Chipsatz-Register für Multiplikator-Änderung
Damit das alles jedoch funktionieren kann, muss das BIOS des Motherboards ein paar Register aktivieren, die die notwendige Funktionalität aktivieren. Ist dies nicht der Fall, stürzt das System bei dem Versuch einfach ab.
| Chipsatz | Register | Bit/Funktion |
|---|---|---|
| NVIDIA nForce2* | F6, Bit 4 E7, Bit 4 |
Halt Disconnect FID_Change Detect |
| VIA KT133A | 55 | Bit 2=1 |
| VIA KT266, KT266A, KT333 | 95 | Bit 2=1 |
| VIA KT333CF, KT400, KT400A, KT600 | D5 | Bit 2=1 |
| *funktioniert nur bei wenigen Platinen | ||
Die Änderung des Multiplikators funktioniert in der Regel leider nur bei wenigen Motherboards. So stürzte eines der schnellsten Boards, das Asus A7N8X-E, beim Versuch immer wieder ab.
Multiplikator im BIOS: Womit booten?
Da der Endanwender meist nicht die Möglichkeit hat, auch die CPU-Spannung im Betrieb (ohne Neustart) zu beeinflussen, muss im BIOS bereits eine gut funktionierende Kombination aus Multiplikator und CPU-Spannung gewählt werden. Erschwerend kommt hier hinzu, dass die meisten Platinen als kleinsten Wert nur die Multiplikatoren x5.0 oder x6.0 anbieten - weniger sieht kein Board-Hersteller vor.
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