CeBIT 2004: Kühlung, Motherboards, Grafikkarten

Hannover, die Heimatstadt des amtierenden deutschen Bundeskanzlers, kann am ersten Tag der CeBIT 2004 aufatmen. Anders als bei der politischen Führung gehen von der CeBIT recht eindeutige Signale aus. Frühlingshaftes Wetter mit angenehmen Temperaturen gaben am Morgen gute Rahmenbedingungen für die angeschlagene und nach wie vor weltweit größte IT-Messe. Die meisten Fachbesucher waren auf dem Weg von ihren einfachen Privatunterkünften zur Messe recht zuversichtlich. Laut den ersten Verlautbarungen der Messe AG gibt es bei den Besuchern einen Anstieg von mehr als 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen - so lautet das Fazit am Ende des ersten Tages. Der Verlauf des ersten Tages ist somit auch ein Frühindikator für die gesamte Branche, die laut Wirtschaftsbarometer die Talsohle endgültig durchschritten hat. Dennoch stehen momentan keine offenen Stellen für einen neuen Hype wie in den Jahren 1999/2000 zur Disposition.

Sicherheitsbesprechung unter Kollegen: Gewappnet für den Ernstfall?

Rubbeln ohne Gewinn: WLAN-Zugang für eine Stunde

Mit bekannten Unzulänglichkeiten, die bei viel kleineren Messen weltweit nicht auf dem Programm stehen, hatte vor allem die Presse zu kämpfen: Der sehr eingeschränkte Internet-Zugang per Proxy-Server sorgte für lange Gesichter. Emails vom Exchange-Server, FTP oder Telnet funktionieren nicht. Das ist bei anderen Messen besser gelöst. Im Vorfeld hatte die Messe AG noch vollmundig propagiert, dass 200 Access Points für unbegrenzten Internet-Spaß sorgen.

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