Asus Xonar Essence STU im Test: Feuer für Kopfhörer und Lautsprecher

Externer Sound über USB? Warum nicht, denn in so einem Gehäuse lässt sich oft mehr unterbringen als auf einer PC-Steckkarte. Und man könnte das Teil als DAC und Vorverstärker ohne PC nutzen, wenn man möchte. Die Asus Xonar Essence STU will beides sein.

Nach der Auswahl unseres ausführlich getesteten Referenz-Kopfhörers Beyerdynamic Custom One Pro ist es nun an der Zeit, auch einmal über den technischen Unterbau vor den Ausgabegeräten zu sprechen, der ja für unsere Kopfhörer- und Lautsprechertests gleichermaßen genutzt wird.

Wie wir bereits beim Beyerdynamic COP schrieben wollen wir beileibe kein neues HiFi-Unterforum eröffnen, sondern preislich und beim Aufwand schön brav auf dem Boden bleiben. Was nützt der Zielgruppe am Ende verbal-akrobatische HiFi-Belletristik, wenn es der Leser sowieso nie kaufen würde oder könnte? Wir lassen die Schöngeister absichtlich außen vor und konzentrieren uns auf das Wesentliche und für die Mehrheit der Leser gerade noch finanziell Machbare.

Die Asus Xonar Essence STU ist uns behilflich, die Testobjekte aus dem PC-Audio-Bereich ausreichend gut anzusteuern. Setzt man unseren Anspruch und die Absicht dahinter ins Verhältnis zur Leistungsfähigkeit dieser externen "Soundkarte", die einen brauchbaren DAC und Kopfhörerverstärker enthält, dann schließt sich der Kreis unserer Bestrebungen nach einem ausgeglichenen System wieder.

Der Artikel will auch auf die Besonderheiten (und möglichen Verbesserungen) dieser Lösung eingehen und am Ende vielleicht sogar Anstoß sein, noch einmal neu über den eigenen Anspruch nachzudenken. Beginnen wir deshalb auf der nächsten Seite zunächst mit den technischen Daten und den Äußerlichkeiten.

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68 Kommentare
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  • fffcmad
    Tolles geraet. Am liebsten haette ich sowas mal mit einen DD oder DTS Decoder integriert, sodas der PC nicht herhalten muss, man das ganze aber auf Stereo fuer Kopfhoerer runterbrechen kann. Aktuell brauchts dafuer immer einen guten AVR mit Kopfhoererverstaerker, sowas ist leider selten.
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  • FormatC
    Wohl war. Aber eierlegende Wollmilchsäue....Zumindest nicht im unteren Preisbereich. Oder hat da wer einen Tipp für uns?
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  • Kiste233
    Also OpAmps ersetzen geht für mich ganz klar Richtung Voodoo. Aussagen wie "man gewinnt an Volumen und Transparenz" oder dass man ein "solides Fundament" erhält, kann man nicht einfach so in den Raum stellen, sondern muss man messtechnisch nachweisen und dann auf solider Datenbasis das Argument machen, dass es _hörbare_ unterschiede gibt.
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  • FormatC
    Anonymous sagte:
    Also OpAmps ersetzen geht für mich ganz klar Richtung Voodoo. Aussagen wie "man gewinnt an Volumen und Transparenz" oder dass man ein "solides Fundament" erhält, kann man nicht einfach so in den Raum stellen, sondern muss man messtechnisch nachweisen und dann auf solider Datenbasis das Argument machen, dass es _hörbare_ unterschiede gibt.


    Erkläre mir doch bitte mal, wie man solch komplexe Sachen messen und vor allem die Ergebnisse darstellen soll. Soll ich Schnappschüsse der Spektren machen, hochauflösend übereinander legen und mir dann dazu die Finger wund schreiben? Diese Nuancen sind zudem auch noch extrem pegelabhängig und - gute KH und ein geschultes Gehör vorausgesetzt - durchaus und wirklich hörbar. Ich habe in meiner Jugend- und Studienzeit lange genug auf und hinter der Bühne gearbeitet, um mir da durchaus ein Urteil erlauben zu können. Allein die Qualität des Tiefpasses ist extrem wichtig und für Otto-Normalhörer der KHV das Wichtigste. Warum wohl kosten wirklich gute KHV so viel? Man kann es hören, muss es aber nicht. Je nach Gusto. Allein schon die Verluste durch Fehlanpassungen sind aber definitiv hörbar, auch für Einsteiger. Allerdings muss auch ich bei vergoldeten Steckern und Oehlbach-Kabeln imer herzlich lachen, wobei ich persönlich Lautsprecherkabel aus sehr dicker Litze und sehr weicher Ummantelung bevorzuge, die ich aus dem Apparatebau beziehe. Hier macht es der Querschnitt. Die sind preiswerter und nicht schlechter.

