Apple T310: Künftige Macbooks erhalten extra ARM-Chip

Schon länger kursieren Gerüchte, dass Apple künftig auch bei seinen Mac-Rechnern auf einen ARM-Prozessor setzen könnte.

In naher Zukunft bleibt der Hersteller den Intel-Prozessoren jedoch treu, auch wenn die ARM-Chips in den Notebooks des Herstellers mehr Bedeutung gewinnen sollen.

Mit dem Apple T310 - so der interne Codename - entwickeln die Amerikaner einen Koprozessor, bei dem es sich um eine Weiterentwicklung eines T1 genannten Chips handeln soll, der schon in den aktuellen Macbook-Pro-Modellen für den Betrieb der Touch Bar genutzt wird.

Die Apple-Entwickler wollen dem T310 Informationen von Bloomberg zufolge die Funktionen übertragen, die im Energiesparmodus bewerkstelligt werden und als "Power Nap" vermarktet werden sollen.

Der Klapprechner soll in diesem Modus noch in der Lage sein, E-Mails zu empfangen, Updates auszuführen oder den Kalender zu synchronisieren. Derzeit werden diese Dienste noch vom integrierten Intel-Prozessor übernommen, aber mit dem ARM-Chip soll der Energieverbrauch an dieser Stelle noch weiter reduziert werden.

Dass der Hersteller einen solchen Schritt geht, dürfte dennoch die Spekulationen um einen langfristigen Umstieg auf einen ARM-Chip aus der eigenen Entwicklung weiter anheizen, der auch in den Mac-Rechnern verwendet wird. Schließlich werden auf diesem Weg weitere Funktionen vom eigentlichen Prozessor hin zu von Apple entwickelter Hardware übertragen.

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