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Asus ROG G750JH-T4080H im Test: Edles Gaming-Notebook ohne Kompromisse?

Asus ROG G750JH-T4080H im Test: Edles Gaming-Notebook ohne Kompromisse?
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Die Gaming-Notebooks aus der 'Republic of Gamers'-Reihe von Asus gehen mit dem neuen G750 in die nächste Runde. Wir testen das Flaggschiff-Modell G750JH-T4080H mit Core-i7-CPU und Nvidias Geforce GTX 780M und klären, was man aus Gamer-Sicht erwarten darf.

Grundaufbau und Ausstattung

Asus hat mit der neuen G750-Notebookserie einen 17,3-zölligen Highend-Gaming-Boliden mit mattem Display geschaffen, der bei Maßen von 41 x 31,8 x 1,8 bis 5 cm sein stattliches Kampfgewicht von 4,5 kg in eine attraktive Linienführung verpackt.

Das Design lässt keinen Zweifel daran, dass die Notebooks sich explizit an Spieler wenden: Der in der Seitenansicht als keilförmig zu erkennende Grundaufbau sowie die beiden breiten Luftauslässe an der Rückseite, die insgesamt an die Heckpartie aktueller Supersportwagen erinnern, sprechen eine deutliche Sprache.

Das brutal auffällige Design hebt sich deutlich von der schlichten Schlankheit aktueller Ultrabooks ab, die aber auch eine vollkommen andere Anwenderschaft bedienen sollen. Wirklich mobil ist ein so schweres Notebook im Vergleich zu einem Ultrabook natürlich nicht, stellt aber angesichts der Komponentenbestückung eine attraktive, platzsparende und vor allem leistungsstarke Desktop-Replacement-Lösung dar, die immer noch transportabel genug ist, um sie entspannt zu einem Freund oder zu einer LAN-Party mitzunehmen.

Optische Akzente fallen dem aufmerksamen Betrachter an vielen Stellen ins Auge: Der Gehäusedeckel wird von einem beleuchteten 'Republic of Gamers'-Logo verziert, der Einschaltknopf verfügt über ein eigenwilliges Design und die auffällig kantige Formgebung setzt sich in Form von schräg zulaufenden Sicken im seitlichen Bereich der Handballenablage fort.

Das bullige und extrem verwindungssteife Gehäuse überzeugt mit einer ausgezeichneten Stabilität und Verarbeitung – vorbildlich! Die Basis an der Unterseite besteht aus robustem Kunststoff, während der Gehäusedeckel über eine gummierte Oberfläche verfügt, die sich als wenig anfällig gegenüber Staub und fettigen Fingern erweist. Im Bereich der Tastatur kommt gebürstetes Aluminium zum Einsatz. Gamer werden die verschmutzungsresistente Materialwahl und den Verzicht auf Hochglanzkomponenten zu schätzen wissen.

Die bereits erwähnten Luftauslässe an der Rückseite des G750JH-T4080H verbergen zwei eigenständig agierende Lüfter zur Kühlung von Prozessor sowie Grafikkarte. Dieser Aufbau weckt die Hoffnung auf sehr gute Kühleigenschaften. Sämtliche Anschlussmöglichkeiten wurden an den Seiten des Notebooks untergebracht.

Die linke Seite bietet zwei USB-3.0-Anschlüsse, einen 3in1-Kartenleser sowie Zugang zur Schublade des Blu-Ray-Combo-Laufwerks.

Die rechte Seite verfügt ebenfalls über zwei USB-3.0- sowie die üblichen Audio-Anschlüsse. Zudem bietet Asus hier neben HDMI- und VGA-Anschluss auch einen Steckplatz für das LAN-Kabel, den Netzteilanschluss und - als kleines Highlight - einen Thunderbolt-Steckplatz.

Um auch großen Anwendern unter nicht optimalen Sitzbedingungen einen guten Blick auf den Bildschirm zu gewährleisten, lässt sich dieser zufriedenstellend weit ausklappen. Die Scharniere geben dabei einen guten Halt.