    Aus genau diesem Grund habe ich das ganze HiFi-Zeug beseite geschoben und setze eine sehr klar definierte Obergrenze - so gewinnt man die Massentauglichkeit für so ein Thema zurück. Es ist am Ende wie ein Drift durch ein enges, leeres Parkhaus. Ein wenig Dämpfer hier, ein wenig Spreiz/Sturz dort. Nützen wird es aber nur dem, der wirklich fahren kann. Die Masse wird es nicht mal interessieren :D

    Wer es mag, der darf gern basteln. Für den unbeteiligten Rest ist sicher auch schon die STU geschmeidig oversized. Nur muss man halt mal drüber schreiben. Und ich habe selbst mal Tests mit Ego-Shoter-Freaks gemacht. Die haben zwar bei der Musik keinen Unterschied gehört, dafür aber ingame. Und zwar einen gewaltigen.

    Ich bin auch kein Freund von verbalverschwurbelter HiFi-Esotherik und geheimnisvoller Akustik-Astrologie, aber ein klein wenig Wahrheit steckt schon dahinter. Wer die für sich entdecken kann, ist fein raus. Ob es einen dann glücklicher macht, das sei mal so dahingestellt. Ärmer macht es einen auf alle Fälle. Und das wiederum ist eine beweisbare, handfeste Tatsache :D
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  • fffcmad
    Allerdings. Bei Shootern entscheidet die Soundkarte (Insbesondere bei alten Titeln mit EAX oder OpenAL) und der Kopfhoerer, ob man verliert oder nicht. Und der Unterschied zwischen einfachen KH und extrem guten ist auch sehr gut zu hoeren. Selbst feinste minimale Geraeusche, die bei billigen KH oder Sopundkarten ohne guten DSP untergehen koennen eine Niederlage bedeuten. Aber iun Zwischen spielt das eh keine Rolle. Cheater brauchen sowas nicht -_- Beim Verteidigen der Basis/ Flagge kann der Sound gut 30 - 90% der Kills ausmachen. Das ist kein Witz.
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  • Kiste233
    Tut mir leid, aber der Subjektivismus von selbsternannten Goldohren ist für mich wertlos. Von einen Mehr an "Volumen" und "Transparenz" auf Grundlage von "Erfahrung" zu schwadronieren ist genau die Art von substanzlosem Geschwurbel, die ich eher bei den Voodoo-Cultisten im Head-Fi-Forum erwartet hätte.

    Dass die Qualität der Bauteile wichtig ist, streite ich nicht ab. Ich möchte allerdings Beweise dafür, dass man durch das Ersetzen eines bereits sehr guten OpAmps wie dem OPA2134 durch irgend ein überteuertes Luxusmodell eine hörbare Verbesserung erzielen kann. Und nein, ein subjektiver Eindruck ist kein Beweis - nicht im Audiobereich, wo es um Nuancen geht und die Erwartungshaltung eine ganz starke Rolle beim subjektiven Höreindruck spielt.

    Und selbst wenn das Reinstümpern eines Bauteils, für welches die umliegende Elektronik gar nicht ausgelegt wurde, zu einer klar hörbaren Klangveränderung führen sollte, dann muss man sich ernsthaft fragen, ob man dem Gerät nicht einfach ein Sounding verpasst hat.

    Ich weiss Deine subjektiven Einschätzungen durchaus zu schätzen, wenn es z.B. um Lautsprecher geht, wo enorme Klangunterschiede an der Tagesordnung sind. Aber die Behauptung, dass ob man bei einem ordentlich konstruierten DAC/KHV mit OpAmps der gehobenen Preisklasse (und der OPA2134 zählt dazu) einen Unterschied zwischen verschiedenen elektrischen Bauteilen hören kann, geht mir dann doch etwas zu weit.

