Computex: ASRock zeigt neue Boards
Ob AMD Bulldozer, Llano oder Intels neuer Z68-Chipsatz - ASRock liefert ein passendes Board
Eigentlich sollte AMDs Bulldozer der heimliche Star der Computex werden, doch zu sehen war er nicht. Vor allem für die Hersteller der Mainboards keine einfache Situation, die hin und her gerissen sind zwischen Markteintritt und Abwarten. Bei ASRock hat man sich nun fürs Warten entschieden. Das 990FX Extreme 4, ein Board für CPUs mit AM/Am3+-Sockel, wird erst mit Erscheinen der Bulldozer-Prozessoren verfügbar sein.
Dabei böte das 990FX Extreme4 schon jetzt eine gute Basis für einen leistungsstarken Heimrechner. Vier Steckplätze für RAM-Module können insgesamt mit einer Speichergröße von bis 32 GB umgehen und das bei einem Speichertakt von maximal 2000 MHz. Für Erweiterungen stehen drei PCIe x16 Steckplätze bereit, die per SLI oder Crossfire bis zu drei Grafikkarten nutzbar machen. Auch die weitere Schnittstellen-Ausstattung kann sich sehen lassen. An der Vorder- und der Rückseite sitzen jeweils zwei USB-3.0-Anschlüsse. Zudem können zehn weitere USB-2.0-Anschlüsse genutzt werden. Darüber hinaus finden sich acht SATA-III- und ein eSATA-III-Steckplatz auf dem Mainboard. Selbst Firewire (IEEE1394) steht dem Nutzer zur Verfügung.
Beim ASRock 970 Extreme 4, einem ebenfalls für AMD-Bulldozer-CPUs gedachtes Board, ist die Situation ähnlich, wie beim Spitzenmodell. Auch hier werden Preise und Verfügbarkeit erst verraten, wenn AMDs neustes Flaggschiff auf dem Markt ist.
Für die AMD-Llano-APUs hatte der Hersteller gleich fünf Mainboards zur
Computex mitgebracht, die sich in zwei Gruppen aufteilen. Beim A75M-HVS setzt der Hersteller auf zwei DIMM-Speichersteckplätze, die bis zu 1866 MHz schnelle RAM-Module aufnehmen können. Für Erweiterungen stehen PCIe-x1- und ein PCI-x16-Slot zur Verfügung. Das würde auch den Betrieb zwei Grafikkarten ermöglichen. Steckt in den Boards dann HybridCrossfire, sodass man den integrierten Grafikchip zusammen einer separaten Grafikkarte im Crossfire-Verbund betreiben könnte?
An Schnittstellen bringt das ASRock-Llano-Board vier USB-3.0- und acht USB-2.0-Anschlüsse sowie sechs SATA-III-Schnittstellen mit.Sowie die Llano-Prozessoren den Markt erreichen, soll das Board bereits für etwa 70 Dollar den Weg zu den Kunden finden. Von dem A75M-HVS leiten sich zudem das A75M und das A75M-ITX ab, die sich vor allem in der Schnittstellenausstattung und (man hört es am Namen) im Formfaktor unterscheiden. Außerdem liefern sie einen 7.1 Sound und nicht wie das A75M-HVS nur 5.1.
Mit dem A75 Extreme6 stellt ASRock zudem ein Llano-Board vor, das die neue Plattform auch für anspruchsvollere Anwender interessant machen soll. Es bietet nicht nur zwei DIMM-Steckplätze mehr, sodass insgesamt 32 GB Arbeitsspeicher mit einem Speichertakt von bis zu 1866 MHz genutzt werden können, sondern liefert darüber hinaus auch drei PCIe x16-Steckplätze. Damit können dann wieder bis zu drei Grafikkarten im Crossfire/SLI-Verbund betrieben werden. Auch die Schnittstellen-Ausstattung ist reichlich. Neben sechs USB-3.0- und acht USB-2.0-Ports, hat das Extreme6 acht SATA-III-Schnittstellen, einmal eSATA-III sowie zwei Firewire-Steckplätze im Gepäck. Auch hier gibt es mit dem A75 Pro4 eine etwas abgespecktere Version, die weniger Schnittstellen mitbringt.
Im August kümmert sich ASRock dann auch um die Freunde der Intel-Plattformen. Mit dem Z68 Extreme7 liefert der Hersteller ein Mainboard, das auf die Bedürfnisse von leistungshungrigen Nutzern zugeschnitten ist. Neben der Möglichkeit mehrere Grafikkarten über CrossFire oder SLI nutzen zu können, bringt das fünf PCIe x16 mit und sollte so Erweiterungswünschen nur geringe Grenzen setzen. Auch Schnittstellen sind reichlich vorhanden. Allein sechs USB-Plätze arbeiten nach 3.0-Standard, während zehn weitere mit dem USB-2.0-Format arbeiten. Darüber hinaus stecken sind auf dem Board sechs SATA-III- sowie vier SATA-II- Steckplätze untergebracht. Zudem können einmal eSATA und einmal Firewire genutzt werden.
Zu welchen Preisen das Z68 Extreme bei den Händlern erhältlich sein wird, wollte man allerdings noch nicht verraten.
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