Ein Blick auf die Unterseite zeigt neben dem Subwoofer des verbauten 2.1-Soundsystems eine Wartungsklappe. Entfernt man sie, bekommt man Zugriff auf die 2,5-Zoll-Laufwerke sowie die zusätzlichen RAM-Steckplätze zur optionalen Aufrüstung des ROG-Notebooks. Leider ist die Prozessor- und Grafikkartenkühlung nicht zu Reinigungszwecken zugänglich - schade, denn das hätte einem Gaming-Gerät gut zu Gesicht gestanden.

Lieferumfang

Der Lieferumfang umfasst neben zwei Klett-Kabelbindern, einem Staubtuch, drei ROG-Aufklebern sowie Benutzerhandbuch, Garantiekarte und RMA-Formular als Besonderheit eine ROG-Gaming Maus mit entsprechender Software zur Makro-Programmierung. Bei diesem Nager handelt es sich glücklicherweise um ein vollwertiges, großes Exemplar – eine kleine Notebook-Maus wäre hier die falsche Wahl gewesen.

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Beispiel: Notebook, Festplatte, Speicher

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  • fffcmad , 10. Dezember 2013 06:43
    Was ich schade finde ist, das es fuer 2K€ nicht mal einen Expresscard-Adapter gibt. Zwar gibt es nur wenige Soundkarten auf dem Markt, aber wenn das Ding fuer Spieler ist, dann waere das eine sinnvolle Option um eine etwas bessere Soundkarte nutzen zu koennen. (Auch wenn es fuer Expresscard leider keine Soundkarte mit Hardwarebeschleunigung gibt wie damals die Audigy 2 ZS Notebook)
  • Myrkvidr , 10. Dezember 2013 10:10
    Werden die Karten noch irgendwo direkt vertrieben? Im Preisvergleich sah das für ExpressCard sehr mau aus, alles von USB Geräten abgelöst.
  • fffcmad , 10. Dezember 2013 10:34
    Ja. Es werden noch Karten vertrieben. Habe mir gerade erst eine gekauft. Leider bin ich sehr enttaeuscht das es da nicht mehr mit vernuenftigem DSP gibt. Expresscard war ein Flopp, da kaum ein normaler Nutzer die in Massen gekauften Notebooks mit Expresscard nutzen wuerde. USB bringt es da einfach nicht. Aber die meisten sind mit USB-Loesungen zufrieden und es gibt auch welche mit sehr guten Wandlern. Leider halt mit Soundaussetzern und ohne HW-Features.
  • bluray , 10. Dezember 2013 11:18
    Habe seit September die Schweizer Version des Geräts (G750JH-4081H) im Einsatz. RAM: 32GB. Leistung hat das Gerät satt, das steht fest. Portabel ist es zwar nicht und es ist schade, dass das Gerät so krass runtertaktet, wenn im Akkubetrieb, aber als DTR ist es einfach klasse. Besonders hervorzuheben ist, dass das Gerät keine thermischen Probleme hat und die Kühlung erträglich leise bleibt auch unter Voll-Last!
    Auch Throttling kennt das Gerät nicht. Das Display ist ein Knackpunkt. So haben Chi-Mei-Displays offensichtlich das Problem, vertikales Flickern zu haben, während die AUO-Displays sauber funktionieren (ich habe ein AUO-Display drin).
    Die GTX 780M hat genügend Dampf, um auch die moderneren Spiele mit hohen Details flüssig darzustellen. Zumindest liess sich Tombraider mit allen Optionen immer noch bei spielbaren 32fps spielen. Das ist für eine Notebook-Grafikkarte mal echt ein krasser Wert.

    SimCity rennt mit 60fps (beginn) und 25-30fps bei voll ausgebauten Städten
    Diablo III rennt kontinuierlich bei 60fps (VSync) und zwischen 91-150fps (non VSync)
    Bei WoW mit allen Details liegt das Gerät zwischen 40 und 60fps je nach Gebiet.

