Zoll, postulierte einst Steve Jobs. Und ein Tablet? Da dürfen es anscheinend gerne auch mal fast 13 Zoll sein. Damit mutiert das Apple iPad Pro zu einem der größten Tablets überhaupt. Auch zum Besten seiner ...

Lange hat es gedauert, bis Apple seine iPad-Serie um ein drittes Modell erweitert hat. Im vierten Quartal 2015 war es dann soweit: Das iPad Pro kam auf den Markt ... und in unsere Redaktion. Und obwohl die Eckdaten im Vorfeld schon lange bekannt waren, hat uns die schiere Größe des neuesten iPads doch überrascht. In dem Karton vermutet man eher ein Notebook denn ein Tablet.

Dabei klingt eine Diagonale von 12,9 Zoll gar nicht so riesig. Den Unterschied macht das Seitenverhältnis. Denn auch beim bis dato größten iPad setzt Apple wieder auf eine 4:3-Darstellung, was dazu führt, dass jedes aktuelle 13,3-Zoll-Notebook kompakter wirkt als das iPad Pro. Aber dazu und zum Gehäuse an sich kommen wir im Verlauf des Artikels noch ausführlicher zu sprechen.

Welche Besonderheiten – abgesehen von der Größe – bietet das Apple iPad Pro sonst noch? Wieder einmal hält ein neuer Apple-Chip Einzug in die jüngste iPad-Generation. Der A9X soll laut Hersteller etwa die doppelte Leistung bringen wie sein Vorgänger namens A8X – und das trotz eines Rechenkerns weniger. Apple sieht die Performance des A9X gar auf Notebook-Niveau. Ähnliches gilt für die aktuell schnellste GPU, die je in einem iOS-Device verbaut wurde.


Beim Äußeren bleibt sich Apple treu. Das iPad Pro sieht aus wie die anderen aktuellen iPads auch. Das gilt ebenso für die möglichen Farboptionen: Space-Grau, Silber und Gold stehen auch beim 12,9-zölligen iPad Pro zur Auswahl.

Die Modellvarianten sind dennoch deutlich überschaubarer als bei den anderen Apple-Tablets: So gibt es nur ein 32-GByte-Modell mit WLAN für 910 Euro und je ein 128-GByte-Modell mit WLAN (1090 Euro) bzw. WLAN und LTE. Dieses Topmodell kostet dann schlappe 1240 Euro. Das sind Preisregionen, die man eher von Notebooks als von Tablets kennt. 3D Touch gibt es im Übrigen auch im neusten Tablet aus Cupertino nicht; diese Technik bleibt bis auf Weiteres den iPhones vorbehalten.

Zusammen mit dem 128-GByte-Modell mit LTE-Modul haben wir auch die zweite Neuerung im Apple-Portfolio für unseren Test geordert: Den Apple Pencil, also den ersten Eingabestift aus Cupertino - und mit einem Preis von 110 Euro ebenfalls kein Schnäppchen.

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