bq Aquaris M5: Snapdragon 615 und FHD-Display für unter 300 Euro

Mit dem Aquaris M5 präsentiert bq, dessen Smartphones hierzulande seit vergangenem Jahr angeboten werden, eine verhaltene Weiterentwicklung des Vorgängers Aquaris E5, die eine brauchbare Alterntive zu etablierten Branchengrößen darstellt.

Der spanische Hersteller bq ist erst seit gut einem Jahr auf dem deutschen Markt vertreten. Bisher versuchte der Hersteller in erster Linie mit Android-Smartphones zu überzeugen, die im Einsteiger-Bereich und in der Mittelklasse überzeugen sollten. Ein echter Marketing-Coup gelang den Spaniern mit der Vorstellung des ersten Ubuntu-Smartphones in Europa, dem Aquaris E4.5 Ubuntu Edition.

Nun steht der Modellwechsel an, der zunächst in Form des Aquaris M4.5 und M5 vollzogen wird. Letzteres soll mit einem fünf Zoll großen Bildschirm bestechen, hinter dem mit dem Snapdragon 615 nun ein Qualcomm-Prozessor steckt und nicht wie zuletzt ein SoC aus dem Hause Mediatek.

Die weitere Ausstattung besteht ebenfalls aus den fast schon klassischen Eckpunkten: Der Arbeitsspeicher ist zwei Gigabyte groß, für Daten stehen 16 Gigabyte zur Verfügung. Zusätzlich gibt es einen Einschub für microSD-Karten. Der Kamerasensor lichtet Motive an der Front mit fünf und auf der Rückseite mit 13 Megapixeln ab und dank entsprechender Slots können zwei SIM-Karten verwendet werden.

Ein kleines Highlight findet sich bei der Schnittstellenausstattung: Der Hersteller verzichtet zwar auf einen ac-WLAN-Chip, verbaut dafür aber einen NFC-Chip, mit dem sich schneller Verbindungen zu anderen (Peripherie-)Geräten aufbauen lassen. Zudem wird der Chip für mobiles Bezahlen benötigt, das künftig in einem breiteren Rahmen nutzbar sein soll. So will etwa Aldi diese Form der Bezahlung in seinen Filialen einführen.

Beim Betriebssystem zeigt sich bq verhältnismäßig aktuell. Das Smartphone wird mit Android 5.0.2 ausgeliefert, das mit einer Oberfläche ausgeliefert wird, die Googles Standard-Design entspricht. Das App-Angebot ist vergleichsweise spärlich und besteht im Grunde genommen ausschließlich aus den von Google mitgelieferten Diensten. Einzig und allein eine "BQ Plus" genannte App reicht über die Google-Dienste hinaus - aber dahinter verbirgt sich lediglich ein Link, der zu einer Display-Versicherung führt.

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1 Kommentar
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  • Headyman
    Das Design erinnert doch arg an einen Backstein und ohne Lesen hätte ich auf 100€ Klasse vom Design her getippt.