    Andere Spiele habe ich zeitmässig noch nicht getestet, aber eines ist sicher. Die Grafikleistung und auch die CPU-Leistung ist da.

    Dinge, die ich noch modifizert habe;
    Systemplatte (256GB SSD) -> 512GB SSD Samsung 840 Pro
    Datenplatte (750GB HDD) -> 1TB Samsung Evo SSD
    WLAN-Karte Killer-NIC (a/b/g/n) -> Intel 7260 (a/b/g/n/ac)
    Achtung: Durch den Taisch der WLAN-Karte geht die Bluetooth-Funktionalität flöten. Ob hier der Inteltreiber schuld ist oder eine Limitierung im System, konnte ich bisweilen nicht nachvollziehen. Wer Bluetooth 4.0 integriert haben will und es aktiv nutzt, lässt besser die Finger von der WLAN-Karte.

    Ein Tausch der WLAN-Karte ist auch nicht gerade einfach, da das Notebook dazu geöffnet werden muss (Zeitaufwand ca 1,5h, ca 40 Schrauben zu lösen und die Tastatur vorschtig anzuheben!)

    Edith:
    Interessant, dass das deutsche Modell zwar nur über 8GB RAM verfügt, aber andereseits eine KillerNIC zum Einsatz kommt, die wohl WLAN-ac beherrscht -.-
  • avaka , 10. Dezember 2013 12:23
    Also ich bin etwas verwirrt, da verarscht Asus seine Kunden ja fast. Ich hab seit September 2013 das One K56-3N2. Ein Notebook von CLEVO mit Core i7 4800MQ, 16Gb RAM, 128GB mSATA SSD, 1TB HDD, GTX780m. Das Ding hat 15,6Zoll!!, ist mit 3,5kg ohne Netzteil portabel, es wechselt auf die IGP im Normalbetrieb, hat auch ein Full HD Display und kostete mich mal eben 100€ weniger wie dieses Schlachtschiff hier. Vor 3 Monaten wohlgemerkt.
    Jut es wird was laut in BF4, packt es aber auf hohen Settings mit 60 Frames. In niedrigen Einstellungen für Onlinegaming sinds 110.
    Also warum ist dieser Asus-Klopper so toll? Testet so ein Gerät mal gegen. Entweder das von One oder den Schenkerzwilling W530.
  • fffcmad , 10. Dezember 2013 13:40
    Die WLAN-Karte koennte auch Bluetooth integriert haben. Hol dir sonst ein Modell mit oder rueste Bluethoot halt mit nem USB-Dongle nach. Auch UMTS-Karten koennen Bluetpooth mitbringen.
  • Myrkvidr , 10. Dezember 2013 17:05
    @avaka: So direkt kannst du das nicht vergleichen. Das 17,3" Notebook ist für Leute gedacht, die sich das an Stelle eines PCs auf den Schreibtisch stellen wollen, klar ist dein 15er portabler. Clevo basierten NTBs zielen auf Preis-/Leistung und können mit dem Asus nicht mithalten (ich will damit keinesfalls sagen, dass die schlecht sind! Nur dass du beim Asus für viel Geld auch mehr bekommst - die Eingabegeräte sind eine Wucht und die Kühlung ist Oberklasse etc.) Demnächst gibts mehr Gaming Geräte - wenn es gut ankommt bauen wir das etwas aus, waren ja bislang fast nur Business Geräte hier vertreten.

    @bluray: Was zahlt ihr für die Variante? Gleicher Preis?

