Apple iPhone 6 im Test: 4,7 Zoll großes Display und etliche Neuerungen

Im Testlabor

Wenn ein neues Flaggschiff in unserem Testlabor eintrifft, wackeln stets die bis dato geltenden Bestwerte in den einzelnen Benchmark-Disziplinen. Die Erwartungen an den neuen A8-Chip von Apple sind sehr hoch, auch wenn er nur zwei eher gemütlich getaktete Kerne besitzt. Apple hat in der Vergangenheit mehrfach bewiesen, dass seine Smartphones dennoch für sehr hohe Leistungen sorgen.

Synthetische Benchmarks

In letzter Sekunde vor der Veröffentlichung dieses Tests konnten wir dank eines Updates AnTuTu v5 zum Laufen bringen; vorher stürzte das Benchmarkprogramm auf dem iPhone 6 regelmäßig während des RAM-Tests ab. Mit einem Ergebnis von 49319 Punkten kann das iPhone 6 hier sogar einen Rekordwert für sich verbuchen und setzt sich um etwa 30 Prozent von Samsungs Galaxy S5 ab.

Alternativ hatten wir unterdessen schon auf Geekbench 3 zurückgegriffen und bereits vor dem erwähnten Update Messwerte erhoben. Auch hier setzt das iPhone 6 direkt mal neue Maßstäbe. 1632 Punkte im Single-Core-Test sind bis dato absoluter Rekord und überflügeln etwa das Samsung Galaxy S5 um satte 70 Prozent. Beim Einsatz aller Rechenkerne schmilzt der Vorsprung natürlich dahin. Dennoch kommen die lediglich zwei Kerne des Apple A8 auf 2923 Punkte. Das sind immer noch 35 Punkte mehr als beim Samsung-Flaggschiff, dem bisherigen Primus in diesem Test.

Als nächstes kommt der 3DMark 2013 zum Einsatz. Wir testen lediglich die Ice Storm Unlimited-Variante, die anderen beiden Tests werden als "Maxed Out" deklariert, sie würden das iPhone 6 also unterfordern. Das Ergebnis von 17443 Punkten zählt ebenfalls zur absoluten Spitzenklasse. Starke Androiden wie das Galaxy S5 oder auch das Sony Xperia Z1 Compact schaffen hier aber noch rund 100 Punkte mehr.

Konkurrenzlos ist das neue Smartphone aus Cupertino allerdings beim GFXBenchmark. In Version 2.7 stehen offscreen 42,7 fps zu Buche. Das sind immerhin 15 fps mehr als beim Galaxy S5. Den erheblich anspruchsvolleren GFX 3.0 absolviert das iPhone 6 mit 17,8 fps offscreen und 30 fps onscreen. Auch hier sieht das Samsung-Topmodell mit knapp 12 fps in beiden Wertungen kein Land.

Browser- und Storage-Benchmarks

Bei den Browser-lastigen Tests haben sich iOS-Geräte immer als sehr performant erwiesen. Das gilt uneingeschränkt auch für das iPhone 6. Die gefühlt sehr hohe Internet-Leistung wird durch die entsprechenden Tests klar belegt.

Beginnen wir einer Domäne der Android-Fraktion, dem Google Octane v2. Der bisher höchste Wert im Tom’s Hardware-Labor stammt vom erst kürzlich getesteten Samsung Galaxy Tab S 10.5. Dessen 4726 Punkte pulverisiert das Apple Smartphone aber geradezu: 7091 Punkte stehen im Protokoll, auf absehbare Zeit wohl die hochwassermakre – oder vielleicht nur, bis wir das iPhone 6 Plus getestet haben.

Ebenfalls sehr hoch ist der Wert beim Browsermark 2.1. Die 3297 Punkte sind allerdings mit Vorsicht zu genießen, da der Test einige Male mit Problemen abgebrochen hatte. Wir schafften nur einen Durchlauf bis zum Schluss. Ganz anders der Javascript-Test Sunspider 1.0.2. Hier rauschte das iPhone 6 nur so durch den Test und markiert mit 332 Millisekunden ebenfalls den aktuellen Bestwert – immerhin 80 Millisekunden vor dem Samsung Galaxy S5.

Auch der HTML5-Test Peacekeeper und der anspruchsvolle WebXPRT 2013 sehen das iPhone 6 mit großem Abstand an der Spitze. Damit ist das neue Smartphone aus Cupertino zweifellos der "Internet-Performance-König" – bis auf weiteres zumindest.

