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Bluetooth arbeitet - wie WLAN gemäß IEEE802.11, IEEE802.11b, IEEE02.11g im lizenzfreien ISM-Band. In diesem 2,4-GHz-Frequenzband kann jeder Sender betreiben (fast) wie es ihm gefällt, was herstellerseitig ausgefeilte Methoden zur Trennung der Nutzdaten von Nutzdaten anderer oder von Rauschen (Elektrosmog) erfordert. Eine der Methoden liegt in der Aufteilung des Bandes in einzelne Frequenzabschnitte.

Dass Bluetooth, wie auch WLAN-B und WLAN-G sowie Bereiche von DECT im 2,4-GHz-Frequenzband funken, liegt schlicht daran, dass diese Funk-Ressorce lizenzfrei nutzbar ist: ISM steht für Industrial, Medical und Scientifical, also industriell, militärisch und wissenschaftlich, und bezeichnet eines von mehreren genehmigungsfrei nutzbaren Frequenzbändern. Die Folge ist, dass alle möglichen Geräte das 2,4-GHz-Band nutzen.

Dass Probleme nicht ausbleiben, wenn sich mehrere Funknetze das ISM-Frequenzband bei 2,4 GHz teilen müssen liegt an Interferenzen und daran, dass die einen Funker für die anderen störendes Rauschen generieren. Bluetooth erweist sich mit seinem Frequenzsprungverfahren indes als sehr stabil, sehr viel stabiler etwa, als WLAN-Funker. Hinzu kommt, dass Bluetooth mit der Energie weitaus geiziger umgeht, als etwa WLAN: Um die gleiche Datenmenge zu transportieren, benötigen Bluetooth-Funkkomponenten nur einen Bruchteil der Energie, den WLAN-Funkkomponenten verzehren.

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