    @ffcmad: Ich meine ich hätte in der mit geschickten Specs-Liste sogar gelesen, dass BT und WLAN gekoppelt sind - allerdings waren Liste und Angaben im Netz teils widersprüchlich und komplett zerlegt hab ich es dann doch nicht. Klingt ja auch so als wär das ein echter Akt...
  • avaka , 10. Dezember 2013 19:26
    Ahh jut. Allein die Maus usw. das hab ich etwas übersehen.
    Knirx, knarx sind die Clevos aber auch schon lange nicht mehr.
    Die GTX780m ist echt ne Wucht. Die Grafikkarte lässt mein 560TI Sli im Desktop alt aussehen. Das läuft mit 1GB Grafikspeicher gnadenlos gegen die Wand, auch in "nur" Full-HD
  • echoez , 10. Dezember 2013 23:28
    Ich misere ja sehr wenig über die Artikel hier, aber aufgrund der ziemlich subjektiven Wortwahl und allgemeinen Beschreibung ist dieser "Test" wohl eher eine Werbung für das Teil. Auch das hier ein, mit FX6300 und HD7870 bestückter Desktoprechner als Vergleichsobjekt herangezogen wird befestigt meine Meinung.
    Ein System mit der CPU/GPU als Desktopvariante (i7-4770T mit 2.5GHZ Base und 3.7GHz Turbotakt z.B.) incl Monitor,Maus und Tastatur hätte dem "Test" besser gestanden. Aber dann sind die Balken des Notebooks ja immer kürzer und sieht nicht so werbewirksam aus.
    Dabei sollte jedem Leser klar sein, das man für die Kompaktheit und Mobilität ein wenig Leistungseinbußen hinnehmen muß. So wie hier ist das aber der totale Äpfel/Birnen-Vergleich.

    Ich für meinen Teil hätte dann eher gedacht "Wow, die (fiktiven) 10-15% Leistungsminus gegenüber einen ähnlichen Desktop-System ist schon beachtlich..."

    Davon mal abgesehen ist das Teil schon Geil ;) 
  • Myrkvidr , 10. Dezember 2013 23:36
    Ich wollte die Clevos auch keinesfalls schlechtreden, das sind mittlerweile potentielle Preis/Leistungskracher!
  • Prophet94 , 11. Dezember 2013 08:26
    @bluray: ich habe vor mir den Laptop zukaufen nur habe ich schon viel über die 2 unterschiedlichen Bildschirme gelesen. Und jetzt ist meine Frage wie bekommt man raus welches verbaut ist und könnte man im schlechtesten fall durch den kundensupport den bildschirm austauschen lassen?
  • Myrkvidr , 12. Dezember 2013 02:15
    @Prophet94: Per Software lässt es sich auslesen (Aida64 erkennt das Chi Mei). Einfach so tauschen wird man dir das Display aber nicht. Wenn du genug Erfahrung hast, kannst du dir selbst eins besorgen und tauschen. Das Chi Mei wird auch einzeln verkauft, beim AUO müsstest du bluray mal fragen, ob er dir die genaue Bezeichnung geben kann. Ich hab bislang überall nur die Chi Mei Displays gesehen.
  • bluray , 16. Dezember 2013 08:10
    @Prophet94:
    Wie Myrkvidr schon geschrieben hat, liesse sich mit AIDA64 der Displayhersteller auslesen, ABER: In einem Fachgeschäft wirst Du vermutlich nicht einfach mal Software auf dem Gerät installieren dürfen.
    In diesem Fall ist das wie Lotto spielen. Glück haben, dass man ein Gerät mit AUO-LCD erwischt oder selbst Hand anlegen und Display tauschen.
    Ich habe auf einer anderen Webquelle (habe die URL leider nicht mehr zur hand) gelesen, dass ASUS neuere Geräe nur noch mit AUO-Displays ausliefern wird, da die Rückläuferraten mit ChiMei-Displays wohl zu hoch war.
    Allerdings bleibt offen, wieviele Endgeräte mit ChiMei-Display im Umlauf sind und noch bei den Händlern schlummern :( 
  • Myrkvidr , 20. Dezember 2013 01:43
    Zitat :
    Ich misere ja sehr wenig über die Artikel hier, aber aufgrund der ziemlich subjektiven Wortwahl und allgemeinen Beschreibung ist dieser "Test" wohl eher eine Werbung für das Teil. Auch das hier ein, mit FX6300 und HD7870 bestückter Desktoprechner als Vergleichsobjekt herangezogen wird befestigt meine Meinung.
    Ein System mit der CPU/GPU als Desktopvariante (i7-4770T mit 2.5GHZ Base und 3.7GHz Turbotakt z.B.) incl Monitor,Maus und Tastatur hätte dem "Test" besser gestanden. Aber dann sind die Balken des Notebooks ja immer kürzer und sieht nicht so werbewirksam aus.
    Dabei sollte jedem Leser klar sein, das man für die Kompaktheit und Mobilität ein wenig Leistungseinbußen hinnehmen muß. So wie hier ist das aber der totale Äpfel/Birnen-Vergleich.

