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Produktionsziele

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Wenn beide Fabriken bei einer Auslastung von 100% produzieren, wäre AMD in der Lage, einen Marktanteil von 30% zu erzielen. Genau dieses Ziel hat man sich gesetzt. Um das zu erreichen, sollen bis Ende 2000 insgesamt 1400 Mitarbeiter, und bis Ende 2001 sogar 1800 Mitarbeiter in Dresden beschäftigt sein.

Der Kupferprozess soll sich bald in Form höherer Taktraten bezahlt machen. Das könnte bald nötig werden, denn Intels Willamette-Prozessor soll Ende des Jahres mit imposanten 1,4 GHz an den Start gehen.

Fazit

AMD steht mit der Fab 30 eine Produktionsstätte zur Verfügung, die bereits jetzt vielversprechende Ergebnisse vorweisen kann. Dank der weltweit modernsten Materialforschung, die ebenfalls im Werk untergebracht ist, kann man Fehler in der Produktion sehr schnell ausmerzen.

Mit dem neuen Athlon hat AMD zum Pentium III eindrucksvoll aufgeschlossen, wie Sie in unserem aktuellen Artikel über den Thunderbird 1000 erfahren können. Am Schluss möchten wir noch auf ein paar kleine Ungereihmtheiten in der AMD-Präsentation hinweisen: Einige der Benchmarkdiagramme beginnen nicht bei Null. Damit wollte man scheinbar die oft geringen Unterschiede zwischen Athlon und Pentium III bei gleicher Taktfrequenz stärker hervorheben. Solche Marketing-Tricks sollte AMD eigentlich nicht nötig haben. Immerhin ist der neue Athlon ein leistungsfähiger Mitbewerber zum Pentium III und braucht sich in keiner Weise verstecken.

Enttäuschend war, dass der Duron nicht vorgestellt wurde. Schließlich wird er bereits an große OEMs ausgeliefert. AMD will dies immerhin Ende Juni nachholen. Der Duron-Prozessor könnte Intels Low-Cost-Celeron in die Schranken weisen. Dieser Sommer wird also heißer denn je.

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