Intel entwickelt Achtkern-Atom für Server

Der größte Konkurrent Intels ist längst nicht mehr AMD. Selbst fünf Jahre nach dem Start des Core Duo hat AMD dem Konzern kaum etwas entgegenzusetzen. Allerdings droht nun Gefahr von einer anderen Seite: Nicht nur, dass die ARM-Prozessoren den explodierenden Markt der Smartphones und Tablets beherrschen, inzwischen scheint man bei ARM verstärkt auf den Servermarkt abzuzielen. Erst vor kurzem wurden entsprechende Chips mit einem 64-bit-Befehlssatz vorgestellt, und große Server-Hersteller wie HP signalisierten bereits Interesse.

Nun bereitet Intel den Gegenschlag vor. Ein in einer Strukturbreite von 22 nm gefertigter und auf der zukünftigen Architektur der Silvermont-Generation basierender Atom mit acht Kernen soll die bedrohte Vorherrschaft im Serverbereich sicherstellen. Schon bei gleicher Taktfrequenz soll der Server-Atom um 20% bis 25% schneller sein als die aktuelle Variante, die finale Variante soll jedoch über eine höheren Takt verfügen. Das Datenblatt ist also schon mal vielversprechend.

Allerdings soll die Silvermont-Architektur nach einer Roadmap vom Mai erst 2013, und dann vermutlich eher gegen Ende des Jahres, erscheinen. Während Intel also einmal mehr versucht ARM mit einem PR-Feuer zu verunsichern, bleiben den ARM-Chips noch zwei Jahre Zeit, um zu zeigen, dass sie in Servern bestehen können.

Erstelle einen neuen Thread im News-Forum über dieses Thema
Dieser Thread ist für Kommentare geschlossen
1 Kommentar
Im Forum kommentieren
    Dein Kommentar
  • mareike
    ...Schon bei gleicher Taktfrequenz soll der Server-Atom um 20% bis 25% schneller sein als die aktuelle Variante...

    Wow der Server Atom (8Kern) soll 20 bis 25 % schneller sein als der jeztige (2Kern). Da verletzt Intel doch bestimmt ein Patent von AMDs FX Prozessoren.... ;)

    :)
    0