Apple iPhone 6 im Test: 4,7 Zoll großes Display und etliche Neuerungen

Steve Jobs sagte dereinst sinngemäß, ein Smartphone von Apple werde niemals größer sein als vier Zoll, da man es sonst nicht mehr anständig bedienen könne. Mit der sechsten Generation des iPhones hat sich Apple von diesem Credo verabschiedet. Denn: Auch bei Apple bestimmt die Nachfrage das Angebot.

Im vergangenen Jahr brachte Apple erstmals zwei Versionen seines iPhones nahezu zeitgleich auf den Markt. Dabei nahm das iPhone 5S klar die Rolle des Top-Modells ein, das iPhone 5C wärmte eher die Hardware des Vorgängers in einem bunten Gehäuse auf. Treu geblieben waren sich die Amerikaner allerdings bei der Displaygröße: Vier Zoll war seit dem iPhone 5 das Maß der Dinge in Cupertino – und gleichzeitig die Obergrenze, wenn es um die präzise Bedienung mit einer Hand geht.

Zumindest wenn man den Stimmen aus Cupertino Glauben schenkte. Was wurden Samsung und Co. für ihre großen Displays verlacht ... Aber im Jahr 2014 ist nun anscheinend wieder alles anders. Zwar stellte Apple Anfang September erneut zwei iPhones parallel vor. Deren Hauptunterschied liegt aber nicht in der Ausstattung, sondern erstmals in der Größe: Das "kleine" iPhone 6 misst 4,7 Zoll in der Diagonale, das iPhone 6 Plus hat mit 5,5 Zoll Bildschirmdiagonale sogar echte Phablet-Maße – und das von den Verfechtern der Einhandbedienung.

Sei’s drum: Die Nachfrage nach Smartphones mit großem Display ist offenbar hoch. Und Apple bietet seinen Kunden immerhin zwei nahezu identisch ausgestattete Modelle unterschiedlicher Größe an. Gegenüber den meisten Mitbewerbern ein klares Alleinstellungsmerkmal, entpuppen sich die Mini-Versionen der meisten Android-Flaggschiffe doch als abgespeckte Mittelklasse-Geräte.

Rühmliche Ausnahme ist bis dato Sony, dessen Xperia Z1 Compact leistungsmäßig auf Augenhöhe mit dem damaligen Top-Modell lag, allerdings mittlerweile nicht mehr ganz up-to-date ist. Das Z3 Compact steht aber bereits in den Startlöchern; in Kürze gibt es einen Test hier auf THDE.

Größenmäßig den Anschluss gesucht

Apple bringt also sein neues iPhone 6 in einer derzeit recht beliebten Größen: 4,7 Zoll entspricht sicher nicht zufällig fast den "Mini"-Maßen von Samsung Galaxy S5 Mini oder HTC One Mini 2.

iPhone 6 und iPhone 6 Plus stehen weitestgehend auf derselben Hardware-Plattform. Der einzige "gravierende" Unterschied – neben der Größe und der Display-Auflösung – besteht in der unterschiedlichen Ausführung des Bildstabilisators. Während dieser im iPhone 6 elektronisch arbeitet, bekam das große Modell sogar einen optischen spendiert.

Letztlich soll die Stabilisierung sowohl Videoaufnahmen als auch Fotos bei schwachem Umgebungslicht zugute kommen und natürlich zittrigen Händen entgegenwirken. Qualitativ ist ein optischer Bildstabilisator höher einzuschätzen, da hier keine rechnerische Veränderungen am Bild vorgenommen werden, sondern Verwackler direkt bei der Aufnahme mechanisch korrigiert werden.

Technische Neuerungen

Apple hat nicht nur den Zähler der Versionsnummer um eins erhöht, auch die Prozessoren haben eine höhere Nummer erhalten. Die meiste Rechenarbeit erbringt nun der Apple A8-Chip, der wieder von einem Motion-Koprozessor begleitet wird. Dieser trägt folgerichtig die Bezeichnung M8 und kümmert sich um die Auswertung der Daten, die die verschiedenen Sensoren liefern: Lage, Beschleunigung, Rotation, Höhe etc. Der M8 soll vor allem die aktuell sehr beliebten Apps zur Aktivitätsüberwachung füttern.

