Archos Saphir 50X: Alte Hardware in massivem Gehäuse

Bei Smartphones versuchen viele Hersteller möglichst schlanke Gehäuse und Displays zu bieten, die die gesamte Front des Gerätes einnehmen. Damit sinkt allerdings auch die Haltbarkeit. Schon ein Absturz aus geringer Höhe kann zu kapitalen Schäden führen. Insbesondere in Arbeitsumgebungen oder bei Freizeitaktivitäten, bei denen es auch etwas ruppiger zugehen kann, muss schnell mit Schäden gerechnet werden.

Als Alternative bieten sich an dieser Stelle Outdoor-Smartphones, die mit üppigen Gehäusen weniger anfällig sein sollen. Der französische Hersteller Archos versucht sich bereits seit längerem in dieser Nische zu etablieren und präsentiert nun mit dem Saphir X50 ein neues Modell. Dabei wird auf ein fünf Zoll großes Display gesetzt, hinter dem ein vergleichsweise leistungsarmes Mediatek-SoC verbaut wurde, das über vier CPU-Kerne verfügt, die auf der Cortex-A53-Architektur von ARM basieren und eine Taktfrequenz von 1,5 GHz leisten. Als GPU wird auf die alles andere als taufrische MAli-T720 vertraut, die ebenfalls von ARM entwickelt wurde.

Auch die Speicherausstattung ist nicht sonderlich üppig. Dem SoC steht ein zwei Gigabyte großer RAM zur Seite, der Datenspeicher bietet eine Kapazität von 16 Gigabyte und kann mit Hilfe einer microSD-Karte um bis zu 128 Gigabyte aufgerüstet werden. Für Fotografieren werden ein 5-MP-Sensor an der Front und ein 13-MP-Sensor auf der Geräterückseite geboten. Ein 4000 mAh großer Energiespeicher soll für eine lange Laufzeit beim Besuch der Wildnis sorgen.

Nicht nur das Smartphone selbst wirkt technisch überholt. Auch das Betriebssystem - Android 7.0 - gehört längst nicht mehr zum neuesten.

Der Preis wird mit 179 Euro angegeben.

Erstelle einen neuen Thread im News-Forum über dieses Thema
Noch keine Kommentare
Im Forum kommentieren
    Dein Kommentar