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Brave-Browser will Werbegeschäft verändern und Nutzer belohnen

Von - Quelle: Brave | B 5 kommentare

Der ehemalige Mozilla-Chef und JavaScript-Erfinder Brendan Eich will mit seinem Startup Brave und dem gleichnamigen Browser Werbung im Internet gerechter machen.

Der Brave-Browser basiert auf Chromium und soll Werbung blockieren, die entweder gefährlich ist (sogenanntes Malvertising) oder Nutzer durch Tracking Pixels oder entsprechende Cookies verfolgt, und stattdessen selbst Werbeanzeigen ausliefern.

Zur besseren Vermarktbarkeit dieser Werbung zeichnet Brave das Nutzerverhalten selbst auf - gleichwohl sollen diese Daten nicht auf einzelne Nutzer zurückgeführt werden können.

Die angezeigte Werbung will das Unternehmen selbst direkt und somit ohne zwischengeschaltete Werbenetzwerke verkaufen. Dafür will es 15 Prozent der Einnahmen behalten und 15 Prozent an die Partner des Unternehmens ausschütten. 55 Prozent sollen beim Seitenbetreiber ankommen und 15 Prozent sollen am Ende beim Brave-Nutzer landen, wobei dieser Anteil in Form von Bitcoins ausgezahlt werden soll.

Aktuell ist der Brave-Browser in Beta-Varianten für iOS, OS X, Windows, Linux und Android in Form von Github-Repositories verfügbar. 

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  • Tesetilaro , 22. Januar 2016 10:28
    das ist genauso zum scheitern verurteilt wie alle anderen Modelle in der Vergangenheit - die meisten leute haben nichts gegen Werbung, Sie haben nach meiner Meinung nur etwas dagegen, daß es so ausufert und teilweise schlicht ultranervig ist...
  • nonexistent , 22. Januar 2016 13:52
    Hab ich das richtig verstanden? Ich bekomme Geld für das einfache Benutzen des Browsers?
  • Tesetilaro , 22. Januar 2016 15:19
    das is nichts neues, das gabs in den 90ern schon mal, Du hast Dir freiwillig ne werbeleiste einblenden lassen und dafür kohle kassiert...
    und es ist natürlich damals schon gefloppt...
  • Alle 5 Kommentare anzeigen.
  • besterino , 22. Januar 2016 17:52
    @Tesetilaro: im Vergleich zu früher ist die Branche aber inzwischen extrem nervös aufgrund der zunehmenden Nutzung von Werbeblockern. Das bekomme ich beruflich mit.

    Wenn die Branche die Entwicklungen ernst nimmt, ehem. Startups wie unruly mit ihren alternativen Ideen sehr erfolgreiche Exits hinlegen, dann ist da insgesamt Musik drin und eine nicht mehr nur unerhebliche Anzahl von "Rebellen" am Werk.

    Wird spannend, wenn das nix wird, was anderes. Hauptsache die Scheiss Werbung wird erträglich.
  • Tesetilaro , 22. Januar 2016 18:23
    genau das ist das problem, ist sie erträglich für den nutzer, fehlt der ertrag für den werbenden... teufelskreis...