BQ Aquaris X5: Die Spanier wollen optisch überzeugen

BQ möchte zumindest in Europa zu den Branchengrößen aufschließen. Der 2010 mit sechzehn Mitarbeitern gegründete spanische Hersteller weist mittlerweile eine Belegschaft von fast 1250 Mitarbeitern aus, die die gesamte Entwicklung – von der Gestaltung bis hin zur Software – ihrer Smartphones vom Stammsitz in Madrid bewerkstelligen. Lediglich die Produktion wird in China erledigt.

Nun versucht Bq mit einem neuen Smartphone zu überzeugen, bei dem im Vergleich zu den bisherigen Modellen die optische Gestaltung stärker ins Zentrum gerückt wird. Erstmals setzt der Hersteller auf einen Metallrahmen, der eine erheblich geringere Bauhöhe von nur noch 7,5 Millimetern ermöglicht.

Dabei versprechen die Spanier keine Abstriche bei der Technik zu machen. Im Inneren des Aquaris X5 wird auf einen Qualcomm Snapdragon 412 gesetzt, der mit vier mit 1,4 GHz getaktete ARM-Cortex-A53-Kernen aufwartet und darüber hinaus eine Adreno-306-GPU mitbringt. Für die Mobilfunkanbindung sorgt ein X5-LTE-Modem. Das SoC wird von einem zwei bzw. drei Gigabyte großen Speicher sowie 16 oder 32 Gigabyte Festspeicher begleitet. Als Betriebssystem wird Android 5.1.1 installiert, wobei eine Aktualisierung auf Android 6.0 in Aussicht gestellt wird.

Bei der Kamera kommt Bewährtes zum Einsatz: Der Sensor stammt von Sony und hört auf Namen IMX214. Er wird auch in den meisten Modellen der Konkurrenz verbaut und löst bei der Hauptkamera mit 13 Megapixeln auf. An der Front werden Bilder mit fünf Megapixeln aufgezeichnet.

Die Preise beginnen bei 229 Euro und das Topmodell mit einem drei Gigabyte großen Arbeits- und 32 Gigabyte große Datenspeicher soll 269 Euro kosten.

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