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Battlefield 3: Großer Performance-Vergleich mit über 30 Grafikkarten

Battlefield 3: Großer Performance-Vergleich mit über 30 Grafikkarten
Von , Chris Angelini

Battlefield 3 ist eines der am heißesten erwarteten Spiele des Jahres. Der grafisch anspruchsvolle Shooter will aber auch von der richtigen Grafikkarte angetrieben werden. 30 Karten (und ein paar CPUs) treten im Performancevergleich an.

Innerhalb eines Monats erscheinen zwei neue Spiele mit Blockbuster-Potential. Das eine heißt Battlefield 3, das andere Rage. Ach ja, und Call of Duty: Modern Warfare lässt ja auch schon grüßen. Angenommen, man müsste sich für eines von beiden entscheiden – auf welches fällt die Wahl? Das hängt natürlich auch von den eigenen Vorlieben ab. Greift man zum Spiel, das vor allem auf Multiplayer-Action setzt, sodass man mit seinen besten Freunden in ein gemeinsames Spieleerlebnis eintauchen kann? Oder passt das Spiel mit der ausgeprägten Single-Player-Kampagne doch besser zum eigenen Spielverhalten? Lieber knallharte Shooter-Action oder doch eher Sci-Fi-Umgebung? Nimmt man das Spiel, das für den PC entwickelt wurde, oder eine Konsolen-Portierung?

Autsch – genau da kommen wir nämlich zu einem wunden Punkt, den wir schon in unserem Bericht zu Crysis 2 angesprochen haben. Manchen mag das egal sein, aber die Unterschiede fallen deutlich aus. Zugegeben, wir sind ein Hardware-Magazin, und Spiele stehen bei uns vor allem als Benchmark-Werkzeuge im Vordergrund. Dennoch sind die Unterschiede zwischen portierten Konsolen-Titeln und echten PC-Spiele mehr als auffällig. Wenn man also schon viel in seine Hardware investiert, will man, dass sich das auch lohnt und man mit einer entsprechenden Optik belohnt wird. Battlefield 3 ist ein Spiel, das genau in diesem Punkt glänzen kann – weil der PC die primäre Zielplattform war, fällt der Kontrast zu Rage nur umso stärker aus.

Vier Tage, Viele Daten

Um ehrlich zu sein sind wir noch nicht mal wirklich viel dazu gekommen, Battlefield 3 richtig zu spielen, weil wir an diesem Artikel gearbeitet haben. So sehr wir uns auf das Spiel gefreut haben, stand für uns im Vordergrund, eine geeignete Test-Sequenz zu finden, die gut wiederholbar war und bei den Ergebnissen so wenig wie möglich streute. Bei einem Multiplayer-Spiel ist das keine leichte Aufgabe. Erst dann konnten wir damit beginnen, mit unserer umfangreichen Hardware-Sammlung die Messreihen durchzuführen und Daten zu sammeln.

Nun liegen uns die Ergebnisse vor, und um ein möglichst breites Spektrum abzudecken, kommen dieses Mal nicht nur die Flaggschiffe wie AMDs Radeon HD 6990 und Nvidias GeForce GTX 590 zum Einsatz. Das Feld reicht in schönen Abstufungen auch herunter bis zur GeForce GT 8500 einerseits und der Radeon HD 4670 andererseits. Außerdem haben wir auch Quad-GPU-Ergebnisse mit Konfigurationen beider Hersteller. SLI- und CrossFire-Messungen sind ohnehin Ehrensache. Uns hat auch interessiert, wie sich die vom Spiel angebotenen Anti-Aliasing-Einstellungen auf die Performance auswirken. Zuletzt werfen wir noch einen (kurzen) Blick auf die Bedeutung der CPU. Dieser fällt deshalb kurz aus, weil die Prozessor-Performance zumindest in der Kampagne eine ziemlich untergeordnete Rolle spielt. Doch dazu später mehr.

Gerne hätten wir auch noch analysiert, wie sich jede einzelne Einstellung im Bereich der Bildqualität auswirkt bei Battlefield 3 auswirkt. Genau das hatten wir vor knapp einem Jahr bei unserem Artikel World of Warcraft: Cataclysm - Die Performance-Analyse getan, doch damals hatten wir noch Unterstützung von Blizzard, was auch bedeutete, dass wir früheren Zugriff auf das WoW-Expansion-Pack bekamen. Bei Battlefield 3 war die Zeit deutlich knapper. Es gibt aber zahlreiche Stellschräubchen, an denen man drehen kann – für Tuning bleibt jedem Einzelnen also viel Spielraum.

Bilder sagen mehr als tausend Worte, und das obige spricht wohl Bände. Für einen Überblick, welche Hardware konkret an unserem Test-Marathon beteiligt war, kommen wir an unserer üblichen Tabelle aber nicht herum – und die steht auf der nächsten Seite.

Es gibt 22 Kommentare. B
Weitere Kommentare
  • 1
    Querschäger , 9. November 2011 10:25
    Wenn man im Zusammenhang mit diesem Test über Prozessoren spricht, darf man nicht vergessen, dass alle Benchmarks aus einer einzigen Sequenz gemessen wurden. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass meine i5 2500k mit aktuell 4,3 Ghz bei einem gut besuchten Multi-Player Match (64 Spieler) richtig beansprucht wird. Ein Bekannter hat mir von deutlichen Fps-Einbrüchen berichtet, die er bei großen Karten mit vielen Spielern hat, da sein Prozessor (AMD Phenom II x4 965) an dieser Stelle limitiert.
  • 0
    David91 , 15. August 2012 21:00
    Ich hab eine Radeon 6950 OC 2GB, mit der läuft das Game flüssig bei Ultra-Settings + Bildverbesserungen, in Verbindung mit einem i5 3450.
  • 0
    NurnGasttyp , 29. November 2011 10:24
    " Bis 1920 x 1080 kann man zwar auch mit einer GTX 580 noch ordentliche durchschnittliche Bildraten erreichen. Dennoch werden einem beim Spielen immer wieder auch Sequenzen begegnen, die das System zum Ruckeln bringen."

    Also glaubt es mir oder glaubts mir nicht. Aber ich habe das Spiel mit meiner 560 Ti auf Ultra (1920x1080) durchgespielt und mir ist eigentlich kein Ruckler aufgefallen. Die Einzige Einstellung die ich runterschraubte war AA auf 2X. Da frage ich mich wie man eine 580 zum Ruckeln bringt.
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