Apple iPhone 6 im Test: 4,7 Zoll großes Display und etliche Neuerungen

Ausstattung und Verarbeitung

Verarbeitung

Aus rund wird eckig wird rund – so könnte man den Design-Verlauf der Apple-Smartphones vom Ur-iPhone bis zur 6er Generation beschreiben. Im Vergleich zum recht kantigen "Industrial Design" der drei Vorgängergenerationen fühlen sich iPhone 6 und 6 Plus wieder deutlich "weicher" an. Harte Kanten gibt es nicht. Vielmehr ist das gesamte Gehäuse von fließenden Übergängen und Rundungen gekennzeichnet.

Der Alu-Unibody reicht bis um die Ränder herum und geht auf der Vorderseite in die Glasscheibe des Displays über. Der Spalt zwischen Alu und Glas fällt derart schmal aus, dass man ihn nur mit dem Fingernagel erahnen kann. Überhaupt hat es Apple wieder einmal geschafft, ein haptisch sehr hochwertiges Smartphone herzustellen. Lediglich die leicht aus dem Gehäuse hervorstehende Kamera könnte manchem Design-Fan ein kleiner Dorn im Auge sein.

Die Verwindungssteifigkeit fällt beim iPhone 6 ebenso hoch aus. Allerdings haben sich bereits etliche Besitzer eines iPhone 6 Plus zu Wort gemeldet, die sich über ein verbogenes Gehäuse beklagten (Stichwort "Bendgate").

Vor allem beim Tragen in der Gesäßtasche – und erst recht beim Sitzen – muss das iPhone 6 Plus hier seiner schieren Größe offenbar Tribut zollen. Es passt wohl eher in eine Sakko- oder Handtasche. Neu ist, dass der Power-Button vom oberen Rand an die rechte Seite gewandert ist - ebenfalls ein Tribut an die neuen Formfaktoren. Langjährige iPhone-Nutzer werden sich daran erst einmal gewöhnen müssen. Erreichen kann man den Knopf bei beiden 6ern jedenfalls auch mit normal großen Händen.

Kritik? Auch ein wenig. Klopft man mit einem Finger auf das Gehäuse, hört man ein leises Klappern von den Gehäusetasten. An deren Funktion gibt es indes nichts auszusetzen. Auch der Hardware-Stummschalter hat es wieder in die neue Generation geschafft. Ebenso wie der Home-Button samt Fingerabdruckleser Touch ID. Geladen und synchronisiert wird natürlich über den Apple-eigenen Lightning-Anschluss. 


Gewachsen sind die neuen iPhones, das sieht man sofort. Und genau so fällt die geringere Bauhöhe auf Anhieb ins Auge. 6,9 Millimeter misst das iPhone 6 in der Höhe, beim 6 Plus sind es 7,1 Millimeter. Nicht sehr viel dünner als das 5S mit seinen 7,6 Millimetern. Aber aufgrund der abgerundeten Seiten wirkt die neue Generation flacher. In Höhe und Breite haben beide neuen Modelle natürlich deutlich zugelegt. 13,8 x 6,7 Zentimeter sind es beim "kleinen" 6er, 15,8 x 7,8 Zentimeter beim 6 Plus. Das iPhones 5S lag noch bei 12,4 x 5,9 Zentimetern.

Nach oben gegangen sind zudem die Gewichte: Während das iPhone 6 mit 129 Gramm noch recht leicht ausfällt, sind die 172 Gramm des iPhone 6 Plus schon deutlicher spürbar. Aber: Für ein 5,5-Zoll-Phablet ist das immer noch ein sehr niedriges Gewicht. Zum Vergleich: Das Nokia 930 mit 5-Zoll-Bildschirm wiegt nur zwei Gramm weniger, das Sony Z2 mit 5,2 Zoll nur neun Gramm weniger. Das beste Größen-Gewichtsverhältnis hat aber klar das LG G3: 5,5 Zoll bei 149 Gramm ist spitze.

Ausstattung

Beim Innenleben unterscheiden sich die beiden iPhones der 6. Generation nahezu nicht. Lediglich der optische Bildstabilisator, der nur im 6 Plus zum Einsatz kommt, und der größere Akku der Plus-Variante sind Unterscheidungsmerkmale. Die technische Basis indes ist absolut identisch.

