CeBIT 2004: Motherboards, Speicher, Grafikkarten

Biometrische Laufwerke

USB-Sticks haben mittlerweile in vielen Bereichen die 3,5-Zoll-Diskette abgelöst. Sie sind nicht nur schneller, sonder speichern ein Vielfaches einer Floppy. Das USB Flash Drive von Memory Expert teilt die verfügbare Kapazität in zwei individuell einstellbare Partitionen. Die erste ist sofort nach dem einstecken verfügbar, wobei die zweite Partition erst sichtbar wird, wenn der Benutzer seine biometrischen Daten vom Sensor auslesen lässt. Die Anmeldung erfolgt unter Windows, die mehrere Benutzer verwalten kann. Neben dem Administrator, der alle Rechte auf dem Flash Drive besitzt lassen sich bis zu 16 Benutzer am USB Flash Modul anmelden. Zur Anmeldung muss der Finger mehrmals vom Sensor eingelesen werden. Diese Daten werden im Flash-Speicher des Memorystick gespeichert. Für 108 Euro bekommt man 64 MByte und für 875 Euro sogar 2 GByte Speicherkapazität.

Erstmalig auf der Cebit zeigte Memory Expert einen Prototyp eines 2,5"-Zoll-Festplatte im Aluminium-Gehäuse, das die gleichen Sicherheitsmerkmale wie das USB Flash Drive mitbringt. Erst wenn die biometrischen Daten vom Benutzer richtig erkannt wurden, wird die USB-Festplatte vom PC erkannt. Anders als beim USB-Stick, muss beim Outbaker, so der Name des USB-Laufwerkes, keine Software-Treiber installiert werden. Die dazu nötige Software befindet sich im Flash-Speicher. Für 20 GByte muss man zirka 450 Euro hinblättern, die 40 GByte kosten 650 Euro.

Die Daten des USB-Sticks werden nur mit dem richtigen Fingerabdruck freigegeben.

Bis zu 40 GByte Daten können per Fingerkuppe gegen unberechtigtes lesen geschützt werden.

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1 Kommentar
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    Dein Kommentar
  • afdasf@guest
    wo kann man sich den zulegen?
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