bq zeigt 3D-Drucker mit Android und zwei neue Smartphones

Europäische Smartphone-Fabrikanten sind selten, und lediglich bq setzt auch eine Entwicklung an seinem Stammsitz. Nun wollen die Spanier einmal mehr die Vorteile dieser Arbeitsweise unter Beweis stellen und mit dem Aquaris X und dem Aquaris X Pro zwei neue Smartphones vor, die zumindest gehobeneren Ansprüchen gerecht werden sollen.

Die Unterschiede zwischen den beiden Modellen sind jedoch gering. In beiden Fällen vertraut der Hersteller auf ein 5,2 Zoll großes IPS-Display, das eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln bietet. Bei beiden Modellen steckt dahinter mit dem Snapdragon 626 ein SoC aus dem Hause Qualcomm, das über acht Cortex-A53-Kerne verfügt, die mit einer Geschwindigkeit von 2,2 GHz getaktet sind. Gleiches gilt für den Akku, der eine Kapazität von 3100 mAh bietet.

Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Modellen besteht in der Kamera- und der Speicherausstattung. Während das einfache Aquaris X über einen drei Gigabyte großen Arbeitsspeicher verfügt, stehen bei der Pro-Version vier Gigabyte bereit. Der Datenspeicher umfasst bei dem kleineren Modell ein Volumen von 32 Gigabyte, beim Pro kann zwischen 64 und 128 Gigabyte gewählt werden.

Bei der Frontkamera setzt der Hersteller in beiden Fällen auf einen Samsung-Sensor, der Selfies mit einer Auflösung von acht Megapixeln im Speicher ablegt. Auf der Rückseite sitzt beim Basismodell ein Sony IMX298, der eine Bildqualität von maximal 16 Megapixeln bietet, während beim Aquaris X Pro auf eine Dual-Kamera mit einer Auflösung von zwölf Megapixeln gesetzt wird.

Bei beiden Smartphones wird bq schon mit Blick auf das Datenblatt seinem Ruf treu: Mit Android 7.1.1 wird eine sehr aktuelle Version des Google-Betriebssystems installiert. Im Mai wird zunächst das Aquaris X für 299,90 Euro auf den Markt gebracht, im Juni folgt das Aquaris X Pro das 379,90 kosten soll. Für die Verdoppelung des Datenspeichers werden weitere 40 Euro fällig.

Neben den Smartphones stellen 3D-Drucker das zweite große Standbein der Spanier dar. Und auch hierzu hat der Hersteller Neuigkeiten zu vermelden: Bei dem Witbox Go! wird das erste Mal auf Android als Betriebssystem gesetzt - was bereits einen ersten Hinweis auf die anvisierte Kundschaft gibt: Denn der Drucker soll für den Nutzer vor allem einfach zu handhaben sein. Schon das Einrichten soll ohne Vorkenntnisse in weniger als 15 Minuten bewerkstelligt werden können.  Die Mehrheit der Prozesse wurde automatisiert, Sensoren überwachen.

Mit Android verspricht bq beim Druck weitere Möglichkeiten. So kann der Witbox Go!, der im dritten Quartal 2017 für 599,90 Euro auf den Markt kommen soll, auch mit einem Android-Smartphone bedient werden. Dazu verfügt der 3D-Drucker über einen NFC-Chip und kann in ein WLAN-Netz eingebunden werden. Die hauseigenen Drucker-Software namens Zetup steht ebenfalls für PCs wie Smartphones bereit.

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