Blackberry sagt Marktstart von zwei Smartphones ab

Blackberry findet kein Mittel um seine Talfahrt zu beenden. Trotz neuer Kredite in Höhe von einer Milliarde Dollar und dem Austausch alte Führungsriege, mussten einmal mehr desaströse Quartalszahlen bekanntgegeben werden - die Quartalsverluste beliefen sich auf 4,4 Milliarden Dollar.

Nun verliert der Hersteller offenbar mehr und mehr den Glauben an die eigenen Geräte, die künftig nicht mehr im eigenen Haus, sondern bei Foxconn produziert werden sollen: Zwei für die aufstrebenden Märkte in Schwellenländern entwickelte Smartphones werden nicht über den Status eines Prototypes hinaus kommen. Blackberry greift hier zur Notbremse um den Lagerbestand an unverkäuflichen Geräten nicht weiter aufzublähen. Die Quartalsverluste beinhalten unter anderem eine Abschreibung von unverkäuflichen Smartphones im Wert von einer Milliarde Dollar.

Allerdings gibt Blackberry die Smartphone-Sparte noch nicht gänzlich verloren. Allem Anschein nach bereitet der Hersteller für April zwei neue Modelle im oberen Leistungsbereich vor. Vermutlich werden dann das Z10 und das Q10, die Anfang diesen Jahres erschienen, abgelöst.

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2 Kommentare
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  • echoez
    Sollen die doch mal die Preise für die Geräte deutlich runterschrauben und den Netzbetreibern Konditionen anbieten, die Die nicht ausschlagen können. Und das bevor die letzten Modelle zum alten Eisen gehören...
    Lager leer, Strich drunter und zukünftig gute Geräte zum vernünftigen Preis anbieten. Oder weiterhin versuchen, über den Preis etwas Besonderes darzustellen, um letztendlich dann doch zu verlieren.
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  • borizb
    Eine uralte Weisheit der Dakota-Indianer besagt:

    "Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab."

    Blackberry ist so gut wie hinüber. Man hat sich jahrelang nur um Bestandskunden gekümmert und kontinuierlich am Markt vorbei entwickelt. Die werden das gleiche Schicksal erleiden wie Nokia. Man sollte es in Würde ausklingen lassen und den Verein so schnell wie möglich verschachern, solange er noch genug Geld bringt um die Abfindungen an die Mitarbeiter zu zahlen.
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