[CES] Intel: Vier Broadwell-Chips für Ultrabooks

Der offizielle Start der fünften Generation von Intels iCore-Prozessoren ist keine echte Überraschung, schließlich sind die ersten Core-M-Prozessoren, die auf ebenso auf der Broadwell-Architektur aufbauen, bereits im Rahmen der IFA im vergangenen September vorgestellt worden und werden schon seit längerem in einigen Tablets und Hybrid-Notebook angeboten.

Nun stehen auch die leistungsstärkeren Ultrabook-Prozessoren mit der kompakteren 14-nm-Struktur zur Verfügung, die eine Reduktion der Die-Größe um 37 Prozent bei einer gleichzeitigen Steigerung der Transistorzahl um 35 Prozent auf 1,9 Milliarden einzelne Transitoren ermöglicht. Die vier neuen Prozessoren besitzen allesamt zwei CPU-Kerne und können mit Hilfe der HyperThreading-Technologie jeweils zwei weitere virtuelle Kern simulieren. 

Das leistungsstärkste Modell ist der Core i7-5650U, dessen CPU-Kerne standardmäßig mit 2,2 GHz und - damit langsamer als beim nächstschwächeren Modell, dem i7-5600U - zu Werke gehen. Die Geschwindigkeit ím Burstmodus ist mit 3,2 GHz bei beiden Chips gleich. Das Topmodell ist mit einer Intel Graphics 6000 bestückt, die zwar mit 300 MHz den gleichen Basistakt wie die kleiner 5500 besitzt, aber im Burst-Modus bis zu 1,0 GHz schnell wird, während bei der kleineren Variante bei eingeschaltetem Turbo "nur" 950 MHz drin sind. Die Leistung der GPUs reicht in beiden Chips für die Darstellung von Bildschirminhalten in 4K-Auflösung, daneben verstehen sie sich auf DirectX 12, OpenGL 4.3 und OpenCL 2.0 genauso wie Intels Quick Sync und sind für Intels Wireless-Display-Technologie (WiDi) optimiert.

Im Vergleich zu einem Core i7-4600U soll die Leistung bei 3D-Berechnungen um 22 Prozent steigen, die Akku-Laufzeit der Broadwell-Chips soll um eineinhalb Stunden länger sein als bei einem vergleichbaren System mit dem Haswell-Prozessor.





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