ARM stellt mit DynamicIQ den big.LITTLE-Nachfolger vor

Mit der big.LITTLE-Architektur hat ARM eine Technologie entwickelt, die es erlaubt, Aufgaben je nach ihren Anforderungen auf unterschiedlich leistungsfähige CPU-Kerne zu verteilen. Mit der nun vorgestellten DynamIQ-Architektur soll dieses Prinzip weitergeführt werden, wobei eine Verbesserung der Performance sowie ein noch besseres Ineinandergreifen der einzelnen Kerne bei Mehrkern-ARM-SoCs versprochen wird.

Mit der neuen Architektur sollen die unterschiedliche Kerne einer ARM-CPU flexibel in einer Gruppe zusammengeführt werden können, in der sie dennoch direkt miteinander verbunden sind und durch ein verbessertes Management wesentlich geschmeidiger und schneller arbeiten. Zudem können nun die unterschiedlichsten Kerne und auch ARM-Architekturen vermischt werden.

Dazu wird künftig jeder Kern einzeln verwaltet; Leistungsteigerungen sollen überdies durch einen verbesserten Shared Memory erreicht werden und die Migration der einzelnen Aufgaben schneller vonstatten gehen. Daneben soll das Energiemanagement effizienter geworden sein.
 

Diese architektonische Neuerung soll künftigen Smartphones, vor allem aber mit künstlicher Intelligenz bedachten (ARM-)Rechnern zu Gute kommen. An dieser Stelle verspricht der Hersteller in den kommenden drei bis fünf Jahren einen Leistungszuwachs um den Faktor 50 im Vergleich zu dem aktuellen Cortex-A73-Kern, die Kommunikationsgeschwindigkeit soll dank neuer Wege der Beschleunigung um das zehnfache steigen.

Damit geht der Entwickler einen gänzlich anderen Weg als etwa Nvidia und setzt in wesentlich stärkerem Maße auf die CPU.

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