Die Grafikeinheit stammt wieder von Imagination und hört auf den Namen PowerVR GX6450. Die CPU verfügt weiterhin über zwei Rechenkerne, die mit 1,4 GHz eher gemütlich getaktet sind - wobei keiner so genau weiß, ob Apple dem SoC nicht einen Turbo verpasst hat. Man äußert sich in Cupertino nach wie vor nicht zu solchen Details. Dass die Taktfrequenz keine Rückschlüsse auf die tatsächliche Power zulässt, hat Apple aber mit den Vorgängern schon hinlänglich unter Beweis gestellt.

Mehr Arbeitsspeicher als in der fünften Generation gibt es zudem nicht; es bleibt bei einem Gigabyte. Verändert hat Apple gegenüber den Vorgängern allerdings die verfügbaren Speichergrößen: Statt 16, 32 und 64 Gigabyte gibt es jetzt 16, 64 und 128 Gigabyte. Die Preissprünge zwischen den einzelnen Modellen bleiben indes gleich: Die nächste Größe kostet jeweils 100 Euro mehr. Die Preise beginnen bei 700 Euro für das iPhone 6 mit 16 Gigabyte und enden bei satten 1000 Euro für das 128-GByte-Modell der Plus-Reihe. Die Farben heißen diesmal Silber, Gold und Spacegrau.

Die Displays der neuesten iPhone-Generation sind nicht nur deutlich gewachsen, sie stellen auch mehr Bildpunkte dar. Apple spricht in beiden Fällen von einem "Retina HD"-Display. Beim iPhone 6 stellt dieses 1334 x 750 Bildpunkte dar und erreicht damit exakt die Pixeldichte des Vorgängers: 326 ppi. Das 5,5 Zoll große iPhone 6 Plus löst mit 1920 x 1080 Pixeln auf, also Full-HD. Die Pixeldichte beträgt hier 401 ppi.

Was ist noch neu: Die 6er-iPhones bringen jetzt auch ein Barometer für exakte Höhenangaben mit. Das LTE-Modul funkt jetzt auf 16 Frequenzen, inklusive der drei in Deutschland verfügbaren, und stellt eine Datenrate von bis zu 150 MBit/s bereit. NFC gibt es jetzt auch, aber nur für den neuen Bezahldienst von Apple – für die meisten Anwender also wohl vorerst nutzlos. Die Auflösung beider Kameras ist gegenüber dem iPhone 5S nicht verändert worden. Dennoch verspricht Apple eine höhere Bildqualität dank neuer Technologien - aber dazu kommen wir später noch.

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20 Kommentare
    Dein Kommentar
  • fffcmad
    1GByte RAM? Fuer den Preis? >> Disqualified. Da kann das Teil noch so schnell rechnen! Wenn Whatsapp, facebook und facebook Messenger sich schon 30% des freien RAM (Und mehr) genemigen dann ist das Handy innerhalb kuerzester Zeit am Limit.
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  • Tesetilaro
    das ist kein Handy, das ist ein iPhone - das braucht nicht mehr Speicher und kann zusätzlich die magische iCloud nutzen...

    Das iPhone verbiegt sich auch nicht, es schmiegt sich liebevoll an die Hand des Nutzers an...

