Apple-Patent: Spezielle Werbung nach Kontostand

Dem Patentantrag zufolge sollen dem Nutzer nur Produkte und Dienstleistungen angezeigt werden, welche sich der potenzielle Käufer auch tatsächlich leisten kann.

Als Vorteil verkauft Apple, dass Nutzer, die sich das beworbene Gut nicht leisten können, erst gar nicht mit der Anzeige in Kontakt kommen (dafür dann aber bestimmt mit anderen in einer niedrigeren Preislage). Zudem ist im Antrag auch die Rede davon, Objekte, die sich der Nutzer leisten kann, unter mehreren Anzeigen hervorzuheben.

Was bei Datenschützern bereits gehörige Bauchschmerzen auslösen dürfte, klingt bei Apple ganz harmlos und wird am Beispiel einer Pizza-Werbung erklärt: Während ein Nutzer mit mindestens acht verfügbaren Dollar zwischen drei Pizzen wählen kann, bekommt ein Nutzer mit einem "Vermögen" von nur vier Dollar lediglich eine Pizza angezeigt.

Die Werbeform soll sowohl für Käufer von Prepaid-Guthabenkarten als auch für Kreditkarten-Nutzer gelten. Wann und ob überhaupt Apple eine solche Werbetechnologie einführt oder ob es ein weiteres, ungenutztes Patent des Technologiekonzerns bleibt, ist ungewiss - allerdings gibt es spätestens seit Apple Pay kein Zweifel mehr daran, dass auch die Abwicklung von Transaktionen auf Apples Agenda steht. 

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6 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • DaPete89
    Führt vllt. dazu, das Leute sich nicht immer Sachen kaufen, die sie sich nicht leisten können. Sie werden maximal Fett bei der ganzen Pizzawerbung :D
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  • 7hor
    Kapitalismus ins Reinstform. So wird auch den Ärmsten noch schmackhaft gemacht, seinen letzten Groschen für Unnötiges auszugeben. Zum Glück bin ich in Sachen aufschwatzen lassen ein sehr schwieriger Fall, an dem sich schon endliche die Zähne ausgebissen haben.
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  • robberlin
    Und da regt sich manch einer über die Datenkrate Google auf... :D
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