    Ich finde, Du lehnst Dich hier verdammt weit aus dem Fenster.
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  • FormatC
    Früher habe ich es auf mein Alter geschoben, mittlerweile mache ich diesen nicht aufschiebbaren Nachteil durch Experience und vor allem die bessere Technik aber wieder mehr als wett. Ich spiele noch nicht mal mit Headset (nur mit sehr guten KH), zum Quatschen (wenn es denn sein muss) habe ich ein gutes Kondesator-Mikro mit Extrem-Niere. Mich stört das einarmige Mikro-Gebammel vor meiner Visage einfach. Damit komme ich jetzt sicher wieder ein paar Jahre hin. :D

    @Kiste233:
    Es steckt aber kein OPA2134 drin, sondern der OPA2132. Beim OPA2134 hätte ich wahrscheinlich weniger Senf abgelassen. Die Sockel sind dafür da, dass man innerhalb der Specs passende Austausch-OPVs nutzen kann. Besonders im Hochohm-Bereich ab 250 Ohm merkt man die Unterschiede extrem, vor allem wenn man sieht, wie viele mV ich am Ausgang alternativ bekomme.

    Ich halte mich auch nicht für ein "Goldohr", oder was auch immer Du damit meinst. Deshalb ist auch vieles mit einem "aber" versehen. Nur kann ich durchaus die verstehen, die aus eigener Praxis oder beruflich so weit in der Materie stecken, dass sie es wirklich hören. Die Specs der OPVs sind sicher sehr ähnlich, die innere Verschaltung ist es nun mal nicht. Das ist wie früher mit der Diskussion um Eintag- und Gegentakt-Endstufen. Man KANN Phasenverschiebungen durchaus hören, nur die Masse wird es eben nicht.
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  • quixx
    Oh man, Jungs.

    Wenn also der neue OPV so der Brüller ist, dann war alles davor also kompletter Müll. Jemand mit gesundem Ohr muss also den letzte Woche gekauften Krempel entsorgen, denn HiFi geht erst seit heute.

    Man fragt sich, wie man mit dem Equipment vorher überhaupt erkennen konnte, dass da ein Flügel spielt.

    Leider sind meine Ohren so scheiße, dass ich seit CD-Format einfach keine Verbesserung höre.
    Und kommt mir nicht mit Boxen. die sind nach wie vor schlecht, sehr schlecht im Vergleich zum Transistor auf dem Übertragungsweg.

    Jaja, Ihr habt natürlich tolle Boxen. Verhältnis 10/1. 10 000€ für die Boxen, 1000 für den Rest. Gelle?
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  • Kiste233
    @FormatC
    Ach, ein OPA2132 ist drin? Noch besser! Der OPA2132 hat bessere Specs als der OPA2134 und ist übrigens auch deutlich teurer - insofern kann ich Deine Aussage "beim OPA2134 hätte ich wahrscheinlich weniger Senf abgelassen" schonmal gar nicht verstehen. Der 34er ist quasi die Sparversion des 32ers. Nicht, dass da ein Normalsterblicher einen Unterschied hören würde...

    Naja, ich glaube nicht, dass wir uns einigen werden. Ich bleibe dabei: Du lehnst Dich meiner Meinung nach mit Deinen Aussagen zu den OpAmps sehr, sehr weit aus dem Fenster (IMO soweit, dass Du Dich bereits im freien Fall befindest) und bleibst jegliche Form von Nachweises schuldig. Ich halte Deine Aussagen schlichtweg für nicht plausibel und wer solche unplausiblen und außergewöhnlichen Behauptungen aufstellt, der ist auch in der Beweispflicht.
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  • FormatC
    Wenn die heutigen Grafikkarten so gut sind, warum kommen ständig neue Modelle?

    Niemand sagt, dass die OPV scheiße sind, nur besser geht eben immer. Dass es nur eine ganz kleine Gruppe überhaupt interessieren wird, ist doch kein Drama. Nimm einen mittelprächtigen und einen guten Gitarristen, dazu noch einen guten Gitarrenlehrer mit 20 jahren Berufserfahrung. Dann lasse alle drei auf einen Durchschnittsbürger los. Der wird von sich aus erst einmal keinen Unterschied hören. Wenn man ihm nur gut genug erklärt, was wie besser sein könnte und wo der Unterschied liegt, dann wird er es auch irgendwann kapiert haben. Glücklicher wird er damit aber sicher nicht, denn ihm wird (fast) nichts mehr gefallen. ;)