Die Leistungsfähigkeit des internen Flash-Speichers überprüfen wir normalerweise mit dem AndroBench 3, den es aber für iOS nicht gibt. Als Ersatz ziehen wir den Disk-Test des Passmark Performance Tests heran und vergleichen die Werte des iPhone 6 mit denen des iPhone 5. Dabei zeigt sich kein eklatanter Leistungszuwachs. Das Lesen fällt zwar mit 225 MByte/s deutlich schneller aus als beim Vorvorgänger, der auf 153 MByte/s kommt. Beim Schreiben herrscht mit knapp 70 MByte/s aber Gleichstand. Gute Werte sind das aber in beiden Fällen.

Display

Einer der Punkte, an dem sich recht viel gegenüber dem iPhone 5S getan hat, ist das Display. Apple nennt es jetzt "Retina HD", und die Größe ist auf 4,7 Zoll angewachsen. Dank der höheren Auflösung von jetzt 1334 x 750 Bildpunkten bleibt die Pixeldichte mit 326 ppi auf dem Niveau des Vorgängers. Das gilt auch für die maximale Helligkeit von 525 cd/m², die selbst bei sehr hellem Umgebungslicht meistens ausreicht, um alle Display-Inhalte erkennen zu können. 

Besser - da niedriger - ist der Schwarzwert geworden. Das war auch nötig:. Beim 5S erschienen schwarze Flächen recht grau. Mit 0,59 cd/m² ist das Display des iPhone 6 immer noch kein Musterknabe in puncto Schwarzdarstellung, der Kontrast ist aber mit 890:1 deutlich nach oben gegangen.

Zudem wird ein Smartphone wohl nur selten auf maximaler Helligkeit betrieben. Im Alltag fällt der immer noch leicht erhöhte Schwarzwert daher nicht ins Gewicht. Ganz im Gegenteil zur Blickwinkelstabilität - und die ist wirklich hervorragend und liegt auf einem Level mit den OLED-Displays von Samsung oder Nokia. Gegenüber dem iPhone 5S macht das 6er hier einen gewaltigen Schritt nach vorne.

Die wichtigste Neuerung an der Hauptkamera sind die so genannten Focus Pixels, die es dem Autofokus leichter und ihn damit schneller machen sollen. Das funktioniert auch in der Praxis spürbar gut, vor allem bei diffusem Umgebungslicht.

Darüber hinaus hat sich vor allem im Videobereich einiges getan. Slow-Motion-Videos mit 240 fps sind eine nette Spielerei und erlauben ganz spannende Aufnahmen. Gerade Eltern kleiner Kinder oder Hundefreunde werden sich daran erfreuen. Die Zeitlupen-Videos gibt es allerdings nur in 720p. Bei Full-HD sind aber immer noch 60 fps drin, was ebenfalls Zeitlupen erlaubt und für ein ruhigeres Bild sorgen soll.

Da hat aber das iPhone 6 so seine Schwierigkeiten. Bei Schwenks zittert das Bild leicht, weiße Flächen "pumpen" regelrecht. Gut gefallen hat uns die Zeitraffer-Funktion, die allerdings stark am Akku saugt.

Videaufnahmequalität des iPhone 6

Slow Motion Funktion

Zeitraffer-Funktion

Die Fotoqualität zählt weiterhin zum Besten im Smartphone-Bereich, etwas mehr Auflösung dürfte aber auch Apple seine Nutzern ruhig zur Verfügung stellen. Der elektronische Bildstabilisator vollbringt keine Wunder, bei Low Light sind wir auf den optischen Stabi im 6 Plus gespannt.

Gegenüber dem iPhone 5S wirken die Aufnahmen des 6ers etwas heller und kontrastreicher, bei ganz hellen Motiven aber auch leicht überstrahlt. Als Digicam-Ersatz taugt das iPhone 6 allemal. Richtig Spaß machen Videochats per FaceTime.

Selfie mit der FrontkameraSelfie mit der Frontkamera

DrinnenDrinnen

Draußen #1Draußen #1

Draußen #2Draußen #2

Akkulaufzeit

Größeres Gerät, größerer Akku – diese Regel gilt bei Smartphones fast immer. So auch beim iPhone 6. Der Lithium-Ionen-Akku stellt 1810 mAh bereit und damit satte 240 mehr als das iPhone 5S. Apple verspricht daher – auch aufgrund des nochmals sparsameren SoCs – eine Zunahme bei der Akkulaufzeit. Klingt glaubwürdig, lässt sich aber im Test leider nicht bestätigen.

