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Luxa² Groovy A exklusiv im Test: Portabler Bluetooth-Lautsprecher

Luxa² Groovy A exklusiv im Test: Portabler Bluetooth-Lautsprecher
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Mit dem Luxa² Groovy stellte Thermaltake 2013 einen Bluetooth-Speaker vor, der mit dem Kunststoffbomber-Image brach und zum kleinen Preis auch einen Hauch von Luxus bot. Mit dem Modell Groovy A gewinnt die Box nun an Volumen - aber auch an Klangqualität?

Der von uns bereits damals exkluisv getestete "Ur-Groovy" startete seinerseit mit einer UVP von 79 Euro in den Markt und kostet aktuell ca. 50 Euro. Die Leistung überzeugte uns seinerzeit genauso wie sein doch etwas anderes Äußerers. Den nun vorgestellten Groovy A wollen wir an dieser Vorgabe messen, wobei die Messlatte schon recht hoch hängt.

Optik und Haptik

Das Äußere ist betont schlicht und wird vom großen, U-förmigen Ständer geprägt, der erneut aus gebrushtem Aluminium besteht und dem Ganzen einen Touch von Stabilität und Solidität verleiht. Leider sammeln sich auf der glänzenden schwarzen Oberfläche auch schnell mal die Fingerkuppen als Lichtbildersatz, wobei sich diese Abdrücke mit einem weichen Tuch recht einfach entfernen lassen.

Der Korpus ist - anders als beim Ausgangsmodell - nun komplett aus mattschwarzem Kunststoff gefertigt, dessen Oberfläche auf den ersten Blick fast wie Rubber-Coating aussieht, es aber Gott sei Dank dann doch nicht ist. Die Front mit dem silberfarbenen Lochmetall ist ein angenehmer Kontrast, ohne allzu pompös auszufallen.

Der Trick des neuen U's ist die Möglichkeit, den Neigungswinkel in zwei Schritten zu ändern: Mit 15 und 30 Grad sollten alle üblichen Lebenslagen locker zu stemmen sein. Die Arretierung ist zudem ausreichend straff, um ein halbes Kilo stabil ausgerichtet zu lassen. Das ist übrigens ein Teil dessen, was wir weiter oben mit dem ersten optischen Eindruck im Hinblick auf die Solidität meinten - da wackelt und knarzt schlichtweg gar nichts.

Die Oberseite trägt die Kombi-Buttons, auf deren Besonderheit wir später noch beim Praxistest eingehen wollen. Unterhalb dieser Schaltflächen liegt gut verdeckt die kleine Mikrofonöffnung, hinter der sich ein recht empfindliches, omni-direktionales Mikrofon befindet. Damit der kleine Audio-Klotz sicher steht und nicht aus Versehen irgendwo hin rutscht, hat man zwei größere, weiche Gummiauflagen unter den U-förmigen Fuß geklebt. Es sieht übrigens nicht nur aus, als ob das rutschsicher halten würde - es tut es auch.

Lieferumfang und technische Daten

Packen wir das alles einmal aus und betrachten den Gabentisch, den uns Luxa² da gedeckt hat. Neben dem Speaker und einem kleinen Handbuch (Kurzanleitung) gibt es eine weiche Tragetasche aus PU-Lederimitat, ein kleines micro-USB-Ladekabel und ein (etwas arg) kurzes 3,5-mm-Klinke-Kabel für den Aux-Eingang, über den später noch zu sprechen sein wird. Mehr gibt es nicht, aber das reicht so auch.

Bevoer wir uns nun zum eigentlichen Test begeben, schnell noch einmal alle Daten und Fakten im tabellarischen Überblick:

Produkt:GroovyA Wireless Stereo Speaker (AD-SPK-ALGABK-00)
Abmessungen:
22 x 8,8 x 6,5 cm
Gewicht:580 g
Bluetooth:v4.0 CSR
Reichweite:max. 10 m
Akku:2200 mAh, Lithium-Ionen, Aufladung mittels micro-USB-Ladekabel (5V/500mA)
Ladezeit:5-6 Stunden, je nach Anschluss
Ausgangsleistung:7 Watt RMS (2x 3,5 Watt)
Laufzeit:Maximallautstärke: < 2 Stunden
Zimmerlautstärke: 6-8 Stunden
Hintergrund: <= 15 Stunden
Status-LEDs:
Links:
schnelles Blinken (blau): Bluetooth pairing/unconnected
langsames Blinken (blau) : Bluetooth connected
rotes Dauerleuchten: Klinke connected (Aux)

Rechts
rotes Dauerleuchten: aufladend
LED aus: voll aufgeladen
Material:Aluminum, Kunststoff, Stahlrahmen
Preis
ca. 65 Euro
Alle 4 Kommentare anzeigen.
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  • quixx , 9. April 2015 10:24
    Zitat :
    Einen kleinen Punkteabzug gibt es für die fehlende Möglichkeit, die Lautstärke auch im Aux-Betrieb regeln zu können, und für die relativ hohe Eingangsemfindlichkeit dieses Klinken-Eingangs an mittel- und hochohmigen Quellen. Dann explodiert die Lautsärke nämlich schneller, als man am Quellgerät nachregeln kann.


    Da hat der Vorgänger trotzdem das Nachsehen.

    Zum einen hat man keinen AUX-Betrieb ohne laufendes BT-Modul länger als fünf Sekunden,
    zum anderen ist der Eingang viel zu unempfindlich um z. B. eine E-Gitarre lauter zu machen als der Brettkorpus sowieso schon ist.

    Das beigelegte Beutelchen ist beim Groovi A scheinbar die gleiche Qualität wie beim alten. Wie beim Airbag. Einmal zum Schutz wirklich gebraucht, und hinüber.

    Das Design vom alten gefällt mit persönlich besser. Fast ein bisschen retro Liegt vielleicht an dem braunen völlig überflüssigem Trageriemen, den ich nur dran habe, weil die Halterung dafür sonst blöd im Raume steht.

  • FormatC , 9. April 2015 11:10
    Der Trageriemen lässt sich sogar stylen und farblich aufpimpen. Die aktuellen 50 Euro für das "Original" finde ich echt einen Kampfpreis - man bekommt in dieser Preislage kaum was besseres.
  • rroman , 12. April 2015 16:53
    Die angegeben Akkulaufzeit für den Gerät dieser Größe ist lächerlich. Da sollten shcon mal 15000 mAh drin sein .- und Powerbankfunktion dazu.
    Die doppelebelegung der Tasten ist auch die beste "10€ China-Export" masche (und sauunbequem). In der Preisklasse erwartet man bereits ein Paar extratasten oder Stellrad.
  • FormatC , 12. April 2015 19:20
    Da sich UVP und Neuerscheinungspreis kaum halten lassen, landet man schnell bei 50 Euro, wie für den Ur-Groovy. Das mit den extragroßen Akkus ist in der 50-75-Euro-Klasse dann wirklich kaum machbar.