    und jetzt betest Du gefälligst den heiligen Sankt Steve an und bittest um Verzeihung :p
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  • fffcmad
    Nx da! Der kann neben mir verrecken ohne das ichs merk xD
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  • bluray
    Ich denke, dieses Bentgate wird einfach zu sehr gehyped. Natürlich verbiegt sich das Gerät, wenn man 40 kg darauf parkt. Aber andere Geräte geben da genauso nach, wenn sie ebenso schlank sind.
    Klar stellen einige den Anspruch, das Telefon in die Hosentasche zu stopfen, aber wenn die Jeans dann knalleng anliegt, treten da auch enorme Kräfte auf. Da gibt der Klügere (in dem Fall das iPhone) nach!
    Vielleicht bin ich da allein auf weiter Flur, aber meine iDevices (iPhone 4-iPhone 6 Plus) habe ich bisweilen immer in der Jackentasche verschwinden lassen, zum einen, weil ich keinen Bock auf Kratzer im Display hab (wegen Schlüssel & Co., zum anderen belegt auch der Geldbeutel bereits Platz auch in einer etwas weitläufigeren Tasche. Ausserdem ist das Rauszurren aus der Hosentasche (besonders, wenn man sitzt) einfach nur fummelig. Da ist ein beherzter Griff in die Jackeninnentasche doch viel geschmeidiger.
    Aber naja, es ist eben Apple, es kostet viel Geld, also wird Apple halt gleich mal zerlegt.

    Und was Signalqualität betrifft: Ich habe iOS 8.0.2 drauf und im WLAN erreiche ich im Schnitt um die 150 Mbit/s im Downstream bei ca. 5m Entfernung zum ac-Router durch eine Wand. Da ist das 5S auch nicht besser gewesen. Bin ich im selben Raum, hat das Gerät fast die vollen 250 Mbit/s aus der Leitung gesaugt. Da kann ich also nicht meckern.
    Und bei LTE ist die Leistung bei 5 Punkten (hat man in der Schweiz in den Ballungszentren oft!) auch etwa um die 100 Mbit/s bei 45 Mbit/s upstream. Was will man mehr. Das reicht auch dicke für YouTube und Social Media.

    Und weil hier bereits das Thema "RAM" aufgegriffen wurde. Klar klingen 1GB erstmal nicht viel, wenn man zu Samsung & Co schaut, die ihren Flagschiffen 3GB spendieren. Aber da Apple schonmal strenge App-Vorgaben hat und zum Andern auch iOS gute Arbeit leistet, was die Speichernutzung betrifft, langen dem iPhone 6 auch 1GB vollkommen aus. Ruckler konnte ich bis jetzt keine ausmachen.

    Die kamera ist am Tag echt klasse, vor allem, wenn HDR aktiviert ist. Am Abend merkt man dann doch die Limits eines so kleinen Sensors, auch wenn er noch so lichtstark ist. Es rauscht halt. Es ist eben keine DSLR da drin, sondern ein kleiner Fotosensor. Dafür sind die Fotos für Gelegenheitsaufnahmen OK.

    Und um noch das Thema OIS und DIS aufzugreifen. Klar hat ein OIS auf schnellen Wackelabfolgen verloren, weil der OIS mit dem Nachstellen nicht nachkommt. Aber es hat eben keine Technik in diesem Winzsensor Platz, um den nach Belieben mal schnell abzustellen, wenn man ihn nicht braucht.

    Alles Jammern auf hohem Niveau IMHO. Auf jeden Fall hab ich das 6 Plus echt liebgewonnen, weil es bei normaler Nutzung locker nen Tag durchmacht, während mein 5S mitten am Tag schon mal wieder nach Strom geschrien hat.

    Und die Verarbeitung kann ich nur als "klasse" bezeichnen, wenn man sich mal den Übergang von dem Glasrand in den Aluminiumrahmen anschaut.

    Aber eben... jedem das Seine!
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  • Tesetilaro
    das ist der Punkt den ich Apple Gläubigen jederzeit zugestehe, iOS hat in Sachen Akku Management um Welten die Nase vorn, über alles andere kann man streiten *g*

    Vor allem auch darüber warum sich die Mehrheit der Apple-Jünger persönlich angegriffen fühlt, wenn man Features bemängelt... Alleine die NFC-Limitierung... wenn LG oder Samsung sowas bringen würden, der Sh...storm wäre vorprogrammiert :P