Hielt der Vorgänger beim WLAN-Surfen und 160 cd/m² Helligkeit noch klar länger als zehn Stunden durch, kommt man mit dem Apple iPhone 6 unter Umständen nicht einmal über einen ganzen Arbeitstag. Bei fortwährendem Surfen ermitteln wir eine Akkulaufzeit von weniger als siebeneinhalb Stunden – für ein Smartphone dieser Preisklasse sehr dürftig.

Zudem benötigt das mitgelieferte 5-Watt-Netzteil fast vier Stunden für eine vollständige Ladung.

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20 Kommentare
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  • fffcmad
    1GByte RAM? Fuer den Preis? >> Disqualified. Da kann das Teil noch so schnell rechnen! Wenn Whatsapp, facebook und facebook Messenger sich schon 30% des freien RAM (Und mehr) genemigen dann ist das Handy innerhalb kuerzester Zeit am Limit.
    0
  • Tesetilaro
    das ist kein Handy, das ist ein iPhone - das braucht nicht mehr Speicher und kann zusätzlich die magische iCloud nutzen...

    Das iPhone verbiegt sich auch nicht, es schmiegt sich liebevoll an die Hand des Nutzers an...

    und jetzt betest Du gefälligst den heiligen Sankt Steve an und bittest um Verzeihung :p
    2
  • fffcmad
    Nx da! Der kann neben mir verrecken ohne das ichs merk xD
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  • bluray
    Ich denke, dieses Bentgate wird einfach zu sehr gehyped. Natürlich verbiegt sich das Gerät, wenn man 40 kg darauf parkt. Aber andere Geräte geben da genauso nach, wenn sie ebenso schlank sind.
    Klar stellen einige den Anspruch, das Telefon in die Hosentasche zu stopfen, aber wenn die Jeans dann knalleng anliegt, treten da auch enorme Kräfte auf. Da gibt der Klügere (in dem Fall das iPhone) nach!
    Vielleicht bin ich da allein auf weiter Flur, aber meine iDevices (iPhone 4-iPhone 6 Plus) habe ich bisweilen immer in der Jackentasche verschwinden lassen, zum einen, weil ich keinen Bock auf Kratzer im Display hab (wegen Schlüssel & Co., zum anderen belegt auch der Geldbeutel bereits Platz auch in einer etwas weitläufigeren Tasche. Ausserdem ist das Rauszurren aus der Hosentasche (besonders, wenn man sitzt) einfach nur fummelig. Da ist ein beherzter Griff in die Jackeninnentasche doch viel geschmeidiger.
    Aber naja, es ist eben Apple, es kostet viel Geld, also wird Apple halt gleich mal zerlegt.

    Und was Signalqualität betrifft: Ich habe iOS 8.0.2 drauf und im WLAN erreiche ich im Schnitt um die 150 Mbit/s im Downstream bei ca. 5m Entfernung zum ac-Router durch eine Wand. Da ist das 5S auch nicht besser gewesen. Bin ich im selben Raum, hat das Gerät fast die vollen 250 Mbit/s aus der Leitung gesaugt. Da kann ich also nicht meckern.
    Und bei LTE ist die Leistung bei 5 Punkten (hat man in der Schweiz in den Ballungszentren oft!) auch etwa um die 100 Mbit/s bei 45 Mbit/s upstream. Was will man mehr. Das reicht auch dicke für YouTube und Social Media.

    Und weil hier bereits das Thema "RAM" aufgegriffen wurde. Klar klingen 1GB erstmal nicht viel, wenn man zu Samsung & Co schaut, die ihren Flagschiffen 3GB spendieren. Aber da Apple schonmal strenge App-Vorgaben hat und zum Andern auch iOS gute Arbeit leistet, was die Speichernutzung betrifft, langen dem iPhone 6 auch 1GB vollkommen aus. Ruckler konnte ich bis jetzt keine ausmachen.

    Die kamera ist am Tag echt klasse, vor allem, wenn HDR aktiviert ist. Am Abend merkt man dann doch die Limits eines so kleinen Sensors, auch wenn er noch so lichtstark ist. Es rauscht halt. Es ist eben keine DSLR da drin, sondern ein kleiner Fotosensor. Dafür sind die Fotos für Gelegenheitsaufnahmen OK.