    Ich für meinen Teil hätte dann eher gedacht "Wow, die (fiktiven) 10-15% Leistungsminus gegenüber einen ähnlichen Desktop-System ist schon beachtlich..."


    Nein, das ist sicher keine Werbung, es ist einfach ein gutes Notebook und wenn dem so ist, darf man das imho auch ruhig sagen - genau so sage ich auch, wenn ich irgendetwas miserabel finde. Die Freiheit, auch Begeisterung auszudrücken, wenn ich sie für angemessen halte, möchte ich schon zugestanden bekommen ;) 

    Mit dem Vergleich hast du allerdings absolut Recht, das ist suboptimal und sollte auch nicht mehr sein als ein Notbehelf, aber leider nicht anders möglich - dafür haben wir jetzt mit dem Asus Referenzwerte für die Tests kommender Gaming Notebooks. Ich schick dir dazu nochmal ne PN.

    Argh.... Zeit ist sowieso so eine Sache, der Tag braucht mehr Stunden!!! Ich fordere 48 pro Tag! ;) 
  • bluray , 23. Dezember 2013 17:21
    @Myrkvidr
    Sorry, habe jetzt erst deine Frage gelesen.
    Das Gerät habe ich zum Preis von 2799 CHF erstanden. Im Moment (toppreise.ch 23.12.16:45 Uhr) fährt es zwischen 2515.20 (microspot) und 2699.90 CHF (Steg Computer). Ich weiss nicht, ob die Aktion immer noch aktiv ist, dass zum Notebook noch ein Transportrucksack (find ich mal SEHR brauchbar!), eine Maus und ein Steelseries-Headset mitgeliefert wird. Gegen ende September war es jedenfalls so, als ich meines bei digitec bestellt hatte, die das aber nicht explizit auf der Produkte-Seite aufgeführt hatten...

    Wie Du meinem Posting entnommen hast, hab ich für die SSDs zusammen nochmal ca. 800 CHF und für die WLAN-Karte 40 CHF in die Hand genommen. Dafür ist das Gerät auch pfeilschnell und selbst grossere Videorenderings (wenn ich meinen Dicken mal zum Zocken hernehme) verpackt das Schlachtschiff, als wär das dessen tägliche Arbeit.

    Klar sind 2700CHF (2150 Euronen) 'ne Menge Holz und zusammen mit den Upgrades liegt man bei 3500 CHF (2800 Euronen), aber zum aktuellen Zeitpunkt gibt es einfach kein schnelleres, leiseres DTR. Wer nun die Clevos und Alienware-NBs ins Spiel bringt, klar haben die auch ne SLI/Crossfire-Lösung, aber betreibt die mal ohne Netzteil und wenn im Netzbetrieb, lasst mal Furmark auf diese los. Euch werden die Ohren klingeln (habe mal ein Clevo "hören" dürfen... N' Staubsauger ist Witz dagegen ;)  )

    (P.S.: eventuell die Shopnamen quoten, sind als Referenz für Myrkvidr gedacht, da er nach dem aktuellen Preis gefragt hat...)
  • greenhorn50 , 24. Februar 2014 21:54
    @bluray: Ich bin auch aus der Schweiz und frage mich ob ich mir das Gerät ein bisschen günstiger von Deutschland holen soll (natürlich dann mit RAM erweiterung), oder es aber aus der Schweiz schicken soll mit mehr RAM, einer Tasche und Headset. Wie würdest die aus meiner Sicht handeln und wie schätzt du das Pro Contra ab?
  • bluray , 26. Februar 2014 15:17
    @greenhorn:

    Das hängt von mehreren Faktoren ab.

