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1993 bis 1997: Sockel 4, 5 und 7 - Plattformen für AMD & Intel

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1993: Sockel 4 für den ersten Pentium

Intel Pentium 60 bis 66 1993

In den Jahren 1993 und 1994 wurden neben den vielen 486er PC-Systemen (AMD/Intel) auch die ersten Pentium-Rechner verkauft. Besonders die Discount-Ketten Escom und Vobis sorgten für einen boomenden Absatz. Häufig standen die Käufer vor der Öffnung der Ladengeschäfte schlange, um eines der Top-Angebote aus der Flyer-Werbung zu ergattern. Nicht selten war die Ware binnen weniger Minuten ausverkauft. Der Markt wuchs in zweistelligen Prozentzahlen. Viele kleine Firmen schossen wie Pilze aus dem Boden und begannen PCs zu assemblieren und unter einem fantasievollen Label zu verkaufen. Es wurden 486DX-100-Systeme zum gleichen Preis wie Pentium-60-PCs angeboten. Der magische Preispunkt lag bei 2000 Mark (1000 Euro) und 3000 Mark (1500 Euro). Highend-Systeme kosteten schon einmal 8000 Mark und mehr.

Der neue Intel Pentium 60 erntete gleich zu Beginn negative Schlagzeilen: Unter besonderen Umständen trat ein FDIV-Divisionsfehler auf, der Intel mächtig Sorgen bereitete.

Der 1993 vorgestellte Sockel 4 wurde letztendlich für zwei Prozessoren entwickelt: Den Intel Pentium 60 und den Pentium 66. Die niedriger getaktete Variante arbeitete mit 30 MHz Systemtakt und war gegenüber den schnellen 486er CPUs deutlich langsamer. Dagegen war der Pentium 66 recht brauchbar - doch viele Anwender kauften fürs gleiche Geld mehr Taktrate (schon damals!) und griffen zum 486DX-100.

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