    @Kiste233
    Der 2134 ist billiger, völlig richtig. Aber subjektiv treibt er nicht alle Instrumente eines Orchesters ganz so extrem in die Mitte, auch wenn er sehr ähnlich klingt. Der Preis ist nicht alles, ich finde ihn nun mal subjektiv etwas besser. Ein AD823 wird dir zum Beispiel im Bassbereich die bessere Auflösung bieten und auch die breitere Bühne. Wobei man sich hier nun mal subjektiv festlegt. Es ist miene ganz private Hörerfahrung und mein Eindruck. Ich würde mir auch nie anmaßen, es zu einem MUSS für alle zu machen. Aber man wird es doch mal erwähnen dürchen. Der 2132 kling für mich manchmal fast wie ein Mono-Amp :)
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  • Kiste233
    Hanebüchene Vergleiche sind keine Argumente und schon gar keine Beweise.
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  • FormatC
    Beweise? Versuche mal subjektiv Erlebtes zu beweisen? Ist wie Mathematik in der Kunst. Es gibt keine Formel.
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  • Kiste233
    Mich interessiert Deine subjektive Erlebniswelt aber nicht die Bohne. Mich interessiert, ob OpAmp A im Vergleich zu OpAmp B objektiv (also nicht nur in Deiner Vorstellungskraft) ein Resultat liefert, welches angesichts der Limitationen des menschlichen Ohres für eine Person hörbar anders (bzw. "besser" ist). Wir reden hier nicht von Magie, sondern von objektiv messbaren Größen, nämlich Verzerrungen, Störkompnenten etc. Abgesehen von diesen Faktoren ist nämlich eh davon auszugehen, dass die OpAmps völlig neutral klingen. Die machen nämlich nichts anderes, als ein Signal zu verstärken.
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  • fffcmad
    Ich fuehle mich gerade an meine Diskussion mit dem Defragmentieren von SSDs zurueck erinner xD @FormatC: Habt ihr eigentlich mal die Moeglichkeit, auch sowas mal zu testen? Ich waere schon auf die Ergebnisse (Das Fazit kann ich mir schon denken, insgesamt werden die meisten Programme finaziell nicht lohnen) und auf den Spam darunter gespannt xD
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  • FormatC
    @Kiste233:
    Dann freu Dich, dass Du besser dran bist als ich. :)

    Wer auf Formeln und Datenreihen steht, der wird auch an Kunst wenig Freude haben. Ob ich das jetzt gut finde, interessiert sicher auch keinen ;)
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  • Kiste233
    Was hat das jetzt damit zu tun, ob es - wie von Dir behauptet - einen Verstärkerklang gibt?! Entweder es gibt ihn, oder es gibt ihn nicht.

    Ok, ich gebs auf. Ich hab's hier offenbar mit einem Wahren Gläubigen zu tun. Das ist so, als würde man gegen eine Wand reden.
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  • fffcmad
    Anonymous sagte:
    Mich interessiert Deine subjektive Erlebniswelt aber nicht die Bohne. Mich interessiert, ob OpAmp A im Vergleich zu OpAmp B objektiv (also nicht nur in Deiner Vorstellungskraft) ein Resultat liefert, welches angesichts der Limitationen des menschlichen Ohres für eine Person hörbar anders (bzw. "besser" ist). Wir reden hier nicht von Magie, sondern von objektiv messbaren Größen, nämlich Verzerrungen, Störkompnenten etc. Abgesehen von diesen Faktoren ist nämlich eh davon auszugehen, dass die OpAmps völlig neutral klingen. Die machen nämlich nichts anderes, als ein Signal zu verstärken.


    Welches limitierte Gehoer soll man denn jetzt nehmen? Dein vielleicht Discogeschaedigtes? Ein gut Trainiertes? Das 08/15 Gehoer? Deine Argumentation ist fuer die Tonne, was das angeht... Je besser der Verstaerker, technisch gesehen, umso besser das Ergebniss. Das sich ab einem Schwellenwert fuer dich nichts mehr herauskristallisiert ist dein Bier. Deinen Maßstab, und besonders Quixx seiner O_o (Fuer ihn reicht scheinbar ein altes Transistorradio als Nonplusultra) sind eben nicht jedermanns Maßstab und Wahrnehmungsschwelle.

    Und die Meisten koennten einen test zwischen hochwertigem Equipment und einem Minderwertigen sowieso nicht feststellen. Die Meisten wuerden wohl das System, was beim Wiedergeben von Musik zum Beispiel leichtes Rauschen wiedergibt, als das Schlechtere einstufen. Und warum? Weil Rauschen negativ besetzt ist. Nur das das schlechtere Equipment das aufgenommene Rauschen verschluckt.
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  • quixx
    Anonymous sagte:
    Wenn die heutigen Grafikkarten so gut sind, warum kommen ständig neue Modelle?


