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Business: US-Ausschuss lässt Milliardeninvestition in WD (indirekt) platzen

Von - Quelle: WD | B 0 kommentare

Das kam unerwartet: Der CFIUS-Ausschuss hat sich zur Durchführung einer Untersuchung der Investition der Unisplendour Corporation Limited in Western Digital entschlossen, welche daraufhin das Angebot zurückzog.

In unserer Berichterstattung über (teilweise) Übernahmen und Fusionen weisen wir des Öfteren darauf hin, dass die Pläne der beteiligten Unternehmen noch der Zustimmung von Kartellbehörden bedürfen - was sich meist als Formsache erweist.

Dass es auch anders geht, beweist aktuell das CFIUS - das Committee on Foreign Investment in the United States. 

Aufgrund von Bedenken in Bezug auf die nationale Sicherheit und dem ausländischen Zugriff auf US-Technologie hat sich der CFIUS-Ausschuss dazu entschieden, eine Untersuchung des 3,775 Milliarden Dollar schweren Deals durchzuführen, welcher der Unisplendour Corp. einen Anteil von 15 Prozent am Festplattenhersteller offeriert hätte.

Wie Western Digital verkündet, hat das chinesische Unternehmen angesichts der drohenden Untersuchung beschlossen, den Deal für nichtig zu erklären.

Eine entsprechende Möglichkeit war von Anfang an vorgesehen, ein Joint-Venture soll hingegen umgesetzt werden. 

Die Anfang Februar durch die EU-Kommission gebilligte Übernahme von SanDisk durch Western Digital betrifft die geplatzte Milliardeninvestition nur in Bezug auf die Finanzierung, welche nunmehr vermehrt durch WD-Aktien durchgeführt wird. Ein WD-Großaktionär kritisierte derweil den hohen Preis der Übernahme.

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