Apple: Frischekur für iPads, Mac Mini und iMac 27

Auch wenn Apple um seine neuen Entwicklungen - sowohl hinsichtlich der Hardware als auch der Software - stets ein großes Geheimnis macht, sickerten auch diesmal im Vorfeld die wesentlichen Informationen durch. Zumal der Hersteller seinen eigenen Beitrag leistete und vorab Details zu seinen kommenden Tablets unbeabsichtig selbst veröffentlichte.

Entsprechend stand bereits im Vorfeld fest, dass der Hersteller seinen Tablets auch in diesem Jahr eine Frischzellenkur nicht verweigern wird.

Dabei wurde aus dem iPad Air das iPad Air 2, das nun eine noch geringere Bauhöhe von nur 6,1 mm aufweist und zudem - nur einen Monat, nachdem der A8-Prozessor im iPhone 6 seine Aufwartung machte - mit dem A8X einen neuen Prozessor bekommt, der sich vor allem durch eine höhere Grafikleistung auszeichnen soll und speziell für das Tablet entwickelt wurde. Allein die Rendering-Leistung soll um das Vierfache gestiegen sein.

Zudem wurden die Kameras auf der Front- und Rückseite verbessert. Außerdem ist nun der TouchID-Fingerabdruckscanner Teil der Home-Taste, mit der künftig auch Zahlungen über Apple Pay verifiziert werden können. Die neuen Tablets können mit Datenspeichern von 16, 64 und 128 GByte bestückt erworben werden. Optional ist auch ein LTE-Modem erhältlich. Zu den weiteren Neurungen gehört ein WLAN-Funkchip, der nach ac-Standard arbeitet. Die Preise bewegen sich zwischen 499 und 829 Dollar.

Das iPad Air wird nun für 399 Euro angeboten - und ist damit genauso teuer wie das iPad Mini 3 in der kleinsten Konfiguration, das sich ebenfalls vorab andeutete.

Die Neuerungen fallen hier jedoch geringer aus: So ist etwa die Frontkamera überarbeitet worden, die nun Bilder in einer Auflösung von fünf Megapixeln und Videos in Full-HD-Qualität aufzeichnen kann; auf eine Kamera auf der Rückseite hat man jedoch vergeblich gehofft. Außerdem hält auch hier der Fingerabdruckscanner Einzug. Der Prozessor, ein Apple A7, und das Display bleiben jedoch wie beim Vorgänger unverändert.

Dafür scheint Apple das kleine iPad für einen Angriff in der Einsteiger-Klasse nutzen zu wollen, denn ab sofort wird das erste iPad Mini bereits zu Preisen ab 249 Euro angeboten, der Preis für das Mini 2 sinkt auf 299 Euro - für Apple-Verhältnisse regelrechte Schnäppchen.

Die spannendste Neuvorstellung ist jedoch der iMac 27. Denn das Display-Panel liefert eine Auflösung von gewaltigen 5K, was 5210 x 2880 Pixeln entspricht. Dennoch besitzt der All-In-One-Rechner Außenränder, die eine Stärke von lediglich 5 mm aufweisen. Im Inneren sitzt im Basismodell ein Intel Core i5, der mit einer Geschwindigkeit von 3,5 GHz arbeitet und im Turbo-Modus mit 3,9 GHz taktet.

Bei der Grafikkarte vertraut der Hersteller diesmal auf ein Modell von AMD und verbaut die AMD Radeon R9 M290X mit einem zwei Gigabyte großen Grafikspeicher. Für das Speichern von Daten werden Hybrid-Festplatten verbaut, die eine Kapazität von bis zu drei Terabyte bereitstellen. Die Preise beginnen bei 2599 Euro.

Nach Jahren erfährt überdies der Mac Mini eine Auffrischung der Hardware. Im Inneren werden nun die aktuellen Haswell-Prozessoren verbaut. Bei der GPU setzt Apple in diesem Fall auf die im Prozessor integrierten Grafikeinheiten Iris und HD 5000 von Intel. Zudem bekommt der kompakte Rechner einen WLAN-Funkchip, der den ac-Standard beherrscht, und gleich zwei Thunderbolt-2-Anschlüsse.

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