Apple Watch offenbar mit schwachem Akku

Beim Thema Smart Watch hinkt Apple der Konkurrenz hinterher. Samsung präsentierte seine ersten Modelle mit großem Tamtam auf der IFA 2013 und auch zuvor versuchten sich schon einige Hersteller mit der Entwicklung von smarten Uhren. Über eine Apple Watch wurde zwar schon lange spekuliert, vorgestellt wurde sie aber letztlich erst im September letzten Jahres.

Schon bei der Präsentation tauchten erste Vermutungen auf, dass der Hersteller bei der Entwicklung auf technische Probleme gestoßen ist, denn der Marktstart wurde für März 2015 anberaumt, also ein halbes Jahr nach der Vorstellung. Nun deuten Informationen von 9to5mac an, um welche Schwierigkeiten es sich handeln könnte: Die Uhr soll an einer vergleichsweise schlechten Akkulaufzeit leiden.

Bei dauerhafter Benutzung sollen die mitgeführten Energiereserven bereits nach zweieinhalb Stunden aufgebraucht sein. Selbst im Stand-by soll die mögliche Laufzeit kaum mehr als drei Tage überschreiten. Selbst bei einem moderaten Betrieb muss die Uhr vermutlich täglich aufgeladen werden.

Als Grund für den recht hohen Strombedarf wird zum einen der Prozessor ausgemacht: Das S1-SoC, das speziell für die Uhr entwickelt wurde, liefert eine Leistung, die mit der eines Apple-A5-Chips vergleichbar sein soll. Der A5 wurde ab 2011 unter anderem im iPad2 und iPhone 4S verbaut. Zum anderen soll der Bildschirm, der eine Retina-Auflösung und die Fähigkeit besitzt, Änderungen mit 60 Bildern pro Sekunde darzustellen, mit einem vergleichsweise hohen Energiehunger aufwarten. 

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3 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • quixx
    Alles Mobile wartet seit Sony-Walkman auf das Kernkraftwerk in Knopfzellenform.
    Wobei ja mit dem LiPos seit damals schon vielleicht(?) vervierfacht wurde.

    Wenn ich die WLAN-Roamingfunktion der TKom aktiviert habe, reicht mein Smartie grad einen Tag.

    Sonst spamt es mein Routerlog voll mit andauerndem An- und Abmelden.
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  • rroman
    Ich hätte gohofft die Route für die Uhren geht richtung superschwache aber extrem effizient genutzte Prozessoren. Weg mit Java, weg mit Riesenframeworks die für eine arraysrortierung erstmals 50MB and scheiß mitbringen - die sollen mal vltl etwas geschlossenere, dafür von programmierern mit talent entwickelte platform versuchen.
    Ich komem damit klar, wenn meine Uhr keine App sinstalleiren kann - die soll doch bloß minimum an Übertragung von/zu Smartphone bieten.
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  • quixx
    Ich arbeitete auch am liebsten in der DOS-Shell.
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