Apple will flexible OLED-Displays von Samsung

Bisher setzt Apple auf LCD-Displays, die allerdings technologisch im Vergleich zu OLEDs Nachteile aufweisen: Die Kontraste und die Farbsättigung sind oftmals geringer - wenngleich die Farben so manchen OLED-Displays derart übersättigt sind, dass es schon in den Augen brennt - und sie weisen nicht selten einen höheren Energiebedarf auf, weil nicht die gesamte Bildschirmfläche beleuchtet werden muss, sondern nur die benötigten Pixel aktiv leuchten.

Zudem sind flexible Bildschirme nur auf Basis der OLED-Technologie möglich. Nicht umsonst hat LG beim G Flex (2) auf ein P-OLED-Panel gesetzt.

Schon länger kursieren daher Gerüchte, dass Apple künftig statt LCD- auf OLED-Bildschirme setzen könnte. Nun scheint die Entscheidung gefallen zu sein, wobei sich der Hersteller offenbar für Samsung als Zulieferer entschieden hat, wie bereits vor kurzem vermutet wurde.

Nun berichtet ETNews, dass ein entsprechender Vertrag unterzeichnet wurde, der die monatliche Lieferung von 60.000 flexiblen OLED-Displays beinhaltet.

Die neuerliche Geschäftsvereinbarung zwischen den beiden Herstellern dürfte die Gerüchteküche weiter anheizen, denn unklar ist derzeit, ab wann die Belieferung erfolgen soll. Möglicherweise plant Apple bereits bei seinem kommenden iPhone einen Einsatz dieser Technologie, um sich gegenüber anderen Herstellern einmal mehr absetzen zu können.

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6 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • robberlin
    und sie weisen nicht selten einen höheren Energiebedarf auf, weil nicht die gesamte Bildschirmfläche beleuchtet werden muss, sondern nur die benötigten Pixel aktiv leuchten.

    Das bedeutet doch sie weisen nicht selten einen NIEDRIGEREN Energiebedarf auf.....

    ist also kein Nachteil sondern vorteil?
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  • robberlin
    kommentar nicht beachten - ist mumpe....etwas ungünstig geschrieben der satz oben und darum hab ich mich verlesen ;)
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  • Koln
    Nein, sie haben schon recht. Die Auflistung nach dem dem Doppelpunkt beziehen sich auf die Nachteile der LCDs in Bezug auf OLEDs. Das "nicht" müsste also gestrichen werden, damit der Satz Sinn ergibt.
    "Die Kontraste und die Farbsättigung sind oftmals geringer - [...] - und sie weisen nicht selten einen höheren Energiebedarf auf, weil [/] die gesamte Bildschirmfläche beleuchtet werden muss, [/] anders als bei OLEDs bei welchem nur die benötigten Pixel aktiv leuchten."
    So wäre es korrekt.
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