Apple bietet 3,2 Milliarden Dollar für Beats Audio

Ein dicker Bass für die Ohren, zumeist verpackt in einem übergroßem Kopfhörer, der von optisch vom Firmenlogo dominiert wird, das ist das Erfolgsrezept von Beats Audio, das gerade bei jüngeren Nutzern gut ankommt. Zudem bietet der Hersteller mittlerweile einen eigenen Streaming-Dienst an - und weckt damit Begehrlichkeiten bei Apple: Der Hersteller der iPhones und iPads will auf diesem Weg sein eigenes Musikangebot stärken, denn mit iTunes ist er zwar der größte Online-Händler für Musikdateien, die Verkäufe gehen aber zurück, weil sich das Interesse der Nutzer immer mehr zu Streaming-Diensten verlagert. Und iTunes Radio, das seit vergangenem Jahr Anbietern wie Spotify Marktanteile abspenstigen machen soll, konnte sich bisher noch nicht im gewünschten Maß durchsetzen.

Apple hat den für Kopfhörer-Hersteller 3,2 Milliarden Dollar geboten, wobei 150,6 Millionen Dollar in bar gezahlt werden sollen. Damit folgt der Hersteller HTC auf dem Fuße. Die Taiwanesen kooperierten seit 2011 mit dem Unternehmen des US-Hiphop-Stars Dr. Dre und übernahmen zeitweilig für 300 Millionen Dollar die Mehrheit an Beats Audio. Die Zusammenarbeit trug jedoch nicht die erhofften Früchte und wurde im vergangenen Jahr auf Druck von Beats Audio beendet - was sich nun auszahlt.

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2 Kommentare
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  • fffcmad
    Ich werde es mal so ausdruecken: Es kommt zusammen was zusammen gehoert. Schrottige extrem ueberteuerte Kopfhoerer zu ueberteuerter Hardware.
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  • johannes_franke
    Ja, FALLS nicht Dr. Dre höchstpersönlich durch seine armselige Prahlerei alles schon wieder zunichte gemacht hat. Würde ihm recht geschehen.
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