Gaming-PC im Test: KCSgaming Battlebox Earthquake

Kiebel bietet mit der GeForce GTX Battlebox Earthquake eine Nvidia Battlebox mit sehr guter Ausstattung zum fairen Preis an. Mit einem Core i7 der Skylake-Generation sowie einer GeForce GTX 980 Ti verspricht das System viel Leistung in aktuellen Spielen.

Unter dem Label KCSgaming bietet der Offenburger Systemhersteller Kiebel Gaming-Systeme zwischen Mittelklasse und High-End an. Wir testen die Grundausstattungsvariante der GeForce GTX Battlebox Earthquake, aber selbst diese hat es schon in sich: Mit Intels Core i7-6700k als Speerspitze der aktuellen Skylake-Generation, einer GeForce GTX 980 Ti aus dem Hause Gainward, 16 GByte Arbeitsspeicher und einer Kombination aus SSD und mechanischer Festplatte liegt das System im Hinblick auf die Grundkomponenten sehr dicht an unserer Vorstellung von einem noch vernünftig finanzierbaren High-End-Gaming-PC.

Spielegenuss in 1440p-Auflösung ist in Anbetracht der Specs in hoher bis höchster Qualität möglich. Die Preisgestaltung von Kiebel ist durchaus positiv zu erwähnen: Für die vorliegende Systemkonfiguration werden im Onlineshop von Kiebel 2249 Euro fällig. Wenn wir dem die günstigsten Preise für sämtliche verbauten Einzelteile im Internet entgegenhalten, verlangt der Hersteller also gerade einmal einen fairen Aufpreis von unter 15 Prozent für den sauberen Zusammenbau des Systems.

Als Bonus gibt es ordentliches Kabelmanagement ab Werk, eine schlanke Systeminstallation einschließlich aktueller Treiber sowie gegenüber dem Kauf von Einzelkomponenten komfortablere Garantie- und Service-Optionen im Falle eines Defekts oder Problems.

Die Komponenten des Komplett-PCs werden während des Transports im Inneren des Gehäuses sehr gut geschützt: Der Hersteller setzt auf Instapack-Quick-RT-Kissen von Sealed Air. Dabei handelt es sich um Zwei-Komponenten-Kissen, die sich bei der Aktivierung dem Inneren des Gehäuses anpassen und so einen optimalen Schutz der verbauten Komponenten gewährleisten. In diesem Zusammenhang ist vor allem auf den riesigen Prozessorkühler sowie die Grafikkarte zu verweisen, die sicher an Ort und Stelle gehalten werden und keine Transportschäden anrichten oder erfahren können.

Bereits beim ersten Blick auf das Innere des Systems zeigt sich: Der Hersteller hat sich Mühe gegeben, alles adrett anzurichten. Sämtliche Kabel sind sauber und mit minimierten Sichtwegen verlegt worden, Komponenten und Beleuchtung farblich aufeinander abgestimmt. Gerade im Hinblick auf das Kabelmanagement bietet das Cooler Master Mastercase 5 Pro, das wir selbst vor kurzem im Test hatten, aber auch eine komfortable Basis.

Bestandteil des Lieferumfang ist auch der Mainboard-Karton, der sämtliche nicht verwendeten Kabel des modularen Netzteils, das unbenutzte Gehäusezubehör, einen HDMI-auf-DVI-Adapter, Treiber-CDs und Handbücher sowie eine Windows-10-DVD und ein fünfseitiges Testprotokoll - jedes System wird vor der Auslieferung dem Burn-In-Test von Passmark unterzogen - beinhaltet.

Service-seitig bietet Kiebel im Grundausstattungspaket zwei Jahre Garantie einschließlich einer sechsmonatigen Pickup&Return-Option und Telefon- bzw. E-Mail-Support inklusive der Möglichkeit zur Fernwartung über Teamviewer. Für knapp 30 Euro Aufpreis kann die Pickup&Return-Möglichkeit auf drei Jahre erweitert und die Reaktionszeit im Reklamationsfall auf maximal einen Tag verkürzt werden. Für knapp 70 Euro gibt es drei Jahre Garantie, Abholservice und das Versprechen einer Express-Bearbeitung von Aufträgen.

Konfigurationsmöglichkeiten

Wir testen die KCSgaming Battlebox Earthquake in der weiter unten präzise aufgeführten Grundausstattung. Lediglich ein optionales Windows 10 war in unserem Fall vorinstalliert. Wer auf das Betriebssystem verzichtet (Windows 7, 8.1 oder 10 stehen zur Auswahl), kann noch einmal 79 Euro sparen.

Im Onlineshop bietet der Hersteller die Möglichkeit, zahlreiche Systemanpassungen vorzunehmen. So gibt es unterschiedliche Sockel-1151-Mainboards mit Intels Z170-Chipsatz von Asus und MSI ebenso zur Auswahl wie diverse Luft- oder Wasserkühler für den Prozessor. Letzterer ist derzeit in jedem Fall ein Intel Core i7-6700K.

