ASUS Eee Pad: das erste Honeycomb-Tablet, das sich verkauft
Während bei anderen Herstellern der Tablet-Verkauf eher schleppend läuft, freut sich ASUS über gefüllte Auftragsbücher
Schon öfters war davon die Rede, dass die Tablets, die Googles Honeycomb als Betriebssystem nutzen, teilweise wie Blei in den Lagern liegen. Die Probleme lagen zum Teil an den Geräten selbst – so war Motorolas Xoom mit zahlreichen Kinderkrankheiten in den Markt gestartet – zum Teil lag es aber auch am System, denn auch das Google-OS hatte anfänglich noch nicht den nötigen Reifegrad erreicht.
Ein Hersteller, der sich früh mit der Ankündigung einer eigenen Tablet-Reihe aus dem Fenster lehnte und sich dann doch viel Zeit ließ, diese auch an den Markt zu bringen. Bereits zur CES wurden die Geräte schon gezeigt und die bis heute nur langsam eingeführt werden.
Doch die Strategie scheint dem Hersteller Recht zu geben, denn als einer der wenigen hat dieser Berichten zufolge, die Auftragsbücher voll. Neben den 400000 bis 500000 Eee Pad Transformer, die pro Monat an den Handel ausgeliefert werden, sollen allein noch weitere 4,5 Millionen Vorbestellungen für das restliche Jahr vorliegen. Selbst wenn die Vorbestellungen nicht den tatsächlichen Verkäufen entsprechen, erscheint das Eee Pad Transformer als so etwas wie die lang ersehnte Antwort eines Android-Tablets auf den Kassenschlager iPad.
Auch wenn sich ASUS mit Zahlen zurückhält, zeigte sich bisher deutlich, dass im Gegensatz dazu das erwähnte Motorola Xoom und auch das Samsung Galaxy Tab alles andere als Kassenschlager waren. Einzig das Blackberry Playbook konnte noch mit ordentlichlichen Verkaufszahlen punkten, was aber in starkem Maße an der Blackberry-Plattform liegen dürfte, die Blackberry-Nutzern einen erheblichen Anreiz bietet.
Damit bleibt gespannt abzuwarten, wie sich der wohl vielversprechendste Ipad-Rivale – das noch in diesem Quartal erscheinende Amazon Kindle Tablet – schlagen wird. Immerhin ist Amazon nicht nur von der Hardwarezusammenstellung als solcher abhängig, sondern besitzt darüber hinaus auch eine mediale Plattform, die die Nutzer leicht mit den Inhalten versorgen kann, die sie sich auf ihrem Tablet wünschen.
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Ist auch ein echt tolles Gerät, bin sehr begeistert. Hoffentlich kommen noch mehr HD Games und Apps raus...
ja das IPS-Display ist schon klasse. Das einzige was ich nachteilig finde, ist das es keinen direkten USB-Host Anschluss besitzt!
Und nicht nur das: ich hab das Transformer mit der QWERTZ-Dock. Die direkte Verwandlung vom Tablet zu einem echt brauchbaren "Android-Netbook" ist super und war, als ich es bestellte (?) ein absolutes Alleinstellungsmerkmal...
Interessant ist, dass das Acer Iconia A500 sogar Tastaturen am USB-Port unterstützt. Wenn man per Bluetooth eine DiNovo Mini koppelt, hat man sogar eine Maus (rundes Trackpad auf der DiNovo) auf dem Tablet verfügbar. Von daher hat auch das A500 einen guten Usability-Grad, wenn man nicht dauernd auf dem Panel rumtappern will...