Intel: Pendant zu ARMs big.LITTLE-Architektur bis 2020?

Die ARM-SoCs setzen Intel an einigen Stellen unter Druck. Nun scheint der Hersteller mit einer Adaption einer klassischen ARM-Entwicklung antworten zu wollen. Nach Informationen von Asharf Eassa, einem Analysten von The Motley Fool, soll hinter den Kulissen an einem Prozessor gearbeitet werden, mit dem eine Technologie eingeführt werden soll, die ARMs big.LITTLE-Architektur ähnelt. Dabei werden im SoC auf Cluster aus unterschiedlich getakteten CPU-Kernen gesetzt. Die langsameren Kerne sollen bei weniger fordernden Anwendungen genutzt werden und dabei helfen den Energiebedarf des Systems in Grenzen zu halten.

Die Technologie soll erstmals bei der Lakefield-Generation zur Verfügung stehen, wobei zum einen leistungsstarke Ice-Lake- mit stromsparenden Tremont-Kernen kombiniert werden. Erstere sind als Nachfolger der Coffee-Lake- und Cannon-Lake-Generation gedacht, während die Tremont-Kerne den Goldmont-Plus-Pendants folgen. Das Ensemble könnte in einer Strukturbreite von zehn Nanometern gefertigt werden und soll 2019 oder 2020 auf den Markt kommen.

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4 Kommentare
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  • derBisi
    Bitte bitte blockt die Vollbildwerbung von Axa !!! Sowas geht gar nicht!
  • derBisi
    Nach 3x neuladen immer noch die gleiche Werbung ... Ich habe kein Problem mit Werbung, solange ich sie anhalten kann und sie nicht vollflächig ist.
    Nein, auf der Arbeit werde ich keinen Add-Blocker benutzten.
  • 01723950755
    Die "little" Kerne sind nicht "einfach" nur geringer betaktet; das kann mann auch erreichen, indem man einfach die "Big"-Kerne "runtertaktet". Nein, die Energiesparkerne müssen auch funktionell eingeschränkt werden, damit der Energiespareffekt auch wirklich zum Tragen kommt.