Bisher kaum Schäden durch gefährlichen Nyxem.E-Wurm
Der Wurm "Nyxem.e" hat bisher kaum Schäden verursacht. "Eine Katastrophe ist nicht eingetreten", erklärt der renommierte Karlsruher IT-Scherheitsexperte Christoph Fischer. Der Ausbruch sei deutlich ruhiger verlaufen als zunächst befürchtet.
"Nyxem.e" ist seit rund zwei Wochen aktiv. Seither verbreitet sich der Schädling, der auch als "Kamasutra" und "Blackmal.e" unterwegs ist, mit Hilfe von Mailadressen auf befallenen PC selbständig im Netz.
Die Nutzer hätten die frühen Warnungen ernst genommen und die richtigen Vorkehrungen getroffen, sagte Fischer. Dass die "Nyxem"-Epidemie im Vergleich mit anderen verbreiteten Viren wie "Sober" so schnell eingedämmt werden konnte, liege aber auch an der fehlenden Tarnung: Während "Sober" zum Beispiel mit E-Mails auch in deutscher Sprache die Nutzer zum Anklicken brachte, würden die englischsprachigen Betreffzeilen von "Nyxem" leicht erkannt.
Auf infizierten Windows-PC aktiviert Nyxem.E zum programmierten Datum seine Routine und überschreibt Word-, Excel- und Powerpoint-Dateien sowie Daten vieler anderer populärer Formate.
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