Wie bereits angesprochen stellt der Apple A8 die Rechenleistung bereit. Die beiden RISC-Kerne unterstützen den ARM v8-Befehlssatz und sind 64-Bit-kompatibel. Gefertigt werden sie in einer Strukturbreite von 20 Nanometern, was einen weiteren Fortschritt in puncto Energieeffizienz bedeuten dürfte. Der Level-3-Cache ist vier Megabyte groß.

Flankiert wird der A8 erneut von einem Motion Co-Prozessor, der die Bezeichnung M8 trägt und Sensordaten erfasst, verarbeitet und speichert – auch wenn sich das Gerät im Ruhezustand befindet. Erstmals in der 6er-Generation der iPhones kann der M8 dabei auch auf die Daten eines Barometers zurückgreifen.

Die Grafikeinheit stammt wieder von Imagination. Die PowerVR GX6450 verfügt über vier Rechenkerne und dürfte erneut eine der stärksten ihrer Zunft im Mobilsektor sein. Beim Arbeitsspeicher gibt es nichts Neues zu berichten; Apple verbaut weiterhin ein einziges Gigabyte RAM. So mancher Android-Bolide jongliert mittlerweile schon mit satten drei Gigabyte Arbeitsspeicher. Mann muss Apple aber zugute halten, dass es bisher trotz des geringen Speicherausbaus an der Performance der iPhones wenig auszusetzen gab. 

Die wichtigsten Neuerungen in Sachen Display sind größere Fläche, höhere Auflösung und der Einsatz so genannter Dual Domain Pixels, die für eine höhere Blickwinkelstabilität sorgen sollen. Vereinfacht gesagt stehen die Pixel nicht alle in einer geraden Linie, sondern sind "schräg" angeordnet. Im Ergebnis sollen Farben und Kontraste bei flachen Einblicken stabil bleiben. Ein möglicher Nachteil könnte ein unruhiges, leicht farbverfälschtes Schwarzbild sein. Das sehen wir uns aber im Labor noch genauer an.

Auf dem 4,7-Zoll-Display des iPhone 6 bringt Apple 1134 x 750 Pixel unter. Damit entspricht das "Retina HD"-Display exakt der Pixeldichte des Displays im iPhone 5S



Bei den Kommunikationsmöglichkeiten hat sich gegenüber der 5er Generation einiges getan – was aus unserer Sicht bei einem High-End-Modell auch nötig ist. So beherrscht das iPhone 6 jetzt endlich WLAN nach 802.11ac. Zudem deckt das LTE-Modul jetzt ganze 16 Frequenzen ab, inklusive aller drei in Deutschland verfügbaren, und erreicht eine theoretische Download-Rate von 150 MBit/s.

Auf NFC werden viele ebenfalls schon lange gewartet haben. Die gute Nachricht: Der Kurzstreckenfunk ist drin im iPhone 6. Die schlechte: Apple nutzt NFC ausschließlich für seinen neuen Bezahldienst Pay. Wann der allerdings nach Deutschland kommt, ist aktuell fraglich. Aber wer weiß, vielleicht öffnet sich Cupertino ja noch den zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten von NFC. Bei Bluetooth hat man sich ja auch lange geziert... Bluetooth 4.0 ist aktuell auch wieder an Bord, dazu kommen noch GPS und Glonass – keine Überraschungen also.


Die gibt es auf den ersten Blick auch nicht bei den Kameras. Weiterhin löst die iSight genannte Hauptkamera mit acht Megapixel auf, die frontseitige FaceTime-Kamera mit 1,2 Megapixel. Die Offenblende beträgt in beiden Fällen f/2.2. Die Hauptkamera verfügt zudem über eine elektronische Bildstabilisierung, die für ruhigere Videos und weniger Verwackler bei Low-Light-Bedingungen sorgen soll. Ein optischer Bildstabilisator bleibt dem großen Bruder iPhone 6 Plus vorbehalten.

Neues gibt es aber auch beim kleinen 6er zu vermelden: So sollen die einzelnen Pixel mit je 1,5 µm wieder besonders groß sein und damit mehr Licht einfangen als bei der zum Teil weit höher auflösenden Konkurrenz. Zudem sorgen laut Apple so genannte Focus Pixels für einen deutlich schnelleren Autofokus. Letztlich handelt es sich dabei um einen verbesserten Bildprozessor, der mehr Details liefert und damit die Fokussierung vereinfacht - auch bei schlechten Lichtverhältnissen.