    Und um noch das Thema OIS und DIS aufzugreifen. Klar hat ein OIS auf schnellen Wackelabfolgen verloren, weil der OIS mit dem Nachstellen nicht nachkommt. Aber es hat eben keine Technik in diesem Winzsensor Platz, um den nach Belieben mal schnell abzustellen, wenn man ihn nicht braucht.

    Alles Jammern auf hohem Niveau IMHO. Auf jeden Fall hab ich das 6 Plus echt liebgewonnen, weil es bei normaler Nutzung locker nen Tag durchmacht, während mein 5S mitten am Tag schon mal wieder nach Strom geschrien hat.

    Und die Verarbeitung kann ich nur als "klasse" bezeichnen, wenn man sich mal den Übergang von dem Glasrand in den Aluminiumrahmen anschaut.

    Aber eben... jedem das Seine!
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  • Tesetilaro
    das ist der Punkt den ich Apple Gläubigen jederzeit zugestehe, iOS hat in Sachen Akku Management um Welten die Nase vorn, über alles andere kann man streiten *g*

    Vor allem auch darüber warum sich die Mehrheit der Apple-Jünger persönlich angegriffen fühlt, wenn man Features bemängelt... Alleine die NFC-Limitierung... wenn LG oder Samsung sowas bringen würden, der Sh...storm wäre vorprogrammiert :P

    Und diese Restriktionen macht Apple nicht etwa aus purer Herzensgüte sondern u.a. um die Wiederverkaufswerte der Geräte hoch zu halten, etwas woran die Jungs inzwischen auch verdienen, der Weiterverkauf gebraucht angenommener Altgeräte...
    Davon abgesehen sind 1 GB nicht viel und zwar rein objektiv, ob man die Ressourcen besser verwendet steht da auf einem vollkommen anderen Blatt, 1 GB ist der Stand von was? einen S3?
    0
  • Big-K
    @blueray
    TLDR
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  • Peter Prager
    das iphone 6 schafft mit 21k punkten im Antutu benchmark nicht mal annähernd die hälfte was ein oneplus one erreicht. dafür kostet es aber 235% mehr und es verbiegt sich in der hosentasche bzw. mit bloßer Handkraft wohingegen alle bisherigen smartphones diesen test schaffen.

    das iphone 6 ist in sachen hardware und verarbeitung eine unverschämte Frechheit für diesen Preis.

    kurz um .. genau das richtige für die apple fans .. ich gönne es ihnen
    -1
  • Peter Prager
    sorry vertippt .. sind nur 135% Mehrkosten .. somit aus sicht eines applefans quasi spotbillig
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  • Peter Prager
    grad bemerkt das bereits dass 16gb modell vom iphone 6 700euro kostet... dann sind es 170% Mehrkosten gegenüber dem oneplus one bzw. 166% Mehrkosten wenn man das 64gb modell haben will.
    natürlich kommt das iphone dann ohne Sim lock und mit dem Hinweis, dass 4G LTE nicht in jedem Land funktioniert.

    applefans haben was mich betrifft schon lange jeglichen Anspruch auf Beachtung bei technischen Diskussionen verloren.
    0
  • Big-K
    Oneplus one? Nicht gerade ein intuitiv versteh barer Name. Ist das jetzt neuer oder älter als das one x das one m8 oder das one max? Das versteht doch kein Kunde und kauft lieber s1 s2 s3 s4 s5 oder ifone123456 oder nen Golf 1234567 das versteht der dümmste und man verlieren nicht massiv Marktanteile wie HTC in letzten Jahren.
    Nichts gegen htc aber die Marketing Abteilung hat die Marke fast ruiniert.
    Das hat sogar MS kapiert win 7 8 ...10 und die raffen normal gar nix was die Kommunikation 8 Kunden angeht.
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  • Tesetilaro
    hi Peter,

    ich bin alles möglich aber ganz sicher kein Apple fan - trotzdem würde ich dich bitten persönliche Angriffe auf diese Personengruppe zumindest etwas subtiler und nicht ganz so agressiv zu forumulieren...

    Apple mag aus Sicht technisch versierter Menschen stark überteuert sein, aus sicht bequemer Konsumenten bietet die Marke mit Ihren Geräten und der damit verbundenen Software trotzdem ein interessantes Portfolio an, vor allem die Vernetzung und Verzahnung der Dienste ist recht einfach zu handhaben, Kompatibilitätsprobleme sind praktisch nicht vorhanden, hat alles schon so seinen reiz...

