So lange ist es noch gar nicht her - doch im Computerzeitalter eine Ewigkeit. Im Jahre 1978 stellte Intel den 8086-Prozessor vor, auf dessen Basis noch heute sämtliche x86-kompatiblen CPUs aufbauen. An eine Europa-Zentrale des Chipherstellers, die sich heute in Feldkirchen bei München befindet, war noch längst nicht zu denken. Der damalige genannte "XT"-PC taktete mit 4.77 und später 8 MHz und konnte auf einen Speicher von maximal 1 MB zugreifen.
Die Mutter aller x86-CPUs: Der 8086-Prozessor von Intel taktete mit einer Frequenz von 4.77 MHz
Das Thema Arbeitsspeicher war zu dieser Zeit noch in der Dimension "Kilobyte" angesiedelt. Gut ausgestattete Systeme hatten 256 kB, die aus einzelnen Speicherchips zusammengestellt wurden. Die Krönung: Bei einer Ausstattung mit 320 kB ließ sich dann Windows 1.0 starten. Dagegen waren Festplatten zu dieser Zeit noch teure Mangelware. Betuchtere die es sich leisten konnten, statteten ihren Personal Computer großzügig mit zwei Diskettenlaufwerken aus. Vielleicht kennen einige Anwender noch die großen Floppy-Disketten im 8-Zoll-Format - die Vorläufer der 5.25-Zoll-Medien. Im Jahr 1982 wurde von Intel der 286er vorgestellt, der als Neuheit 16-Bit-ISA-Slots bei der Plattform brachte. Der maximale Speicherausbau mittels SIMM-Speichermodulen stieg auf 1 MB an. Drei Jahre später folgte der 386er (1985), der theoretisch einen gigantischen Arbeitsspeicher von 4 GB verwalten konnte. Entsprechende Motherboards (und die Technologie dazu) dazu gab es nicht.

Der 386 war die erste 32-Bit-CPU, die auf der x86-Technologie basierte. Die CPU kam noch ohne Kühler aus

Die 386-CPU unterstützte zwar den 32-Bit-Modus, doch entsprechende Betriebssysteme gab es noch nicht.
Ein typisches System war mit 4 Megabyte bestückt und MS Windows konnte erstmalig im erweiterten 386er-Modus virtuellen Arbeitsspeicher von der Festplatte nutzen. Während der erste 386er noch mit 16 MHz taktete, konnte vier Jahre später ein doppelt so schnelles Modell (mit 32 MHz) gekauft werden.
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