Neu sind ebenfalls die Möglichkeit, die Belichtungszeit zu beeinflussen, sowie die Aufnahme von Zeitlupenvideos mit bis zu 240 fps.

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20 Kommentare
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  • fffcmad
    1GByte RAM? Fuer den Preis? >> Disqualified. Da kann das Teil noch so schnell rechnen! Wenn Whatsapp, facebook und facebook Messenger sich schon 30% des freien RAM (Und mehr) genemigen dann ist das Handy innerhalb kuerzester Zeit am Limit.
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  • Tesetilaro
    das ist kein Handy, das ist ein iPhone - das braucht nicht mehr Speicher und kann zusätzlich die magische iCloud nutzen...

    Das iPhone verbiegt sich auch nicht, es schmiegt sich liebevoll an die Hand des Nutzers an...

    und jetzt betest Du gefälligst den heiligen Sankt Steve an und bittest um Verzeihung :p
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  • fffcmad
    Nx da! Der kann neben mir verrecken ohne das ichs merk xD
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  • bluray
    Ich denke, dieses Bentgate wird einfach zu sehr gehyped. Natürlich verbiegt sich das Gerät, wenn man 40 kg darauf parkt. Aber andere Geräte geben da genauso nach, wenn sie ebenso schlank sind.
    Klar stellen einige den Anspruch, das Telefon in die Hosentasche zu stopfen, aber wenn die Jeans dann knalleng anliegt, treten da auch enorme Kräfte auf. Da gibt der Klügere (in dem Fall das iPhone) nach!
    Vielleicht bin ich da allein auf weiter Flur, aber meine iDevices (iPhone 4-iPhone 6 Plus) habe ich bisweilen immer in der Jackentasche verschwinden lassen, zum einen, weil ich keinen Bock auf Kratzer im Display hab (wegen Schlüssel & Co., zum anderen belegt auch der Geldbeutel bereits Platz auch in einer etwas weitläufigeren Tasche. Ausserdem ist das Rauszurren aus der Hosentasche (besonders, wenn man sitzt) einfach nur fummelig. Da ist ein beherzter Griff in die Jackeninnentasche doch viel geschmeidiger.
    Aber naja, es ist eben Apple, es kostet viel Geld, also wird Apple halt gleich mal zerlegt.

    Und was Signalqualität betrifft: Ich habe iOS 8.0.2 drauf und im WLAN erreiche ich im Schnitt um die 150 Mbit/s im Downstream bei ca. 5m Entfernung zum ac-Router durch eine Wand. Da ist das 5S auch nicht besser gewesen. Bin ich im selben Raum, hat das Gerät fast die vollen 250 Mbit/s aus der Leitung gesaugt. Da kann ich also nicht meckern.
    Und bei LTE ist die Leistung bei 5 Punkten (hat man in der Schweiz in den Ballungszentren oft!) auch etwa um die 100 Mbit/s bei 45 Mbit/s upstream. Was will man mehr. Das reicht auch dicke für YouTube und Social Media.

    Und weil hier bereits das Thema "RAM" aufgegriffen wurde. Klar klingen 1GB erstmal nicht viel, wenn man zu Samsung & Co schaut, die ihren Flagschiffen 3GB spendieren. Aber da Apple schonmal strenge App-Vorgaben hat und zum Andern auch iOS gute Arbeit leistet, was die Speichernutzung betrifft, langen dem iPhone 6 auch 1GB vollkommen aus. Ruckler konnte ich bis jetzt keine ausmachen.

    Die kamera ist am Tag echt klasse, vor allem, wenn HDR aktiviert ist. Am Abend merkt man dann doch die Limits eines so kleinen Sensors, auch wenn er noch so lichtstark ist. Es rauscht halt. Es ist eben keine DSLR da drin, sondern ein kleiner Fotosensor. Dafür sind die Fotos für Gelegenheitsaufnahmen OK.

    Und um noch das Thema OIS und DIS aufzugreifen. Klar hat ein OIS auf schnellen Wackelabfolgen verloren, weil der OIS mit dem Nachstellen nicht nachkommt. Aber es hat eben keine Technik in diesem Winzsensor Platz, um den nach Belieben mal schnell abzustellen, wenn man ihn nicht braucht.

