Windows 10 verdoppelt Marktanteil in einem Jahr

Microsoft und seine Betriebssysteme sind eine wechselhafte Erfolgsgeschichte. Windows 10 ist inzwischen auf fast einem Viertel aller Desktop-PCs zu finden und hat damit alle anderen Betriebssysteme sicher abgehängt – außer Windows 7. Innerhalb von einem Jahr konnte Windows 10 damit seinen Marktanteil mehr als verdoppeln.

Der "Urgroßvater" von Microsofts neuem Windows kommt immer noch auf gut 47 Prozent Marktanteil – gegenüber den insgesamt 9,97 Prozent der Kombination von Windows 8 und 8.1 (1,96 bzw. 8,01%) ein deutliches Zeichen in Sachen Beliebtheit. Selbst der "Großvater" von Windows 7, das inzwischen nicht mehr mit Support versorgte Windows XP, kann noch mit 8,63 Prozent aufwarten.

Interessant ist, dass Windows 10 nur gut die Hälfte des Marktanteils aus dem Reservoir von Windows 7 abgeschöpft hat. Der Rest kam aus den Revieren von Windows XP, 8 und 8.1, die im Verhältnis weit mehr einbüßten als die 7-er Version.

Deutlich zu sehen ist an den Erhebungen von Netmarketshare auch, wie sich das Ende der kostenlosen Updatephase von Windows 10 ausgewirkt hat. Kamen vor Ende Juli monatlich noch etwa 1,5 bis 2 Prozent hinzu, ist der Anteil vermutlich über Neuverkäufe von Desktop-PCs und Notebooks weiter gewachsen, aber das Tempo ist wesentlich geringer geworden – einmal gab es sogar einen leichten Rückgang.

Da sind die verschiedensten Varianten von MacOS und Linux weit im Hintertreffen – immer noch. Ersteres belegt über alle Versionen mit 6,74 Prozent Platz zwei vor Linux mit 2,31 Prozent. Wohlgemerkt auf PCs – wenn man die Smartphones und Tablets sowie Server dieser Welt mit in die Rechnung einbeziehen würde, dann sähe die Lage komplett anders aus.

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2 Kommentare
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  • Tesetilaro
    das ist eben die frage, alle großen hersteller zusammen verkaufen eine verdammt große menge thin clients pro monat... nur kommen die nie mit vor in diesem statistiken - und die aller meisten clients laufen mit linux... ob die arbeitsumgebung dann als vm in win läuft ist ja erst mal zweitens *g*
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  • derGhostrider
    Naja, und wen interessiert jetzt, was für ein OS auf einem thinclient läuft, solange er genau das macht, was er soll: Per Remoteverbindung eine Arbeitsumgebung darstellen?

    Nun es sollte so oder so weniger über das OS geredet werden. Es kommt letztendlich immer darauf an, das dass, was man damit macht, ideal funktioniert. Der Name des OS ist dabei, wenn man ehrlich ist, doch vollkommen egal. ;)
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