    Und diese Restriktionen macht Apple nicht etwa aus purer Herzensgüte sondern u.a. um die Wiederverkaufswerte der Geräte hoch zu halten, etwas woran die Jungs inzwischen auch verdienen, der Weiterverkauf gebraucht angenommener Altgeräte...
    Davon abgesehen sind 1 GB nicht viel und zwar rein objektiv, ob man die Ressourcen besser verwendet steht da auf einem vollkommen anderen Blatt, 1 GB ist der Stand von was? einen S3?
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  • Big-K
    @blueray
    TLDR
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  • Peter Prager
    das iphone 6 schafft mit 21k punkten im Antutu benchmark nicht mal annähernd die hälfte was ein oneplus one erreicht. dafür kostet es aber 235% mehr und es verbiegt sich in der hosentasche bzw. mit bloßer Handkraft wohingegen alle bisherigen smartphones diesen test schaffen.

    das iphone 6 ist in sachen hardware und verarbeitung eine unverschämte Frechheit für diesen Preis.

    kurz um .. genau das richtige für die apple fans .. ich gönne es ihnen
    -1
  • Peter Prager
    sorry vertippt .. sind nur 135% Mehrkosten .. somit aus sicht eines applefans quasi spotbillig
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  • Peter Prager
    grad bemerkt das bereits dass 16gb modell vom iphone 6 700euro kostet... dann sind es 170% Mehrkosten gegenüber dem oneplus one bzw. 166% Mehrkosten wenn man das 64gb modell haben will.
    natürlich kommt das iphone dann ohne Sim lock und mit dem Hinweis, dass 4G LTE nicht in jedem Land funktioniert.

    applefans haben was mich betrifft schon lange jeglichen Anspruch auf Beachtung bei technischen Diskussionen verloren.
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  • Big-K
    Oneplus one? Nicht gerade ein intuitiv versteh barer Name. Ist das jetzt neuer oder älter als das one x das one m8 oder das one max? Das versteht doch kein Kunde und kauft lieber s1 s2 s3 s4 s5 oder ifone123456 oder nen Golf 1234567 das versteht der dümmste und man verlieren nicht massiv Marktanteile wie HTC in letzten Jahren.
    Nichts gegen htc aber die Marketing Abteilung hat die Marke fast ruiniert.
    Das hat sogar MS kapiert win 7 8 ...10 und die raffen normal gar nix was die Kommunikation 8 Kunden angeht.
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  • Tesetilaro
    hi Peter,

    ich bin alles möglich aber ganz sicher kein Apple fan - trotzdem würde ich dich bitten persönliche Angriffe auf diese Personengruppe zumindest etwas subtiler und nicht ganz so agressiv zu forumulieren...

    Apple mag aus Sicht technisch versierter Menschen stark überteuert sein, aus sicht bequemer Konsumenten bietet die Marke mit Ihren Geräten und der damit verbundenen Software trotzdem ein interessantes Portfolio an, vor allem die Vernetzung und Verzahnung der Dienste ist recht einfach zu handhaben, Kompatibilitätsprobleme sind praktisch nicht vorhanden, hat alles schon so seinen reiz...

