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Benchmarks: Media Encoding

Mini-Fusion mit ASRock und MSI: AMDs Brazos ist da
Von , Chris Angelini

iTunes gehört auch heute noch zu den Anwendungen, die ihre Aufgabe nur mit einem Thread erledigen. Wie zu erwarten liegt also wieder einmal der 2,8-GHz-Prozessor von AMD vorn, gefolgt von Intels Celeron SU2300. Nicht allzu weit dahinter liegt AMDs E-350, während das Atom-System abgeschlagen auf dem letzten Platz landet. Dass AMDs Bobcat-Kerne die In-Order-Architektur des Atom bei identischer Taktrate so deutlich schlagen können, überrascht in einer Single-Thread-Anwendung nicht.

Vermutlich wird sich der Kontakt von Systemen wie denen mit E-350, Celeron SU2300 und Atom 330, die für aktuelle Verhältnisse so wenig Rechenleistung besitzen, im Bereich der Medien-Konvertierung auf iTunes beschränken. Dennoch wollten wir wissen, wie die Performance in einer Multi-Thread-Anwendung ausfällt. Also ließen wir auch noch unseren MainConcept-Benchmark laufen.

Tatsächlich sieht die Performance in diesem Benchmark deutlich anders aus. An der Reigenfolge ändert sich zwar nichts, doch dieses Mal schafft es der E-350 nur knapp, sich gegenüber dem Atom 330 zu behaupten. Andererseits kostet das Atom-Board auch mindestens 140 Euro, während das ASRock-Board ab 90 Euro zu haben sein soll. Selbst wenn man das WLAN-Modul des Zotac-Boards mit einrechnet, bekommt man beim Brazos-Board immer noch deutlich mehr Performance fürs Geld.

In Handbrake gelingt es dem Atom-Prozessor tatsächlich, sich knapp vor AMDs E-350 zu schieben. Wer allerdings vorhat, häufig Videos mit HandBrake umzuwandeln, sollte sich wohl lieber einen Desktop-Prozessor samt passendem Board zulegen anstatt eine Mobilplattform einzusetzen. Selbst der Stromspar-Athlon II ist 285% schneller als AMDs E-350.

Klares Fazit: Wer vorhat, anspruchsvolle Aufgaben von seinem System berechnen zu lassen, sollte das nicht mit einer Mobilplattform versuchen – dafür eignet sich Desktop-Hardware einfach besser. Das beweist der Athlon II X2 240e hier erneut und lässt die anderen drei Kandidaten deutlich hinter sich.

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