    1. Besteuerung des Kaufpreises
    Du zahlst in DE 19% Märchensteuer auf das Gerät. Das ist fast ein Fünftel!
    In der Schweiz werden lediglich 8% Mehrwertsteuer aufgeschlagen. 11% können viel ausmachen!
    Daher: Berechne den Bruttowert EUR auf CHF um und schau, wie gross der Preisunterschied ist, denn: Wenn Du ein Neugerät in die Schweiz einführst, musst Du es verzollen. Das kann ganz schnell ziemlich teuer werden. Wenn Du das Gerät beim Zoll nicht anmeldest, kann das sogar noch teurer werden, da ein Strafzoll erhoben wird!

    2. Garantieabwicklung
    In der Regel ist die Garantieabwicklung hüben wie drüben gleich. Du machst i.d.R. eine RMA bei deinem Händler auf, der dann die Koordination abwickelt. Da Du aber in der Schweiz bist und das Gerät in Deutschland kaufen würdest, müsstest Du das Gerät zuerst nach Deutschland schicken, was schon mal richtig ins Geld geht. Das Gerät müsste dann auch wieder zu Dir... also doppelt hohe Portokosten.
    Man darf nur hoffen, dass während der Garantiezeit nix passiert, dann isses nicht ganz so schlimm und ein vernachlässiger Parameter!

    3. Tastaturlayout
    Schweiz und Deutschland haben unterschiedliche Tastaturlayouts. Zumindest, was die Nummerntasten und Umlaute betrifft. Das kann zu Frust führen, wenn man ein Schweizer Layout gewöhnt ist.
    Gut überlegen und abwägen, denn die Tastatur ist immer noch das Fenster zu Deinem PC und dein Companion!

    4. Stromversorgung
    Dank der Normierung und variabler Schaltnetzteile ist der Punkt vernachlässigbar, nicht aber die Zuleitung, denn die Schweizer verwenden den J-Steckertyp, während die Deutschen auf den F-Schukostecker schwören.
    Allerdings ist so ein Kaltgerätekabel ein "Pfennigbauteil" und kann in der Schweiz auch recht günstig erworben werden. Daher ist auch dieser Faktor vernachlässigbar!

    5. Unterschiedliche Konfigurationen!
    Achte genau auf die Typenbezeichnungen und lass Dir die Ausstattungen bestätigen!
    So hat das 4080H in Deutschland standardmässig nur 8GB RAM ausgebaut und kostet(e) 2400€, als ich einen Preischeck gemacht hatte. Das Schweizer Modell 4081H ist ab Werk voll ausgebaut und kommt mit grandiosen 32GB daher und kostete eben 2700 CHF (ca. 2200€). Von daher: Trau, schau wem und vergleiche ganz genau!

    Während meiner 7 Jahre Aufenthalt in der Schweiz habe ich festgestellt, dass viele Elektronikgadgets in der Schweiz günstiger als in Deutschland sind. Wenn Du also in der Schweiz wohnst, bestelle am besten bei dem Händler Deiner Wahl. Manche erlauben Teilzahlung, manche Rechnung. So wird das Gerät auch in der Schweiz schnell bezahlbar! Die Zinsen für Teilzahlung sind in der Schweiz ebenfalls günstiger als in Deutschland!

    Ich hoffe, Dir damit die Entscheidung etwas vereinfacht zu haben!