    Alles Jammern auf hohem Niveau IMHO. Auf jeden Fall hab ich das 6 Plus echt liebgewonnen, weil es bei normaler Nutzung locker nen Tag durchmacht, während mein 5S mitten am Tag schon mal wieder nach Strom geschrien hat.

    Und die Verarbeitung kann ich nur als "klasse" bezeichnen, wenn man sich mal den Übergang von dem Glasrand in den Aluminiumrahmen anschaut.

    Aber eben... jedem das Seine!
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  • Tesetilaro
    das ist der Punkt den ich Apple Gläubigen jederzeit zugestehe, iOS hat in Sachen Akku Management um Welten die Nase vorn, über alles andere kann man streiten *g*

    Vor allem auch darüber warum sich die Mehrheit der Apple-Jünger persönlich angegriffen fühlt, wenn man Features bemängelt... Alleine die NFC-Limitierung... wenn LG oder Samsung sowas bringen würden, der Sh...storm wäre vorprogrammiert :P

    Und diese Restriktionen macht Apple nicht etwa aus purer Herzensgüte sondern u.a. um die Wiederverkaufswerte der Geräte hoch zu halten, etwas woran die Jungs inzwischen auch verdienen, der Weiterverkauf gebraucht angenommener Altgeräte...
    Davon abgesehen sind 1 GB nicht viel und zwar rein objektiv, ob man die Ressourcen besser verwendet steht da auf einem vollkommen anderen Blatt, 1 GB ist der Stand von was? einen S3?
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  • Big-K
    @blueray
    TLDR
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  • Peter Prager
    das iphone 6 schafft mit 21k punkten im Antutu benchmark nicht mal annähernd die hälfte was ein oneplus one erreicht. dafür kostet es aber 235% mehr und es verbiegt sich in der hosentasche bzw. mit bloßer Handkraft wohingegen alle bisherigen smartphones diesen test schaffen.

    das iphone 6 ist in sachen hardware und verarbeitung eine unverschämte Frechheit für diesen Preis.

    kurz um .. genau das richtige für die apple fans .. ich gönne es ihnen
    -1
  • Peter Prager
    sorry vertippt .. sind nur 135% Mehrkosten .. somit aus sicht eines applefans quasi spotbillig
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  • Peter Prager
    grad bemerkt das bereits dass 16gb modell vom iphone 6 700euro kostet... dann sind es 170% Mehrkosten gegenüber dem oneplus one bzw. 166% Mehrkosten wenn man das 64gb modell haben will.
    natürlich kommt das iphone dann ohne Sim lock und mit dem Hinweis, dass 4G LTE nicht in jedem Land funktioniert.

    applefans haben was mich betrifft schon lange jeglichen Anspruch auf Beachtung bei technischen Diskussionen verloren.
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  • Big-K
    Oneplus one? Nicht gerade ein intuitiv versteh barer Name. Ist das jetzt neuer oder älter als das one x das one m8 oder das one max? Das versteht doch kein Kunde und kauft lieber s1 s2 s3 s4 s5 oder ifone123456 oder nen Golf 1234567 das versteht der dümmste und man verlieren nicht massiv Marktanteile wie HTC in letzten Jahren.
    Nichts gegen htc aber die Marketing Abteilung hat die Marke fast ruiniert.
    Das hat sogar MS kapiert win 7 8 ...10 und die raffen normal gar nix was die Kommunikation 8 Kunden angeht.
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  • Tesetilaro
    hi Peter,

    ich bin alles möglich aber ganz sicher kein Apple fan - trotzdem würde ich dich bitten persönliche Angriffe auf diese Personengruppe zumindest etwas subtiler und nicht ganz so agressiv zu forumulieren...

    Apple mag aus Sicht technisch versierter Menschen stark überteuert sein, aus sicht bequemer Konsumenten bietet die Marke mit Ihren Geräten und der damit verbundenen Software trotzdem ein interessantes Portfolio an, vor allem die Vernetzung und Verzahnung der Dienste ist recht einfach zu handhaben, Kompatibilitätsprobleme sind praktisch nicht vorhanden, hat alles schon so seinen reiz...

