Seagate wird 1600 Stellen streichen

Wie der Festplattenhersteller in einer Pflichtmeldung an die US-amerikanische Börsenaufsicht bekannt gab, sollen rund 1600 der aktuell rund 52.000 Mitarbeiter das Unternehmen bis Ende September das Unternehmen verlassen.

Die Pläne sind Teil eines umfangreichen Restrukturierungsprogramms, das den Hersteller im vierten Quartal auch aufgrund von Abfindung erst einmal 62 Millionen Dollar kosten, dann aber jährlich rund 100 Millionen einsparen soll. Nach Bekanntgabe der Planungen legte der Aktienkurs zu.

Seagate hat als Hersteller klassischer Magnetplatten unter der wachsenden Verbreitung von SSDs zu leiden, kooperiert allerdings mit Micron und hat im letzten Jahr den Controller-Entwickler LSI übernommen. 

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2 Kommentare
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  • Derfnam
    Ich hab den Personalchef vor Augen, wie er die ganzen Akten der weiblichen Angestellten durchguckt: sie geht, sie geht, sie geht...
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  • ShieTar
    3% der Leute mit hoher Abfindung rauswerfen? Das ist die normale jährliche Fluktuation in größeren Unternehmen, den gleichen Stellenabbau hätte man also auch durch 1 Jahr niemanden neu einstellen hinbekommen.

    Entweder die Geschäftführung bei Seagate ist komplett unfähig, oder die Streichungen sind nur der Nebeneffekt interner Machtkämpfe. So oder so, kein gutes Zeichen.
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