Overclocking
Während man den Radeon 64MB DDR immerhin von 183 auf 200 MHz übertakten kann, mussten wir feststellen, dass die SDR-Variante praktisch keine Reserven bietet. Schon ab 5 MHz mehr Takt wurde die Radeon 32 SDR instabil.
Fazit
Die Performance-Messungen zeigen, dass bei 16 Bit Farbtiefe der GeForce2 MX die führende Rolle übernimmt. Der Radeon 32 SDR kann erst bei 32 Bit (True Color) seine Fähigkeiten ausspielen. Dann geben die GeForce2-MX-Grafikkarten ihren Performance-Vorsprung wieder ab. Bei den meisten Benchmarks liegt der GeForce2 MX und der Radeon 32 SDR bei True Color auf gleicher Höhe.
Die Messwerte zeigen jedoch, dass weder der Radeon SDR noch der GeForce2 MX für Auflösungen über 1024x768 Pixel geeignet sind. Dieses Feld bleibt den Highend-Grafikkarten vorbehalten.
Auch wenn sich ATi mit dem GeForce2 MX in Sachen Performance messen kann, hat ATi ein Problem - der Preis. Sollten die SDR-Karten wirklich für 500 Mark in die Regale kommen, wird der Verkauf kaum in die Gänge kommen. Die billigsten GeForce2-MX-Karten sind bereits für 300 Mark erhältlich. Dieser Test legt ein weiteres Problem offen: Durch die neuen Detonator-3-Treiber rennt der Highend-Chip GeForce2 GTS dem Radeon 64MB DDR gnadenlos davon. Hier gilt derselbe Zusammenhang, dass GeForce2-GTS-Karten rund 200 Mark billiger als das ATi-Gegenstück sind. Bleibt zu hoffen, dass der kanadische Hersteller seine Preispolitik schnell überdenkt und seine in der Performance durchaus konkurrenzfähigen Produkte zu einem günstigeren Preis in den Handel schickt.
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