Firefox künftig ohne "Battery Status"-API

Der Anfang des Jahres durch den W3C eingeführte Standard ermöglicht es Webseiten und Add-ons, den Batteriestand eines Gerätes abzufragen.

Bereits damals waren Datenschutzbedenken aufgekommen, die durch eine leicht unpräzise Aufnahme des Akkuzustands jedoch zerstreut werden sollten.

Inzwischen ist allerdings klar: Die Funktion erlaubt ein sehr präzises, kaum zu verhinderndes Tracking von Internetnutzern - so lässt sich etwa der Ladezustand des Akkus auf mehrere Nachkommastellen genau erfassen, was den Nutzer entsprechend verfolgbar macht.

Mozilla reagiert nun und erlaubt Webseiten künftig keinen Zugriff mehr auf die API. Add-ons und Firefox selbst hingegen dürfen diese Informationen weiterhin verwenden. 

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