Asustor AS-604T - Neuer Netzwerkspeicher im Test

Asus drängt mit Asustor auf den NAS-Markt. Was können die Geräte und wo positioniert man sich? Wir geben Auskunft!

Mit Asustor betritt ein neuer Spieler den Markt der Netzwerkspeichergeräte, der eigentlich gar nicht so neu ist, denn das “Asus” in Asustor steckt nicht zufällig im Namen. Der Premiumhersteller Asus, der schon lange nicht mehr nur durch hervorragende Mainboards glänzt, sondern sich auch im Mobile-Bereich mit Notebooks und Tablets wie z.B. dem Asus Transformer und nicht zuletzt mit dem für Google gefertigten Nexus 7 einen sehr guten Ruf erarbeitet hat, zeigt mit der Gründung der Tochterfirma Asustor eine gewissermaßen notwendige Konsequenz. Der PC-Markt ist rückläufig, man hat sich im Mobile-Sektor mit Notebooks und Tablets einen guten Marktanteil gesichert - warum nicht also auch ein Gerät anbieten, mit dem man dem chronischen Mangel an Speicherplatz auf einem Tablet begegnen kann? Womit wir auch schon beim Kern des Themas angekommen wären.


Wie erwähnt ist der PC-Markt rückläufig, Desktop-Computer finden sich immer seltener in den Privatwohnungen, stattdessen setzen Konsumenten vorwiegend auf Notebook, Ultrabook, Tablets und nicht zu vergessen natürlich Smartphones. Das Grundproblem, das man hier immer wieder antrifft ist, wie sich digitale Inhalte, also Fotos, Filme und Dokumente sinnvoll so bereitstellen lassen, dass man mit jedem dieser Geräte gleichzeitig darauf zugreifen kann. Ein zentrales  Speichergerät im Netzwerk, auch Network Attached Storage (NAS) genannt, drängt sich als Lösung für dieses Problem geradezu auf. Asus, respektive Asustor, bewegt sich hier aber in keinem unbesiedelten Gebiet. Hersteller wie Buffalo, Qnap, Synology, Thecus und andere sind im NAS-Markt schon lange vertreten und haben sich hier über die Zeit natürlich ein gewisses Know-How angeeignet sowie Kundenrückmeldungen erhalten, die in die Verbesserung der Produkte mit einflossen. Dementsprechend hoch sind daher auch die Erwartungen bezüglich des Funktionsumfangs und der Verarbeitung an einen Neuling in diesem Bereich, wie Asustor es einer ist.

Hardwareseitig bietet man zumindest schonmal solide Kost.  Beim AS-604T setzt man auf einen Prozessor aus dem Hause Intel, Modell Atom D2700, der über 2 Kerne und eine Taktrate von 2,13 GHz verfügt. Beim Arbeitsspeicher setzt man DDR3-RAM mit einer Kapazität von 1 GB ein und man unterstützt ausgewählte Festplatten mit einer maximalen Kapazität von 4 TB. Soweit, so gut. Ob damit der Einstand gelingt, werden die folgenden Seiten klären.

Technische Eckdaten Asustor AS-604T

CPU
Intel Atom D2700
Taktrate2 x 2,13 GHz
RAM1 GB DDR3-RAM (auf max. 3 GB Aufrüstbar)
Speichermax 4 x 2,5” / 3,5” SATA 3Gb/s / SATA 6 Gb/s HDD/SSD
max. 16 TB Bruttokapazität
Anschlüsse2 x Gigabit Ethernet RJ45
2 x USB 3.0
4 x USB 2.0
2 x eSATA
1 x HDMI
Front-Display vorhandenJa
Abmessungen19 cm (H) x 17 cm (B) x 23 cm (T)
Gewicht3,5 kg
Straßenpreis zum Testzeitpunktca. 600 Euro
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