Intel Atom C3000: SoCs für IoT und Cloudserver

Ursprünglich wurden die Atom-Chips von Intel für schlichte Notebooks mit kompakten Außenmaßen - einst als Netbooks bezeichnet - konzipiert. Mittlerweile sind die Prozessoren aus klassischen PC-Systemen verschwunden und werden nur noch für professionelle Systeme angeboten. Da macht die neue C3000-Serie keine Ausnahme, die bei Netzwerk- und IoT-Geräten genauso wie (Cloud-)Servern Verwendung finden soll.

Die neuen Atom-SoCs verfügen über zwei bis 16 CPU-Kerne, die mit einem Takt von bis zu 2,2 GHz zu Werke gehen und einen bis zu 256 Gigabyte großen Arbeitsspeicher bieten, wobei der DDR4-2400-Standard unterstützt wird. Für das Aschließen von Peripherie steht ein High-Speed-I/O-Interface (HSIO) zur Verfügung, das aus 20 Leitungen besteht, mit denen beispielsweise 16 SATA-Ports und ach USB-3.0-Schnittstellen bereitgestellt werden können. Für den Netzwerkanschluss setzt der Hersteller auf zwei 10 Gb/s schnelle Ethernetanschlüsse.

Der Stromverbrauch richtet sich natürlich nach dem Umfang des SoCs; die TDP kann zwischen 8,5 und 32 Watt variieren. Zudem verspriht der Intel eine große Flexibiltät bei den anvisierten Einsatzbereichen: Die SoCs können bei Temperaturen von -40 bis 85 °C genutzt werden.

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