    Nicht für mich, ich habe einfach zu viele Probleme mit dem geschlossenen Ökosystem vom Apfel, ich kann aber verstehen warum einige Leute sich das kaufen... das wieder andere damit einfach nur angeben wollen, ist natürlich lächerlich und inzwischen technisch auch gar nicht mehr möglich - der Punkt convinience bleibt aber ;)
    0
  • avaka
    Apple hat es in den letzten Jahren wirklich verstanden sich unter der breiten Masse, d.h. nicht nur unter den Freaks die es in jedem Lager gibt, als solide zu etablieren. Es funktionierte einfach, sieht chick aus, Ende... Die Zeiten in denen damit geprollt werden konnte sind doch wirklich längst vorbei. Damals Frühjahr 2008 mit einem iPhone 2G aufzulaufen, das war noch was aber Heute?
    Seit dem iPhone4 kenne ich zumindest in meinem Bekanntenkreis nur Leute die ihr Apple notgedrungen gegen ein Neueres weggeben. Meistens weil es schlichtweg verschlissen ist.
    Das ist es doch was wirklich stört an 5, 5S und jetzt 6 und 6Plus. Die Vorreiterrolle ist darnieder, Apple ist gewöhnlich geworden und verlangt für gute aber nicht überlegene Geräte astronomische Preise. Purer Ironie folgend hält genau das den Marktwert hoch. Würde der Verein den Krempel wie Samsung unters Volk verteilen wären sie am Arsch. Ist ein bisschen wie mit Lamborghini und AUDI. Der Lambo ist eine Dreckskarre, schlecht verarbeitet, laut wie sau aber teuer genug um von alten Werten zu zehren.
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  • Benjamin Schulz
    Steve Jobs war zwar so wie man es aus diversen Quellen nachlesen kann menschlich ein Riesen-Arschloch aber er hatte Charisma sowie Verkaufstalent. Sein Erbe ist absolut nicht das war er gewollt hat. Steve hätte niemals so ein fehleranfällliges unfertiges Produkt zugelassen wie das iPhone 6 Plus. Das Handy ist das grösste und unhandlichste 5,5" Gerät. Absolut am User vorbeientwickelt. Die Hochzeit von Apple ist vorbei. Sie sind nicht mehr an der Spitze der Innovation sondern nur noch ein weiterer hungriger Hund der ein Stück von dem Kuchen will. Die Zeiten wo Apple keinen Fick gegeben hat auf die Konkurrenz ist längst vorbei
    0
  • alterSack66
    Mir ist der angefressene Apfel ja egal. Aber ich seh nix wirklich neues und nix was ein Smartphone für die Hälfte des Preises nicht auch könnte. Die ganzen theoretischen Benchmarks gehn mir wo vorbei. Und ich frag mich immer noch mit welchen Schlapperhosen mit Riesentaschen die Leute rumlaufen :D
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  • Big-K
    Oneplus one? Nicht gerade ein intuitiv versteh barer Name. Ist das jetzt neuer oder älter als das one x das one m8 oder das one max? Das versteht doch kein Kunde und kauft lieber s1 s2 s3 s4 s5 oder ifone123456 oder nen Golf 1234567 das versteht der dümmste und man verlieren nicht massiv Marktanteile wie HTC in letzten Jahren.
    Nichts gegen htc aber die Marketing Abteilung hat die Marke fast ruiniert.
    Das hat sogar MS kapiert win 7 8 ...10 und die raffen normal gar nix was die Kommunikation 8 Kunden angeht.
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  • Peter Prager
    @Big-K nix HTC die Firma lautet oneplus und das smartphone lautet one weil es das erste ist. Denke intuitiver geht es nicht.
    Viele kennen das Samrtphone unter dem Namen Flagship Killer was angesichts der verbauten Hardware sowie der Verarbeitung angemessen zu sein scheint und daher ebenfalls intuitiv ist.

    @Tesetilaro
    Da ich in meinen posts keine aggresive Formulierung gegenüber applefans feststellen kann bitte ich dich mir ein Beispiel zu nennen welche Formulierung dir zu aggresiv ausgefallen ist.
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  • painless73
    Das die Android- und MS-Gemeinde, zum gegeben Anlass, wiedermal auf Apple rumhackt war ja genauso klar, wie deren menschlich bedenkliche Kommentare gegen Steve Jobs wie "Nx da! Der kann neben mir verrecken ohne das ichs merk xD"

    Zugegeben, technisch und preislich kann man über die Produkte von Apple, wenn geht aber bitte sachlich, diskutieren bzw. in Frage stellen. Nicht vom Tisch zu weisen ist aber die Tatsache, dass Apple DER Wegbereiter für Smartphones und Tablets war/ist...nämlich so wie wir sie kennen und lieben gelernt haben. Microsoft z.B. hatte die Tablets viel früher als Apple, nur leider wollte die Dinger leider niemand...und das hatte (zumindest für mich) einen guten Grund.

