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Apple setzt auf Blackberry im Auto

Von - Quelle: N4BB | B 0 kommentare

Der iPhone-Hersteller nutzt QNX Car 2 als Unterbau für sein Unterhaltungssystem in Fahrzeugen

Apples CarPlayApples CarPlayIn der westlichen Hemisphäre gilt der Markt für Smartphones als gesättigt; bei seinen Tablets tritt Apple angeblich auf die Bremse, weil die Verkaufszahlen in diesem Jahr geringer ausfallen könnten als prognostiziert. Somit suchen die Hersteller nach einem neuen Betätigungsfeld, von dem sie sich in Zukunft glänzende Geschäfte versprechen - und sind dabei aufs Auto gekommen, letztlich auch eine Form von Mobilgerät.

Nvidia arbeitet an dieser Stelle schon eine seit einer ganzen Weile mit der Volkswagengruppe zusammen und gönnte dem Thema Automotive bei der Präsentation des Tegra K1 zur CES ein eigenes Kapitel, Google verkündete schon zuvor Android künftig in Audis installieren zu wollen und Qualcomm rollte einen Mercedes zum MWC auf seinen Stand.

Auch Apple mochte an dieser Stelle nicht fehlen und präsentierte zum Automobilsalon in Genf das auf iOS 7 aufsetzende CarPlay. Dazu nannte der Hersteller Ferrari, Mercedes-Benz und Volvo als erste Partner für das auf das iPhone abgestimmte Infotainmentsystem im Auto, das als erstes in einer C-Klasse von Mercedes-Benz zur Verfügung stehen soll, dem Fahrzeug, das auf dem Qualcomm-Stand in Barcelona noch mit QNX-Betriebssystem von Blackberry bewundert werden konnte. 

Blackberrys QNX Car 2Blackberrys QNX Car 2Dabei handelte es sich jedoch nicht um einen PR-Fehler. Denn offenbar scheint Apple mit seinem System auf QNX aufzusetzen. Der Hersteller wird auf der QNX-Seite Blackberrys als strategischer Partner gelistet, wenngleich das QNX Car 2 genannte Betriebessystem einer der größten Konkurrenten sein dürfte.

Über die Gründe für eine solche Partnerschaft kann nur spekuliert werden. Möglicherweise ist Apple von der Automotive-Entwicklung überrollt worden und wurde mit einer vollständigen Eigenentwicklung nicht schnell genug fertig. Vielleicht wurde die Kooperation aber auch auf Druck der Fahrzeughersteller eingegangen. Schließlich dürfte die Begeisterung manches Autokäufers einen herben Dämpfer erhalten, wenn der neue Wagen vorschreibt, welches Smartphone genutzt werden muss. Das Blackberry-System soll sich auch mit Mobilgeräten anderer Hersteller verbinden lassen.

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