Beim Arbeitsspeicher kann zwischen 16, 32 und 64 Gigabyte gewählt werden; SSDs stehen mit bis zu zwei Terabyte und mechanische Festplatten mit bis zu sechs Terabyte in unterschiedlichen Varianten zur Verfügung.

Gerade im Hinblick auf die Grafikkarten besteht eine sehr breite Auswahl an unterschiedlichen GeForce GTX-980-Ti- sowie Titan-X-Varianten verschiedener Hersteller einschließlich SLI-Setups. Allerdings hat es auch eine Radeon R9 Fury X von Team Rot in die Auswahlliste geschafft, was dann angesichts der Produktbezeichnung doch ein wenig überrascht.

Unterschiedliche Netzteile von be quiet! und Cooler Master können ebenso gewählt werden wie weitere, zusätzliche Aufwertungen der Ausstattung: Ein WLAN-Modul, eine höherwertige Sound-Lösung aus dem Hause Creative oder eine abweichende Gehäusebeleuchtung. Selbstverständlich steht auch eine breite Palette an möglichen Gehäusen zur Auswahl.

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16 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • Tesetilaro
    schöner test... vor allem zeigt es, dass es möglich ist aufeinander abgestimmte Systeme auch von der Stange zu kaufen...

    Die Frage aus meiner Sicht jetzt nur, wann gibts das endlich in der 750 / 1000 / 1200 € Klasse ;)
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  • MyRunner
    Guter Test, liest sich fein und das System klingt gut.

    @Tese: Warte noch zwei Jahre, dann kannst Du die Leistung wahrscheinlich an Deinem oberen Limit kaufen. ;)

    Im Text an einigen Stellen noch ein Buchstabe weg und woanders dran und dann ist Top:
    - beleuuchteten
    - Trennd
    - "Meng "
    ;-)

    Ansonsten wuerde mich noch interessieren ob Ihr rausbekommt, was bei dem Packertest das Problem ist. Kommt das von Windows 10, der CPU oder ...
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  • Tesetilaro
    es sollte an der SSD liegen, wenn das testfile größer 3 GB ist ;) dann läuft der cache voll und die samsung ssd sackt massiv in der der schreibrate ab...
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  • echoez
    Ich komm bei MF auf 2029,95€, incl. LED Streifen und Win10. Nur die TT-Lüfter ham die nicht, habe dafür Corsair AF140 Silent red gewählt.
    Kein schlechtes Angebot, vor allem mit dem halben Jahr Pickup/Return.

    @Tese
    watre noch 3 Jahre, dann bekommst Du das Teil für 1200€ ;)
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  • echoez
    @myRunner
    2 Dumme, ein Gedanke... oder wie war das. Aber ich denke 3 Jahre, das einzige mit starkem Wertverfal ist die GTX und ev. SSD, alles andere wird nicht unbedingt viel günstiger..
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  • Tesetilaro
    darum geht es mir nicht... ich habe ein gutes system mit dem man prima zocken kann, das reicht noch 2 jahre ;) - ich gebe aber immer nur geld in dem bereich aus... und bin vermutlich nicht der einzige in der 1000 € +/- 200 € Zielgruppe
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  • echoez
    Weiss ich doch, war nur Spass :D
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  • Tesetilaro
    und geh mal bei kiebel auf die seite und versuch ein rundes 1 k @ system zu bauen - klappt nicht... :-( Du kommst nicht unter 20 % aufschlag weg, weil die ziemlich an CM, Samsung, kingston, etc. gebunden sind... ram ist beispielsweise immer zu teuer...
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  • alterSack66
    Die Auswahl an CPU-Kühlern und Netzteilen ist etwas klein.
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  • echoez
    @Tese
    Ich denke die wollen ein Systemhaus bleiben und nicht zum Discounter mutieren, wo irgendwelche trainierten Affen die PCs zusammenschustern.
    Das Komponentenangebot ist natürlich sehr übersichtlich, und die Preise logischerweise höher als ein MF der Palettenweise kauft.

    Interessant finde ich, das die Summe der Einzelkomponenten höher als der Preis für den Komplettrechner liegt. Die haben das Case,NT und die TT Lüfter nicht im Angebot, da hab ich die Amazonpreise genommen, die unterscheiden sich nicht groß.
    1963€ + 378,69€(Case,NT und Lüfter/Amazon) = 2341,69€

    Ich hab auch einen 1000€ "Gaming"-PC zusammengestellt, habe aber nirgens einen Hinweis auf die Kosten für den Zusammenbau gefunden!? Eventuell ist der schon im Kaufpreis der Komponenten enthalten?
    http://www1.minpic.de/bild_anzeigen_thumb.php?img=240289.png

    Bei MF kommt man auf 837,67€
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  • Myrkvidr
    Anonymous sagte:

    Im Text an einigen Stellen noch ein Buchstabe weg und woanders dran und dann ist Top:
    - beleuuchteten
    - Trennd
    - "Meng "


    Argh! Danke, wird umgehend korrigiert. Nur woran das Problem mit dem PAckprogramm liegt, ist und bleibt mir erstmal schleierhaft. Das hatten wir iirc schonmal - allerdings hab ich den Rechner schon wieder weitergeschickt, damit wir den für Spieletests nutzen konnten. Ist ohnehin komplett resettet.