    Nicht für mich, ich habe einfach zu viele Probleme mit dem geschlossenen Ökosystem vom Apfel, ich kann aber verstehen warum einige Leute sich das kaufen... das wieder andere damit einfach nur angeben wollen, ist natürlich lächerlich und inzwischen technisch auch gar nicht mehr möglich - der Punkt convinience bleibt aber ;)
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  • avaka
    Apple hat es in den letzten Jahren wirklich verstanden sich unter der breiten Masse, d.h. nicht nur unter den Freaks die es in jedem Lager gibt, als solide zu etablieren. Es funktionierte einfach, sieht chick aus, Ende... Die Zeiten in denen damit geprollt werden konnte sind doch wirklich längst vorbei. Damals Frühjahr 2008 mit einem iPhone 2G aufzulaufen, das war noch was aber Heute?
    Seit dem iPhone4 kenne ich zumindest in meinem Bekanntenkreis nur Leute die ihr Apple notgedrungen gegen ein Neueres weggeben. Meistens weil es schlichtweg verschlissen ist.
    Das ist es doch was wirklich stört an 5, 5S und jetzt 6 und 6Plus. Die Vorreiterrolle ist darnieder, Apple ist gewöhnlich geworden und verlangt für gute aber nicht überlegene Geräte astronomische Preise. Purer Ironie folgend hält genau das den Marktwert hoch. Würde der Verein den Krempel wie Samsung unters Volk verteilen wären sie am Arsch. Ist ein bisschen wie mit Lamborghini und AUDI. Der Lambo ist eine Dreckskarre, schlecht verarbeitet, laut wie sau aber teuer genug um von alten Werten zu zehren.
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  • Benjamin Schulz
    Steve Jobs war zwar so wie man es aus diversen Quellen nachlesen kann menschlich ein Riesen-Arschloch aber er hatte Charisma sowie Verkaufstalent. Sein Erbe ist absolut nicht das war er gewollt hat. Steve hätte niemals so ein fehleranfällliges unfertiges Produkt zugelassen wie das iPhone 6 Plus. Das Handy ist das grösste und unhandlichste 5,5" Gerät. Absolut am User vorbeientwickelt. Die Hochzeit von Apple ist vorbei. Sie sind nicht mehr an der Spitze der Innovation sondern nur noch ein weiterer hungriger Hund der ein Stück von dem Kuchen will. Die Zeiten wo Apple keinen Fick gegeben hat auf die Konkurrenz ist längst vorbei
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  • alterSack66
    Mir ist der angefressene Apfel ja egal. Aber ich seh nix wirklich neues und nix was ein Smartphone für die Hälfte des Preises nicht auch könnte. Die ganzen theoretischen Benchmarks gehn mir wo vorbei. Und ich frag mich immer noch mit welchen Schlapperhosen mit Riesentaschen die Leute rumlaufen :D
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  • Big-K
    Oneplus one? Nicht gerade ein intuitiv versteh barer Name. Ist das jetzt neuer oder älter als das one x das one m8 oder das one max? Das versteht doch kein Kunde und kauft lieber s1 s2 s3 s4 s5 oder ifone123456 oder nen Golf 1234567 das versteht der dümmste und man verlieren nicht massiv Marktanteile wie HTC in letzten Jahren.
    Nichts gegen htc aber die Marketing Abteilung hat die Marke fast ruiniert.
    Das hat sogar MS kapiert win 7 8 ...10 und die raffen normal gar nix was die Kommunikation 8 Kunden angeht.
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  • Peter Prager
    @Big-K nix HTC die Firma lautet oneplus und das smartphone lautet one weil es das erste ist. Denke intuitiver geht es nicht.
    Viele kennen das Samrtphone unter dem Namen Flagship Killer was angesichts der verbauten Hardware sowie der Verarbeitung angemessen zu sein scheint und daher ebenfalls intuitiv ist.

    @Tesetilaro
    Da ich in meinen posts keine aggresive Formulierung gegenüber applefans feststellen kann bitte ich dich mir ein Beispiel zu nennen welche Formulierung dir zu aggresiv ausgefallen ist.
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  • painless73
    Das die Android- und MS-Gemeinde, zum gegeben Anlass, wiedermal auf Apple rumhackt war ja genauso klar, wie deren menschlich bedenkliche Kommentare gegen Steve Jobs wie "Nx da! Der kann neben mir verrecken ohne das ichs merk xD"

    Zugegeben, technisch und preislich kann man über die Produkte von Apple, wenn geht aber bitte sachlich, diskutieren bzw. in Frage stellen. Nicht vom Tisch zu weisen ist aber die Tatsache, dass Apple DER Wegbereiter für Smartphones und Tablets war/ist...nämlich so wie wir sie kennen und lieben gelernt haben. Microsoft z.B. hatte die Tablets viel früher als Apple, nur leider wollte die Dinger leider niemand...und das hatte (zumindest für mich) einen guten Grund.