    Die beste Hardware zum besten Preis, riesige Displays, offene Betriebssysteme, Erweiterungssteckplätze so weit das Auge reicht, Unmengen an Speicher etc etc klingen für viele Anwender sicher verlockend...und das ist auch gut so...ich persönlich kann bzw. will damit allerdings nur recht wenig anfangen. Für mich und meine Familie, muss ein Notebook, Smartphone, Tablet etc das Leben erleichtern bzw. bereichern. Es muss einen Mehrwert bieten.

    Wir benötigen keine Performancewerte, keine Taktraten, keine Speichervolumen oder dergleichen...ja nicht mal das Produkt selbst ist ausschlaggebend. Alles was zählt, ist die Lösung an sich...und wenn geht auch noch mit einem brauch- und durchschaubarem Ecosystem drumrum. 2009 stiegen wir langsam aber stetig auf Apple um und rückblickend war es für uns die beste Entscheidung.

    Abschließend kann ich zu diesem Thema nur die Worte von Honore de Balzac zitieren: "Kraft besteht nicht darin, dass man stark oder oft zuschlägt, sondern dass man richtig trifft."
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  • fffcmad
    Anonymous sagte:
    Das die Android- und MS-Gemeinde, zum gegeben Anlass, wiedermal auf Apple rumhackt war ja genauso klar, wie deren menschlich bedenkliche Kommentare gegen Steve Jobs wie "Nx da! Der kann neben mir verrecken ohne das ichs merk xD"


    So ein Kommentar kann nur von jemandem kommen, der weder Humor besitzt noch Dinge wie Ironie und Sarkasmus versteht. Warum ich auf sowas Ruecksicht nehmen soll ist mir unverstaendlich. Und menschlich bedenklich ist es auch nicht. "Political correctness" nennt man das. Und sowas zeugt weder von gutem Geschmack noch von Reflektionsvermoegen.
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  • tom tom
    @Peter Prager
    ... "das iphone 6 schafft mit 21k punkten im Antutu benchmark nicht mal annähernd die hälfte was ein oneplus one erreicht."

    Laut Artikel schafft das iPhone 6 im AnTuTu v5 49319 Punkten.
    "Mit einem Ergebnis von 49319 Punkten kann das iPhone 6 hier sogar einen Rekordwert für sich verbuchen und setzt sich um etwa 30 Prozent von Samsungs Galaxy S5 ab."


    Keep calm and carry on.
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  • tom tom
    Erst einmal ein Moin Moin an die Redaktion,

    Ich habe mal eine Frage.
    Wie kommt ihr bei Sunspider Benchmark auf ca. 400ms?
    Die Jungs von Anandtech habe Werte von über 700ms ausgewiesen. Das ist doch ein gravierender Unterscheid.
    Quelle: http://anandtech.com/show/8554/the-iphone-6-review/5


    Insgesamt vermisse ich hier die Qualität die wir schon aus den anderen Bereichen kennen z.B. CPU und GPU.
    Dort werden die Messwerte sauber aufbereitet und dargestellt in form von Tabellen oder Diagrammen.
    In diesen Artikel darf man die Ergebnisse selber zusammen rechnen "Hier rauschte das iPhone 6 nur so durch den Test und markiert mit 332 Millisekunden ebenfalls den aktuellen Bestwert – immerhin 80 Millisekunden vor dem Samsung Galaxy S5." .

    Erraten wie die Ergebisse aussehen könnten "Auch der HTML5-Test Peacekeeper und der anspruchsvolle WebXPRT 2013 sehen das iPhone 6 mit großem Abstand an der Spitze. Damit ist das neue Smartphone aus Cupertino zweifellos der "Internet-Performance-König" – bis auf weiteres zumindest." .

    Oder gegen eine andere Geräteklasse verglichen siehe hierzu die Angaben zu Google Octane v2.
    ... "dem Google Octane v2. Der bisher höchste Wert im Tom’s Hardware-Labor stammt vom erst kürzlich getesteten Samsung Galaxy Tab S 10.5. Dessen 4726 Punkte pulverisiert das Apple Smartphone" ...

    Daher die Bitte an euch, die Werte in Zukunft entsprechend aufzubereiten. Danke.
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