    @Tese: Ich bin mir relativ sicher, dass die packsource < 3GB ist, aber der Benchmark-Stick liegt gerade nicht im Büro, sondern @home (weil ich selbstverständlich unglauiblich pflichtbewusst bin und somit natürlich auch am WE arbeite^^)
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  • MyRunner
    Zum Packer nochmal: Wenn ich davon ausgehe, dass Ihr den Packtest nicht gerade mit unpackbaren Zufallsdaten macht und vielleicht auf 50% Ergebisfile kommt, dann muesste die Quelldatei ja ueber 6GB sein, damit der Schreibcache der SSD mit 3GB für der Ausgabefile "überläuft".

    Und da das File ja im Laufe von einer Minute geschrieben wird, würden ja in der Miute auch Daten aus dem 3GB Cache in die "normalen" Speicherzellen uebertragen werden. Und selbst wenn das mit "langsamen" 100MB/sec erfolgt wären das in einer Minute auch ca 6GB, die da weggeschrieben werden koennen.

    Deshalb kann ich mir eigentlich die Groesse der Testdateien nicht wirklich als Ursache vorstellen.

    Aber da "verwirrende Ergebnisse" nicht naeher ausgefuehrt wurde, eben die Nachfrage, was man sich da vorstellen kann:
    - mal schnell und mal langsam oder
    - fehlerhafte Daten, welche nicht wieder entpackbar waren oder
    - Programmabstuerze
    - größere Zieldateien als Quelldateien
    - ...
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  • Myrkvidr
    Die Packsource ist exakt dieselbe, die ich auch in 7-Zip nutze. "Verwirrende Ergebisse" bedeutet konkret in Zahlen: 75 Sekunden (+/-1 weniger als eine Sekunde im Rahmen der üblichen Messungenauigkeit). Der Test bzw. die Benchmarks sind (mal wieder) unter dezentem Hochdruck entstanden, deslab konnte ich da nicht weiter bohren und habe WinRAR erstmal rausgelassen. Die zu packenden Daten werden auf eine Ramdisk ausgelagert. Am Fortschrittsbalken in WinRAR war allerdings nicht zu erkennen, dass die LEistung erst ab Zeitpunkt X eingerbrochen ist. Da war kontinuierlich etwas "faul" und es war definitiv kein thermisch bedingtes Problem. Sämtliche Batches zum Ausführen der Benchmarks sind auch schon älter (vor meiner Zeit), von daher wäre das auch noch ein Ansatzpunkt, aber für die neuen Abläufe werde ich die auch neu schreiben.

    Im Zuge von Win 10 als standardmässig ausgeliefertem Betriebssystem werden wir nun ohnehin die Testprogramme updaten (neue Versionen, vielleicht ein paar andere Programme). Ich baue gerade ein paar unterschiedliche Testplattformen für diverse Bereiche zusamnmen (zwei unterschiedliche Skylake und eine Haswell-E), dann werden nochmal ein paar Vergleichsdaten erhoben, die man dann ohnehin prakltischerweise gleich als Fixpunkte mit in die Charts aufnehmen kann.
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  • echoez
    Vielleicht liegts auch Win 10, probier mal den Packtest mit Win7/8 oder Linux.
    Ich habe zwar in keiner Situation ein Problem beim packen und entpacken entdeckt, aber beim verschieben von Dateien auf einer Partition, die Größe und Art sind egal.
    Ich möchte eine beliebige Datei in einen anderen Ordner verschieben. Normalerweise reicht die Zeit nicht um ein Fenster dafür darzustellen, unter Win 10 öffnet sich das Statusfenster... und nichts passiert. Teilweise dauerts bis zu 5 Min bis der Vorgang abgeschlossen ist. Wenn mir so ein Fall unterkommt, kann ich es reproduzieren, danach starte ich mein System mit 7,8, oder Linux und es geht problemlos. Unter 10 tritt es dann wieder auf.
    Seit ich Win10 ausprobiere, ist das 4,5 mal aufgetreten...
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  • echoez
    Also ich meine das Win10 manchmal Zugriffsprobleme auf die Partition hat, egal ob SSDs oder HDDs.
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  • Myrkvidr
    Das müsste ich dann beim nächsten Testgerät machen - davon sind aber auch schon ein paar vor Ort :)
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