Bitkom-Studie: Digitalkameras sind out

Knapp 70 Prozent der Bundesbürger nutzen das Smartphone inzwischen zum Fotografieren, was infolge der häufig mehr als ausreichenden Bildqualität auch günstiger Smartphones die klassischen Kompaktkameras inzwischen verdrängt.

So nutzen nur noch 35 Prozent der Befragten einfache Digital- und jeweils 15 Prozent System- und Spiegelreflexkameras.

Betrachtet man die tatsächlichen Verkaufszahlen der Kompaktknipsen, ergibt sich ein düsteres Bild: Wanderten 2008 noch 9,3 Millionen Geräte über die Ladentheke, werden es in diesem Jahr wohl gerade einmal 2,8 Millionen werden.

Durch die zunehmende Verlagerung auf hochwertige und leistungsfähigere Geräteklassen ist der Durchschnittspreis hingegen innerhalb eines Jahres um 17 Euro auf 339 Euro gestiegen.

Während 74 Prozent der Smartphone-Fotografen spontane Schnappschüsse anfertigen, nutzen sieben Prozent die Handykamera auch zu beruflichen Zwecken und ebenso viele gelegentlich als Scanner-Ersatz. Ganzen 30 Prozent dient die Kamera bisweilen auch als Gedankenstütze - indem etwa der Einkaufszettel abfotografiert wird.

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1 Kommentar
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  • Bernard Sheyan
    Nun, nachdem ja schon Jahrelang der Tod des PC angekündigt wurde - und nie kam - ist jetzt die Digitalkamera dran. Dazu gab es eine sicherlich repräsentative Umfrage (ist eigentlich schon mal einer von euch gefragt worden?). Allerdings wage ich zu sagen, dass man so eine Digitalkamera länger hat als ein Handy.
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