ARM Cortex R52: Führt sicherheitsrelevanten Code unabhängig und geschützt vor anderen Programmen aus

Ja, das neue ARM-Prozessordesign Cortex R52, der erstmals die im Jahr 2013 vorgestellte Architektur ARMv8-R in ein komplettes Prozessorkonzept gießt, ist schneller als seine Vorgänger. ARM spricht von einer Steigerung von 35 Prozent bei "bekannten CPU-Benchmarks" gegenüber seinem Vorgänger Cortex R5.

Auch der Wert von 1,36 Automark-Punkten pro MHz beim EEMBC Autobench soll ein neuer Rekordwert sein. Die Einsprunggeschwindigkeit bei Interrupts soll verdoppelt worden sein und andere Werte sollen sogar bis zum Faktor 14 beschleunigt worden sein.

So weit, so gewöhnlich. Interessanter ist, dass ein Stück Software namens "Hypervisor" einzelne Tasks und Programme getrennt und unabhängig voneinander auf einzelnen Prozessorkernen und in geschützten Speicherbereichen ablaufen lassen kann. So soll Schadcode oder schlecht programmierte Software sicherheitsrelevante Aufgaben nicht mehr beeinflussen können.

Dadurch soll auch die Zertifizierung von Software einfacher werden, da sichergestellt werden kann, dass sich Programmteile nicht gegenseitig beeinflusst. Software läuft also sozusagen in einer virtuellen Sandbox ab – allerdings auf Hardware-Basis.

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