    Nicht für mich, ich habe einfach zu viele Probleme mit dem geschlossenen Ökosystem vom Apfel, ich kann aber verstehen warum einige Leute sich das kaufen... das wieder andere damit einfach nur angeben wollen, ist natürlich lächerlich und inzwischen technisch auch gar nicht mehr möglich - der Punkt convinience bleibt aber ;)
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  • avaka
    Apple hat es in den letzten Jahren wirklich verstanden sich unter der breiten Masse, d.h. nicht nur unter den Freaks die es in jedem Lager gibt, als solide zu etablieren. Es funktionierte einfach, sieht chick aus, Ende... Die Zeiten in denen damit geprollt werden konnte sind doch wirklich längst vorbei. Damals Frühjahr 2008 mit einem iPhone 2G aufzulaufen, das war noch was aber Heute?
    Seit dem iPhone4 kenne ich zumindest in meinem Bekanntenkreis nur Leute die ihr Apple notgedrungen gegen ein Neueres weggeben. Meistens weil es schlichtweg verschlissen ist.
    Das ist es doch was wirklich stört an 5, 5S und jetzt 6 und 6Plus. Die Vorreiterrolle ist darnieder, Apple ist gewöhnlich geworden und verlangt für gute aber nicht überlegene Geräte astronomische Preise. Purer Ironie folgend hält genau das den Marktwert hoch. Würde der Verein den Krempel wie Samsung unters Volk verteilen wären sie am Arsch. Ist ein bisschen wie mit Lamborghini und AUDI. Der Lambo ist eine Dreckskarre, schlecht verarbeitet, laut wie sau aber teuer genug um von alten Werten zu zehren.
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  • Benjamin Schulz
    Steve Jobs war zwar so wie man es aus diversen Quellen nachlesen kann menschlich ein Riesen-Arschloch aber er hatte Charisma sowie Verkaufstalent. Sein Erbe ist absolut nicht das war er gewollt hat. Steve hätte niemals so ein fehleranfällliges unfertiges Produkt zugelassen wie das iPhone 6 Plus. Das Handy ist das grösste und unhandlichste 5,5" Gerät. Absolut am User vorbeientwickelt. Die Hochzeit von Apple ist vorbei. Sie sind nicht mehr an der Spitze der Innovation sondern nur noch ein weiterer hungriger Hund der ein Stück von dem Kuchen will. Die Zeiten wo Apple keinen Fick gegeben hat auf die Konkurrenz ist längst vorbei
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  • alterSack66
    Mir ist der angefressene Apfel ja egal. Aber ich seh nix wirklich neues und nix was ein Smartphone für die Hälfte des Preises nicht auch könnte. Die ganzen theoretischen Benchmarks gehn mir wo vorbei. Und ich frag mich immer noch mit welchen Schlapperhosen mit Riesentaschen die Leute rumlaufen :D
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  • Big-K
    Oneplus one? Nicht gerade ein intuitiv versteh barer Name. Ist das jetzt neuer oder älter als das one x das one m8 oder das one max? Das versteht doch kein Kunde und kauft lieber s1 s2 s3 s4 s5 oder ifone123456 oder nen Golf 1234567 das versteht der dümmste und man verlieren nicht massiv Marktanteile wie HTC in letzten Jahren.
    Nichts gegen htc aber die Marketing Abteilung hat die Marke fast ruiniert.
    Das hat sogar MS kapiert win 7 8 ...10 und die raffen normal gar nix was die Kommunikation 8 Kunden angeht.
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  • Peter Prager
    @Big-K nix HTC die Firma lautet oneplus und das smartphone lautet one weil es das erste ist. Denke intuitiver geht es nicht.
    Viele kennen das Samrtphone unter dem Namen Flagship Killer was angesichts der verbauten Hardware sowie der Verarbeitung angemessen zu sein scheint und daher ebenfalls intuitiv ist.

    @Tesetilaro
    Da ich in meinen posts keine aggresive Formulierung gegenüber applefans feststellen kann bitte ich dich mir ein Beispiel zu nennen welche Formulierung dir zu aggresiv ausgefallen ist.
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  • painless73
    Das die Android- und MS-Gemeinde, zum gegeben Anlass, wiedermal auf Apple rumhackt war ja genauso klar, wie deren menschlich bedenkliche Kommentare gegen Steve Jobs wie "Nx da! Der kann neben mir verrecken ohne das ichs merk xD"

    Zugegeben, technisch und preislich kann man über die Produkte von Apple, wenn geht aber bitte sachlich, diskutieren bzw. in Frage stellen. Nicht vom Tisch zu weisen ist aber die Tatsache, dass Apple DER Wegbereiter für Smartphones und Tablets war/ist...nämlich so wie wir sie kennen und lieben gelernt haben. Microsoft z.B. hatte die Tablets viel früher als Apple, nur leider wollte die Dinger leider niemand...und das hatte (zumindest für mich) einen guten Grund.