    Die beste Hardware zum besten Preis, riesige Displays, offene Betriebssysteme, Erweiterungssteckplätze so weit das Auge reicht, Unmengen an Speicher etc etc klingen für viele Anwender sicher verlockend...und das ist auch gut so...ich persönlich kann bzw. will damit allerdings nur recht wenig anfangen. Für mich und meine Familie, muss ein Notebook, Smartphone, Tablet etc das Leben erleichtern bzw. bereichern. Es muss einen Mehrwert bieten.

    Wir benötigen keine Performancewerte, keine Taktraten, keine Speichervolumen oder dergleichen...ja nicht mal das Produkt selbst ist ausschlaggebend. Alles was zählt, ist die Lösung an sich...und wenn geht auch noch mit einem brauch- und durchschaubarem Ecosystem drumrum. 2009 stiegen wir langsam aber stetig auf Apple um und rückblickend war es für uns die beste Entscheidung.

    Abschließend kann ich zu diesem Thema nur die Worte von Honore de Balzac zitieren: "Kraft besteht nicht darin, dass man stark oder oft zuschlägt, sondern dass man richtig trifft."
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  • fffcmad
    33792 said:
    Das die Android- und MS-Gemeinde, zum gegeben Anlass, wiedermal auf Apple rumhackt war ja genauso klar, wie deren menschlich bedenkliche Kommentare gegen Steve Jobs wie "Nx da! Der kann neben mir verrecken ohne das ichs merk xD"


    So ein Kommentar kann nur von jemandem kommen, der weder Humor besitzt noch Dinge wie Ironie und Sarkasmus versteht. Warum ich auf sowas Ruecksicht nehmen soll ist mir unverstaendlich. Und menschlich bedenklich ist es auch nicht. "Political correctness" nennt man das. Und sowas zeugt weder von gutem Geschmack noch von Reflektionsvermoegen.
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  • tom tom
    @Peter Prager
    ... "das iphone 6 schafft mit 21k punkten im Antutu benchmark nicht mal annähernd die hälfte was ein oneplus one erreicht."

    Laut Artikel schafft das iPhone 6 im AnTuTu v5 49319 Punkten.
    "Mit einem Ergebnis von 49319 Punkten kann das iPhone 6 hier sogar einen Rekordwert für sich verbuchen und setzt sich um etwa 30 Prozent von Samsungs Galaxy S5 ab."


    Keep calm and carry on.
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  • tom tom
    Erst einmal ein Moin Moin an die Redaktion,

    Ich habe mal eine Frage.
    Wie kommt ihr bei Sunspider Benchmark auf ca. 400ms?
    Die Jungs von Anandtech habe Werte von über 700ms ausgewiesen. Das ist doch ein gravierender Unterscheid.
    Quelle: http://anandtech.com/show/8554/the-iphone-6-review/5


    Insgesamt vermisse ich hier die Qualität die wir schon aus den anderen Bereichen kennen z.B. CPU und GPU.
    Dort werden die Messwerte sauber aufbereitet und dargestellt in form von Tabellen oder Diagrammen.
    In diesen Artikel darf man die Ergebnisse selber zusammen rechnen "Hier rauschte das iPhone 6 nur so durch den Test und markiert mit 332 Millisekunden ebenfalls den aktuellen Bestwert – immerhin 80 Millisekunden vor dem Samsung Galaxy S5." .

    Erraten wie die Ergebisse aussehen könnten "Auch der HTML5-Test Peacekeeper und der anspruchsvolle WebXPRT 2013 sehen das iPhone 6 mit großem Abstand an der Spitze. Damit ist das neue Smartphone aus Cupertino zweifellos der "Internet-Performance-König" – bis auf weiteres zumindest." .

    Oder gegen eine andere Geräteklasse verglichen siehe hierzu die Angaben zu Google Octane v2.
    ... "dem Google Octane v2. Der bisher höchste Wert im Tom’s Hardware-Labor stammt vom erst kürzlich getesteten Samsung Galaxy Tab S 10.5. Dessen 4726 Punkte pulverisiert das Apple Smartphone" ...

    Daher die Bitte an euch, die Werte in Zukunft entsprechend aufzubereiten. Danke.
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