Asus ROG XG Station 2: Was lange währt ...

So manches Notebook hat genug CPU-Power, um auch die abgefahrensten Games laufen zu lassen – aber eben nur eine iGPU, um den Stromhunger nicht zu groß werden zu lassen. Mit einer externen Grafiklösung wie Asus' ROG XG Station 2 steht je nach eingebauter Grafikkarte genug Dampf zur Verfügung.

Erstmals zeigte Asus die ROG XG Station 2 auf der CES im Januar in Las Vegas. Auch auf der Computex im Rahmen der Zenvolution wurde die eGPU-Lösung nochmals präsentiert – und jetzt soll sie endlich auf den Markt kommen.

Mit der Nachfolgerin der 2007 vergestellten XG Station bringt Asus neue Lösungen. So wird zum Anschluss auf Thunderbolt 3 zurückgegriffen – und macht damit schon aktuelle Top-Notebooks erforderlich, um überhaupt in die Nutzung der XG Station 2 einzusteigen. Asus nennt es eine "travesty" (Zerrbild), wenn man sich für USB 3.0 entschieden hätte.

So steht mit bis zu 40 GBit/s genug Speed zur Verfügung, um sämtliche Gaming-Daten fix zur eGPU zu transportieren. Hier steht dem Nutzer frei, welche Grafikkarte in das eGPU-Gehäuse eingebaut wird – die Grenze setzt das Netzteil, allerdings liegt die ziemlich hoch.

Die Spannungsversorgung wird durch ein 500-Watt-Netzteil mit 80 Plus Gold Zertifizierung sichergestellt. Davon sind etwa 100 Watt für die Versorgung der USB-Ports und der Thunderbolt-Strecke reserviert - Notebook und mobile Devices sollen so an der XG Station 2 aufgeladen werden können.

Die restlichen 400 Watt stehen für eine bis zu 2,5 Slots breite Grafiklösung zur Verfügung. Die Asus ROG Strix GTX 1080 soll damit ebenso eingesetzt werden können wie auch die Asus ROG Strix RX 480.

Auf der Rückseite stehen vier USB-3.0-Ports und ein Ethernet-Anschluss zur Verfügung, die über TB3 dann auch an das Notebook durchgeschleift werden. Darüber hinaus kann die XG Station in Aura Sync einbezogen werden – Asus warnt davor, dass "man darauf gefasst sein sollte, wie ein hypnotisierter Moskito" auf die Beleuchtung einer Plasma Tube zu starren. Und die LEDs der Grafikkarten sind durch ein Sichtfenster ebenfalls zu sehen.

Preise und genauer Veröffentlichungstermin werden noch bekanntgegeben.

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2 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • SpalterG
    Ist denn auch das interne Display eines Notebooks nutzbar oder muss extra ein externes beschafft werden?
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  • Titan-IV
    Bei Nvidia kann der interne genutzt werden, bei Amd weiss ich nicht aber bis vor Polaris war ein Monitor pflicht.
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