Arctic Sound: Intels erste Gaming-GPU kommt 2020

GPUs gehören nicht unbedingt zu den Spezialitäten Intels. Der Chiphersteller integriert zwar in zahlreichen seiner Prozessoren Grafikeinheiten, die aus der eigenen Entwicklung stammen, allerdings gelten diese als nicht sonderlich leistungsfähig. Um eine potente GPU zu bieten, die in einem Intel-Prozessor zur Verfügung gestellt werden kann, musste auf ein Vega-Modell von AMD zurückgegriffen werden, die im Core i7-8809G geboten wird.

Schon länger zeichnet sich ab, dass Intel dieses Manko nicht länger auf sich sitzen lassen will. So wurde AMDs Chef-GPU-Entwickler Raja Koduri abgeworben. Nun kursieren erste Informationen zu einer kommenden Intel-GPU-Architektur, die auf die Jupiter-Sound-Architektur folgen und auch höheren Leistungsansprüchen gerecht werden soll.

Die Grafikeinheit wird unter der Bezeichnung Arctic Sound entwickelt und soll in zwei Versionen vorgestellt werden, die für zwei verschiedene Einsatzzwecke gedacht sind: Zum einem soll eine GPU für den Einsatz in Servern bestimmt sein und dort etwa bei der Beschleunigung von Videostreams helfen, zum anderen soll ein Modell vorgestellt werden, dass sich speziell an Gamer richtet. In beiden Fällen dürfte es sich dabei jedoch nicht um eine (für sich stehende) Grafikkarte handeln, sondern eine Grafikeinheit, die im Chip integriert wird.

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2 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • bigreval
    Na lass´ mal überlegen.... Daa haben se des bei den CPU´s Jahre lang verschlafen und bei den GPU´s regelrecht versaubeutelt...
    Jetzt AMD Know How eingekauft ... Nvidia hatte ja scheinbar nicht geklappt... Und siehe da, es soll aus dem (Zweit-)Besten Know How das allerbeste werden...
    Warum glaub ich da blos nicht dran... Aber woran ich glaube ist, dass die so bestückte CPU schlapp mal wieder das 2-3 Fache kostet, wie die gleiche ohne... GZ Intel!
  • Derfnam
    Sound? Wieso Sound? Soiund wie Klang oder Sound wie Sund? Und wieso Arctic? Hat das Namensgebungskomitee zu lang im heißen Coffee Lake gebadet?
    Mal davon abgesehen, dass die Iris Pro-Grafik auf den beiden Broadwell-DT-CPUs ja durchaus leistungsfähig war und das nicht nur im Vergleich zu dem sonstigen IGP-Lösungen, die Intel bisher anbot, hat Intel imo andere Sorgen als sich groß mit sowas zu beschäftigen.