Baikal M: Russischer ARM-Prozessor für Desktop, Embedded und Industrie

Nach dem Baikal T1 soll der Baikal-M in Desktop-Computern, Industrieanlagen und Smart-Kameras zum Einsatz kommen und mit bis zu acht ARMv8A-Kernen, T628-GPU-Kerne und ARM NEON-Coprozessoren kommen.

Die ersten, noch in diesem Jahr ausgelieferten Muster sollen noch auf der 28-nm-Fertigung basieren; nach 2017 will das Unternehmen dann auf 16-nm-Strukturen setzen.

Zwei abgewandelte Versionen sollen spezifischen Anforderungen gerecht werden: Der Baikal-MS ist für den Einsatz in Microservern und eingebetteten Systemem vorgesehen und bringt statt der GPU-Kerne zwei 10 Gbit/s schnelle Ethernet-Ports mit.

Die Server-CPU Baikal-S soll bis zu 32 ARNv8-A-Kerne, HMB-Unterstützung (Intel Hardware Management Console) und eine thermische Verlustleistung von unter 50 Watt offerieren. Testmuster des im 16-nm-Prozess gefertigten Prozessors sollen Ende 2017 erscheinen.

Gleichzeitig gab Baikal bekannt, durch die Kooperation mit Base ALT künftig Server- und Client-Linux-Versionen für die Prozessoren bereitzustellen.

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