    Die beste Hardware zum besten Preis, riesige Displays, offene Betriebssysteme, Erweiterungssteckplätze so weit das Auge reicht, Unmengen an Speicher etc etc klingen für viele Anwender sicher verlockend...und das ist auch gut so...ich persönlich kann bzw. will damit allerdings nur recht wenig anfangen. Für mich und meine Familie, muss ein Notebook, Smartphone, Tablet etc das Leben erleichtern bzw. bereichern. Es muss einen Mehrwert bieten.

    Wir benötigen keine Performancewerte, keine Taktraten, keine Speichervolumen oder dergleichen...ja nicht mal das Produkt selbst ist ausschlaggebend. Alles was zählt, ist die Lösung an sich...und wenn geht auch noch mit einem brauch- und durchschaubarem Ecosystem drumrum. 2009 stiegen wir langsam aber stetig auf Apple um und rückblickend war es für uns die beste Entscheidung.

    Abschließend kann ich zu diesem Thema nur die Worte von Honore de Balzac zitieren: "Kraft besteht nicht darin, dass man stark oder oft zuschlägt, sondern dass man richtig trifft."
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  • fffcmad
    Anonymous sagte:
    Das die Android- und MS-Gemeinde, zum gegeben Anlass, wiedermal auf Apple rumhackt war ja genauso klar, wie deren menschlich bedenkliche Kommentare gegen Steve Jobs wie "Nx da! Der kann neben mir verrecken ohne das ichs merk xD"


    So ein Kommentar kann nur von jemandem kommen, der weder Humor besitzt noch Dinge wie Ironie und Sarkasmus versteht. Warum ich auf sowas Ruecksicht nehmen soll ist mir unverstaendlich. Und menschlich bedenklich ist es auch nicht. "Political correctness" nennt man das. Und sowas zeugt weder von gutem Geschmack noch von Reflektionsvermoegen.
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  • tom tom
    @Peter Prager
    ... "das iphone 6 schafft mit 21k punkten im Antutu benchmark nicht mal annähernd die hälfte was ein oneplus one erreicht."

    Laut Artikel schafft das iPhone 6 im AnTuTu v5 49319 Punkten.
    "Mit einem Ergebnis von 49319 Punkten kann das iPhone 6 hier sogar einen Rekordwert für sich verbuchen und setzt sich um etwa 30 Prozent von Samsungs Galaxy S5 ab."


    Keep calm and carry on.
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  • tom tom
    Erst einmal ein Moin Moin an die Redaktion,

    Ich habe mal eine Frage.
    Wie kommt ihr bei Sunspider Benchmark auf ca. 400ms?
    Die Jungs von Anandtech habe Werte von über 700ms ausgewiesen. Das ist doch ein gravierender Unterscheid.
    Quelle: http://anandtech.com/show/8554/the-iphone-6-review/5


    Insgesamt vermisse ich hier die Qualität die wir schon aus den anderen Bereichen kennen z.B. CPU und GPU.
    Dort werden die Messwerte sauber aufbereitet und dargestellt in form von Tabellen oder Diagrammen.
    In diesen Artikel darf man die Ergebnisse selber zusammen rechnen "Hier rauschte das iPhone 6 nur so durch den Test und markiert mit 332 Millisekunden ebenfalls den aktuellen Bestwert – immerhin 80 Millisekunden vor dem Samsung Galaxy S5." .

    Erraten wie die Ergebisse aussehen könnten "Auch der HTML5-Test Peacekeeper und der anspruchsvolle WebXPRT 2013 sehen das iPhone 6 mit großem Abstand an der Spitze. Damit ist das neue Smartphone aus Cupertino zweifellos der "Internet-Performance-König" – bis auf weiteres zumindest." .

    Oder gegen eine andere Geräteklasse verglichen siehe hierzu die Angaben zu Google Octane v2.
    ... "dem Google Octane v2. Der bisher höchste Wert im Tom’s Hardware-Labor stammt vom erst kürzlich getesteten Samsung Galaxy Tab S 10.5. Dessen 4726 Punkte pulverisiert das Apple Smartphone" ...

    Daher die Bitte an euch, die Werte in Zukunft entsprechend aufzubereiten. Danke.
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