    Weil Grafikkarten ungleich mehr digitale Information pro Sekunde durchschaufeln.


    Anonymous sagte:

    Niemand sagt, dass die OPV scheiße sind, nur besser geht eben immer. Dass es nur eine ganz kleine Gruppe überhaupt interessieren wird, ist doch kein Drama.

    Leider hat diese Gruppe auch nur Ohren um das zu beurteilen. Wer über das Ohr wirklich Bescheid weiß, misst einem neuen OPV kaum Bedeutung zu.

    So ist die Fahrstrecke eben in der Innenstadt, Ferraris bringen da nur Vorteile auf dem Heiratsmarkt.

    Anonymous sagte:
    Nimm einen mittelprächtigen und einen guten Gitarristen, dazu noch einen guten Gitarrenlehrer mit 20 jahren Berufserfahrung. Dann lasse alle drei auf einen Durchschnittsbürger los. Der wird von sich aus erst einmal keinen Unterschied hören. Wenn man ihm nur gut genug erklärt, was wie besser sein könnte und wo der Unterschied liegt, dann wird er es auch irgendwann kapiert haben. Glücklicher wird er damit aber sicher nicht, denn ihm wird (fast) nichts mehr gefallen. ;)


    Ungünstiges Beispiel, da als Hobby-Gitarrist in der ersten Hörsekunde das Urteil schon gefällt ist.
    Der eine spielt eine Tonleiter wahnsinnig schnell, der andere virtuos. Der dritte macht richtig Musik.

    Aus Sicht der Audio-Elektronik wird Farbenspiel mit Farbenblinden getrieben.
    Macht Euch schlau mit Medizin, Fachbereich Gehör.
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  • FormatC
    Bisschen kontrovers darf es ruhig sein. Aber was ist bitteschön "Klang"? Da gibt es keine exakte Definition, die wird es nie geben. Das Problem aller Messverfahren ist, dass sich der ganzen Zahlenhumbug meist auf eine festgelegte Frequenz bezieht. Ich höre bei so einem Teil im Alltag aber keine einzelne Frequenz, sondern ein sehr komplexes Geräusch. Wie soll man dieses abbilden? Und OPV ist nicht gleich OPV, schon das Innenleben wird selten identisch sein. Verschiedene Schaltungen, verschiedene Ergebnisse außerhalb des unsäglichen 1-KHz-Ingenieurshorizontes.

    Als Hobby-Gitarrist stehst Du aber schon außerhalb der Masse, die den Unterschied definitiv nicht beurteilen kann. Damit gibts Du mir ja indirekt sogar recht. Außenstehende werden dich für deppert halten. Und weil Du die Medizin ansprichst - es gibt auch so etwas eine Hör- und Seherfahrung. Genauso wie man bestimmte Farben als warm oder kalt empfindet. Nicht, weil man sie exakt so sieht, sondern weil man darauf hin geprägt wurde.
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  • Tesetilaro
    Und das ist genau der Punkt, ich habe von guten Klängen genausoviel ahnung wie ein Schwein von der Uhrmacherkunst... Und zwar egal wie oft ich schon in der Semperoper klassische Stücke gehört habe... Es war für mich grad noch wahrnehmbar ob ich gratis die guten Plätze in der Mitte ergattert hatte, oder zähneknirschend die billigen ohne gutes sichtfeld selber kaufen mußte *g*

    Wenn FormatC hier sagt, er hört den unterschied zwischen diesen OVPs dann glaube ich das, wohl wissend, daß ich es nicht könnte... Vor allem weil
    hier eine gewisse Reputation erarbeitet wurde, ohne ständig esoterik geschwurbel zu bemühen...

    Im umkehrschluß heißt das nicht, daß ich ein vollkommenes ramschequipment nicht von hochwertiger Ware im Blindtest unterscheiden könnte - aber die schwelle zwischen unterschied feststellen ist halt bei mir höher - ich warte daher mit freuden auf die ersten tests mit dem neuen Referenzverstärker für headsets / Kopfhörer - weil mir damit eine Basis gegeben wird, die ich nutzen kann um selber mal probe zu hören und das nächste mal nicht vollkommen hilflos bin wenn ich ein Headset aussuchen muß ;)
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